Fünf Herausforderungen im Proteindesign. Standardisierte Validierung im Nasslabor. Offenlegung experimenteller Daten. Die Anmeldung beginnt am 19. Oktober.
SUZHOU, China, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ein vielversprechendes Proteindesign ist nur der Anfang. Die eigentliche Bewährungsprobe findet im Labor statt.
MegaRobo Technologies, ein Technologieunternehmen, das eine „Intelligenz-Infrastruktur für die physische Welt" aufbaut, hat „Poreva Open" ins Leben gerufen – einen neuen globalen KI-Wettbewerb zum Proteindesign, bei dem Teams aus aller Welt aufgefordert sind, KI-generierte Entwürfe auf die Probe zu stellen. Mehr als 10.000 Entwürfe werden standardisierten Laborversuchen unterzogen, um einen gemeinsamen, experimentell fundierten Maßstab für KI-gesteuertes Proteindesign zu schaffen.
Das Ziel ist es, über Vorhersagen hinauszugehen und KI-entworfene Proteine näher an reale wissenschaftliche Anwendungen heranzuführen.
Poreva Open gab heute die ersten drei Herausforderungen bekannt; die Anmeldung beginnt am 19. Oktober. Der Wettbewerb wird unter anderem von Tencent Cloud, Twist Bioscience, Galatek, Vazyme, Guangzhou Pharmaceutical Digital Technology, Future Capital und dem Innoangel Fund unterstützt.
Ein experimenteller Standard, offen für alle Ansätze
Poreva Open steht nun Teams aus akademischen Einrichtungen, Forschungsorganisationen, Universitätslabors sowie Biotech- und KI-Unternehmen weltweit offen. Den Teilnehmern steht es frei, beliebige Modelle, Algorithmen oder Entwurfsmethoden zu verwenden.
Alle eingereichten Beiträge durchlaufen eine standardisierte, doppelblinde experimentelle Bewertung im Megalaxy Lab von MegaRobo. Ergebnisse und experimentelle Daten, einschließlich Daten zu erfolglosen Entwürfen, werden nach dem Wettbewerb unter Beachtung der Anforderungen hinsichtlich geistigen Eigentums und Compliance öffentlich zugänglich gemacht.
Fünf Herausforderungen, echte experimentelle Ergebnisse
Der erste Wettbewerb von Poreva Open umfasst fünf Herausforderungen, deren experimentelle Validierung eine Reihe von Messgrößen abdeckt, darunter Bindungsaffinität, thermische Stabilität, artübergreifende Reaktivität, pH-Selektivität, unspezifische Bindung und zelluläre Funktion.
Die ersten drei Herausforderungen konzentrieren sich auf EGFR, TNF-α und GLP-1R; zwei weitere Herausforderungen werden in der zweiten Runde bekannt gegeben. Ausgewählte Molekülkandidaten können in weitere Tests in biologischen Modellen, einschließlich Organoiden, übergehen.
Preise und wichtige Termine
Poreva Open stellt Preisgelder in Höhe von insgesamt 250.000 US-Dollar (1,7 Millionen RMB) bereit. Megalaxy Lab stellt den Teilnehmern zusätzlich Gutschriften für Laboruntersuchungen im Wert von 150.000 US-Dollar (1 Million RMB) kostenlos zur Verfügung. Die zehn besten Teilnehmer haben zudem die Chance, potenzielle Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen US-Dollar zu erhalten.
Mehr erfahren und anmelden: https://porevaopen.megalaxylab.com/
Poreva Open — Beweise statt Versprechen.
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.