7 von 10 Menschen teilen ihr Essen nicht gern; eine neue KFC-Kampagne schlägt drastische Maßnahmen vor, um dies zu verhindern

16.06.2026

KFC und Uncommon Stockholm brechen mit den üblichen Werbeschemata für Lebensmittel und rufen junge Schweden dazu auf, den neu eingeführten „Bucket for One" zu schützen.

STOCKHOLM, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- KFC gibt jungen Schweden die Erlaubnis, ihr Fast Food mit allen Mitteln zu schützen, insbesondere die neueste Ergänzung auf der Speisekarte des Fast-Food-Herausforderers: Ein Eimer für eine Person. Ein neuer Eimer, dessen Größe und Preis auf den Einzelverzehr abgestimmt sind.

Die gemeinsam mit Uncommon Creative Studio Stockholm entwickelte Kampagne bringt den egoistischen Instinkt in eine Marke ein, die seit jeher auf dem Gedanken des Teilens basiert.

„KFC Schweden bringt seit mehr als einem Jahrzehnt Menschen bei einem Eimer zusammen. Aber manchmal möchte man ihn einfach ganz für sich allein haben", sagte Axel Ericsson, Brand Manager bei KFC Schweden. „Mit der Einführung von Bucket For One wollten wir den Leuten die Erlaubnis geben, bei ihrem leckeren Brathähnchen einmal egoistisch zu sein."

Die visuelle Umsetzung tauscht das traditionelle Speisenstyling gegen eine von der Renaissance inspirierte Makrofotografie ein und zeigt eindringliche Momente des Ableckens, Herumstocherns und Hustens an gebratenem Hähnchen, um es auf spielerische Weise unteilbar zu machen. Unter der Regie von Pål Allan ist das Endergebnis zugleich dramatisch, verstörend und faszinierend.

Eine neue Umfrage von Attest zeigt, dass 7 von 10 jungen Schweden Frustration äußern, wenn sie gezwungen sind, ihr Fast Food zu teilen, doch nur 9 % besitzen den Mut, „Nein" zu sagen. Stattdessen zeigten sich viele bereit, auf andere spielerische und spöttische Schutzmaßnahmen zurückzugreifen, ganz gleich, wie absurd diese auch sein mögen.

„Genau diese Art von Arbeit und kreativer Zusammenarbeit ist es, die uns beflügelt", sagt Björn Ståhl, Chief Creative Officer bei Uncommon Stockholm, auf. „Kühne Ideen, die mit Konventionen brechen, um bekannte und beliebte Marken wie KFC in neue Bereiche zu führen, die man einfach nicht übersehen kann."

Die Kampagne wird in den sozialen Medien, in Online-Videos sowie auf Außenwerbeflächen in Schweden und darüber hinaus zu sehen sein.

Informationen zu Uncommon

Uncommon ist ein preisgekröntes, multidisziplinäres Kreativstudio, das Filme, Unterhaltung, Kunst, Erlebnisse und Design schafft, von denen sich die Menschen in der realen Welt tatsächlich wünschen, dass es sie gäbe. Das Unternehmen wurde von Fast Company als eines der 50 innovativsten Unternehmen aller Branchen weltweit ausgezeichnet und verfügt mittlerweile über Niederlassungen auf drei Kontinenten – in London, New York und Stockholm.

Umfragequelle:

Quant-Umfrage von Attest: Einstellungen zum Teilen von Fast Food | n=400, 18- bis 35-Jährige

An OOH execution shows a playful tactic to make delicious fried chicken unsharable in KFC's latest campaign

 

Attitudes to Sharing Fast Food in Sweden | n=400, 18-35yr olds | Source: Survey by Attest

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.