GOTHENBURG, Sweden, April 23, 2026 /PRNewswire/ -- The 5G Automotive Association (5GAA) showcased how connected mobility services can operate at scale, presenting live demonstrations of real-time road-work safety on a Swedish highway, satellite connectivity, safety, and cooperative sensing at the AstaZero Proving Ground at RISE in Sweden.
"These demonstrations show how connected mobility and infrastructure technologies are progressing from testing to real–world deployment," said Christof Schmidt, Director General of 5GAA. "They offer a promising perspective for scaling these services across Europe."
5GAA members Bosch and Cubic³ presented satellite-enabled commercial fleet management, showing how logistics and commercial vehicles can remain connected even outside terrestrial coverage. Technology partners Vedecom, Rolling Wireless, Rohde & Schwarz, Cubic³, Skylo and Qualcomm Technologies, Inc. demonstrated how short messaging and push-to-talk can be handled via satellite for emergency services, ensuring drivers can reach assistance even in areas with limited coverage.
Road safety and coordinated traffic operations were another key focus. BMW, Bosch, and RISE demonstrated how live roadwork situations can be monitored in real time, allowing road operators to assess risk, adapt operations to protect workers and road users, and display hazard warnings to drivers. Building on this, Monotch showed how road-work warning data can be shared across country borders while maintaining data quality and governance. Vehicle-focused demonstrations by Ericsson, JOYNEXT, Vodafone and Qualcomm Technologies highlighted large-scale connectivity testing and interoperable V2X safety messaging. Qualcomm Technologies also demonstrated the concurrent reception of 5G-V2X and ITS-G5 messages on a single chipset.
Emergency communications demonstrations by Qualcomm Technologies and Rohde & Schwarz illustrated how hybrid eCall solutions maintain service continuity when network conditions change, and Anritsu and LG Electronics demonstrated an end-to-end hybrid eCall solution, verifying interoperability, network switching behaviour, and compliance with standards across multi-generation cellular networks.
The programme also featured two Bosch demonstrations. One, about cooperative sensing, showed how shared radar data from vehicles and infrastructure improves hazard detection in complex traffic situations. A second showed how real-time cloud-enhanced ADAS enables advanced road-sign recognition.
Together, the 5GAA Demonstrations underscore how connected mobility technologies are being applied in real-world traffic conditions and across borders, positioning the Nordic region as a reference point for scaling connected mobility across Europe.
More details are available in the 5GAA Demonstrations Brochure here.
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Victoria Bech | marcom@5gaa.org | +32 472 66 61 17 | www.5gaa.org
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Recycelte Baustoffe sollen nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider bei künftigen Bauvorhaben des Bundes deutlich stärker zum Einsatz kommen. Der SPD-Politiker sprach in Berlin von einer „Bevorzugungspflicht für Sekundärrohstoffe“, die auch für Großinvestoren wie die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft gelten solle. In den kommenden Jahren wollen diese staatlichen Akteure Milliardenbeträge in Infrastrukturprojekte stecken – ein Volumen, das aus Sicht des Ministers genutzt werden soll, um den Markt für Recyclingmaterialien zu stärken. Schneider räumte zugleich ein, dass es für eine solche Vorrangregelung bislang keinen abschließenden Konsens innerhalb der Bundesregierung gibt.
Anlass der Ankündigung war die Übergabe eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zum sogenannten zirkulären Bauen, die Schneider gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) entgegennahm. Zirkuläres Bauen bedeutet zum einen, bestehende Gebäude möglichst weiter zu nutzen, statt sie abzureißen. Zum anderen sollen im Fall von Abriss oder Umbau möglichst viele Bauteile – von tragenden Materialien bis hin zu Fenstern und Türen – wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. Das Gutachten sieht darin einen zentralen Hebel, um den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung des Bausektors zu senken.
Die Expertinnen und Experten des SRU verweisen darauf, dass mehr als ein Drittel des deutschen Rohstoffbedarfs auf den Hoch- und Tiefbau entfällt. Zudem verursachen Bau und Gebäude demnach mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens und einen großen Teil des Flächenverbrauchs. Auch beim Klimaschutz spielt die Branche eine erhebliche Rolle: Die Produktion von Baustoffen steht laut Gutachten für rund acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Durch konsequentes zirkuläres Bauen ließen sich diese Belastungen reduzieren, stoßen in der Praxis jedoch auf Hindernisse wie rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung recycelter Materialien, Sorgen vor Schadstoffbelastungen und höhere Kosten.
Der Sachverständigenrat regt daher an, Umwelt- und Klimafolgen stärker im Preis neuer Baustoffe abzubilden – etwa über eine eigene Steuer oder den CO₂-Preis. Eine solche Verteuerung von Primärrohstoffen soll Recyclingmaterial wirtschaftlich attraktiver machen. Schneider erteilte diesem Vorschlag allerdings eine Absage. Mit „weiteren Steuererhöhungen“ befasse er sich derzeit nicht, betonte der Umweltminister. Stattdessen setzt er auf die Nachfragemacht des Bundes: Wenn staatliche Bauherren systematisch recycelte Baustoffe bevorzugen, sieht Schneider darin den entscheidenden Hebel, um den Markt in Richtung zirkuläres Bauen zu bewegen.