LONDON, 6. März 2026 /PRNewswire/ -- KI-Workloads sorgen für eine beispiellose Volatilität in den Stromversorgungssystemen von Rechenzentren. Höhere Rack-Dichten, schnelle GPU-Lastschwankungen und steigende thermische Belastungen stellen eine Herausforderung für die Stromversorgungskontinuität und Betriebsstabilität dar. Die Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Energieversorgung wird für KI-gesteuerte Einrichtungen immer wichtiger.
Auf der DCW London 2026 (Excel London, Stand C145) demonstriert Ampace, wie die KI-Kontinuitätsinfrastruktur auf diese steigenden Anforderungen reagiert. Auf der gesamten Ausstellungsfläche können Besucher die PU-Serie kennenlernen, die für häufige Lastschwankungen entwickelt wurde, und erfahren, wie die halbfeste LFP-Zelltechnologie Leistungsspitzen stabilisiert und gleichzeitig die Leistung aufrechterhält.

PU-Serie für volatile KI-Workloads
KI-Rechenzentren arbeiten unter immer anspruchsvolleren Bedingungen. Hochdichte Racks konzentrieren den Strombedarf auf kleinere Flächen und erfordern kompakte Systeme, die eine konstante Leistung liefern können, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.
Gleichzeitig verursachen GPU-Cluster schnelle und unvorhersehbare Lastschwankungen. Stromversorgungssysteme müssen plötzliche Spitzen absorbieren und gleichzeitig eine konstante Notstromversorgung aufrechterhalten. Die PU-Serie reagiert mit hoher Leistungsfähigkeit und stabiler Leistung auf Schrankebene und unterstützt die Kontinuität unter dynamischen KI-Workloads.
Auch der thermische Druck nimmt zu. Erhöhte Umgebungstemperaturen und anhaltende Rechenlasten stellen die Belastbarkeit des Systems auf die Probe. Die PU-Architektur ermöglicht eine natürliche Kühlung der Module und hilft den Anlagen, eine konstante Leistung ohne Unterbrechungen aufrechtzuerhalten.
Zusammen verstärken diese Fähigkeiten ein wesentliches Ziel: kontinuierliche, stabile Stromversorgung in KI-gesteuerten Umgebungen, in denen Ausfallzeiten nicht mehr akzeptabel sind.
Halbfeste LFP-Zellen sorgen für Belastbarkeit in KI-Umgebungen
Mit steigender Leistung der Racks wird die intrinsische Batteriesicherheit zu einem wichtigen technischen Anliegen.
Die halbfeste LFP-Zelltechnologie von Ampace eliminiert freien Elektrolyt innerhalb der Zellstruktur und beseitigt so effektiv Leckagewege über die gesamte Lebensdauer des Produkts. Dieses Design senkt die Wahrscheinlichkeit von isolationsbedingten Ausfallmechanismen erheblich.
In kontrollierten Testumgebungen zeigt das halbfeste Design im Vergleich zu herkömmlichen LFP-Architekturen unter ähnlichen Bedingungen eine um etwa 58 % geringere thermische Gasfreisetzung. Durch die Minimierung der Bildung brennbarer Gase und die Verbesserung der thermischen Stabilität verringert diese Technologie das Risiko einer Brandausbreitung in Rack-Systemen mit hoher Dichte.
Das System hat die UL 9540A-Zertifizierung erhalten, die die Brandausbreitungsbeständigkeit durch standardisierte Großversuche bestätigt.
Über die Sicherheit hinaus trägt die halbfeste Struktur auch zu einer längeren Lebensdauer und einer höheren Betriebssicherheit bei – was für KI-Rechenzentren, die unter kontinuierlichen Hochlastbedingungen betrieben werden, von entscheidender Bedeutung ist.
