2025 China & Global Development Reports veröffentlicht in Hainan

18.04.2026

HAIKOU, China, 19. April 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht des Hainan International Media Center:

Am 16.April fand in Haikou im Rahmen der 6. China International Consumer Products Expo eine Buchvorstellung zur Veröffentlichung des „China Development Report 2025" und des „Global Development Report 2025" statt, begleitet von einem Think-Tank-Dialog zum Thema der qualitativ hochwertigen Entwicklung des Freihandelshafens Hainan (FTP). Die Bücher dokumentieren Chinas Entwicklungsprozess, bieten umfassende Einblicke in die globale Entwicklung und vermitteln der internationalen Gemeinschaft ein umfassenderes und tieferes Verständnis der Entwicklungstrends in China und weltweit.

The newly published 2025 China & Global Development Reports were unveiled at the event.

Der „China Development Report 2025" dokumentiert die Erfolge der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Chinas 2024 und enthält zudem vier wichtige Forschungsergebnisse des Entwicklungsforschungszentrums des Staatsrats (DRC), während der „Global Development Report 2025" auf zentrale Anliegen der internationalen Gemeinschaft eingeht, verbleibende Gewissheiten und günstige Rahmenbedingungen aufzeigt und einen Gesamtansatz sowie konkrete Wege zur Förderung der globalen Stabilität und der nachhaltigen Entwicklung erörtert.

Seit 2023 hat der weltweite Einfluss beider Berichte erheblich zugenommen und erreicht zahlreiche Industrieländer und den Globalen Süden sowie wichtige internationale Organisationen, internationale Think Tanks, große multinationale Konzerne, politische Persönlichkeiten, renommierte Ökonomen, angesehene Universitäten und Museen weltweit. Sie wurden zudem von zahlreichen inländischen Partei- und Regierungsinstitutionen, Universitäten und Forschungsinstituten, Unternehmen, Branchenverbänden, Botschaften und Konsulaten im Ausland sowie anderen von China finanzierten Institutionen gesammelt. Die Berichte wurden auf großen Konferenzen, renommierten internationalen und inländischen Buchmessen sowie wichtigen internationalen Foren vorgestellt und haben sich als Think-Tank-Publikationen und öffentliche Wissensprodukte mit beträchtlichem internationalem Einfluss etabliert.

Während des Think-Tank-Dialogs tauschten Experten Meinungen aus und gaben gezielte Ratschläge und Vorschläge dazu, wie die Rolle von Think Tanks besser genutzt und mehr Weisheit und Kraft für die hochwertige Entwicklung der Sonderwirtschaftszone Hainan eingebracht werden kann.

Das DRC, ein nationaler High-End-Think-Tank, veröffentlicht die beiden Berichte seit 2023 jährlich. Der Think Tank des DRC wird zudem mit dem Southland Think Tank zusammenarbeiten, um Forschungen zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit der hochwertigen Entwicklung, der institutionellen Öffnung und der koordinierten regionalen Entwicklung der Sonderwirtschaftszone Hainan durchzuführen.

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Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.