In mehreren europäischen Ländern sind Supermärkte Ziel koordinierter Cyberangriffe geworden, bei denen gezielt Kühlanlagen manipuliert wurden. Die Hacker heizten die Systeme hoch, was dazu führte, dass zahlreiche Lebensmittel abtauen mussten und entsorgt wurden. Infolgedessen entstand ein großer wirtschaftlicher Schaden für die betroffenen Einzelhändler.
Nun melden auch deutsche Filialen von Rewe und Edeka erste Attacken dieser Art. Berichten zufolge wurden einige Kühlanlagen teilweise auf über 50 Grad plus eingestellt, um die Waren unbrauchbar zu machen. Deutsche Märkte berichten in diesem Zusammenhang bereits von erheblichen Schäden durch die gezielten Eingriffe.
Eine prorussische Hackergruppe hat die Verantwortung für die Angriffe auf die europäischen Supermärkte übernommen und brüstet sich öffentlich mit den Sabotagen. Bisher hat die Gruppe jedoch keine konkreten Belege vorgelegt, die einen direkten technischen Eingriff in die Kühlsysteme beweisen. Die Urheberschaft bleibt somit trotz der Behauptungen nicht vollständig belegt.
Sicherheitsexperten warnen angesichts der aktuellen Vorfälle vor weiteren Attacken auf die Infrastruktur des Lebensmitteleinzelhandels. Es wird deutlich, dass die potenzielle Gefahr solcher gezielten Manipulationen von Kühlsystemen offenbar unterschätzt wurde. Die Angriffe unterstreichen die Verwundbarkeit moderner Logistikketten gegenüber digitalen Sabotageakten.