Was kommt als Nächstes? Förderung der KI-Kontinuitätsinfrastruktur weltweit
Auf der DCW London 2026 wird die KI-Kontinuitätsinfrastruktur eher als langfristiges Rahmenwerk denn als einzelne Produktveröffentlichung positioniert. Stabile dynamische Reaktion, thermische Belastbarkeit und intrinsische Sicherheit bilden die Grundlage für den Ansatz von Ampace im Bereich der Energieversorgung für KI-Rechenzentren.
Die Lösungen von Ampace unterstützen bereits groß angelegte und KI-fokussierte Rechenzentren in mehreren Regionen weltweit, darunter Projekte in Indien, China, Korea, Japan und Indonesien. Diese Implementierungen werden in Umgebungen mit hoher Rechendichte, erhöhten thermischen Bedingungen und strengen Anforderungen an die Stromversorgungskontinuität betrieben und demonstrieren die Anpassungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Ampace-Systeme unter realen Betriebsbedingungen.
Mit Blick auf die Zukunft wird Ampace die KI-Kontinuitätsinfrastruktur weltweit weiter ausbauen und fortschrittlichere, widerstandsfähigere und skalierbarere Stromversorgungslösungen anbieten, um den sich wandelnden Anforderungen von KI-gesteuerten Rechenzentren weltweit gerecht zu werden.
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Zum 75. Jahrestag des Bundeskriminalamts (BKA) stellt Präsident Holger Münch die IT-Strategie der Behörde unter das Leitmotiv der digitalen Souveränität. Das Amt wolle vorhandene Daten für Ermittlungen deutlich besser nutzbar machen, ohne sich dabei in die Abhängigkeit einzelner ausländischer IT-Anbieter zu begeben, sagte Münch der Deutschen Presse-Agentur. In einer Zeit, in der Abhängigkeiten gezielt ausgenutzt werden könnten, müsse genauer geprüft werden, welche Produkte man einkauft und welche Fähigkeiten im eigenen Haus aufgebaut werden, so der BKA-Chef.
Im Zentrum steht für Münch nicht nur die Hoheit über die eigenen Daten, sondern auch die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Herstellern. Als Risiko nennt er etwa drastische Erhöhungen von Lizenzgebühren. IT-Fachleute verweisen darüber hinaus auf die wachsende Sorge, politischer Druck könne sich eines Tages in Form gesperrter Zugänge zu Daten oder sogar einer Fernabschaltung von Software durch US-Anbieter äußern. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage, wie Ermittlungsbehörden ihre technischen Grundlagen gestalten, an strategischer Bedeutung.
Ein prominentes Beispiel für die Debatte ist der US-Anbieter Palantir. Dessen Analyseplattform "Gotham" wird bereits in mehreren Bundesländern eingesetzt, darunter Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Der Hersteller betont, die Datenhoheit verbleibe vollständig bei den jeweiligen Polizeibehörden. Auf Bundesebene signalisiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) jedoch nach Darstellung Münchs derzeit kaum Bereitschaft, diese Software für die Bundessicherheitsbehörden zu nutzen. Damit rückt ein eigenständiger Ansatz in den Fokus, der nicht auf eine einzige Komplettlösung setzt.
Münch beschreibt als Zielbild eine IT-Landschaft, die aus verschiedenen Modulen unterschiedlicher Entwickler besteht. Kernstück soll eine Datenintegrationsschicht sein, die das BKA am Markt einkauft. Auf dieser Ebene sollen dann unterschiedliche Analysewerkzeuge laufen – teils bereits vorhandene Systeme, teils Eigenentwicklungen und ergänzend zugekaufte Tools. Erst eine solche Architektur ermögliche es, bislang getrennt vorliegende Informationen aus verschiedenen „Töpfen“ gemeinsam auszuwerten und für operative Ermittlungen nutzbar zu machen. Für die Strafverfolger geht es damit um mehr als reine Effizienzgewinne: Die technische Infrastruktur wird zum zentralen Baustein, um Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit der Behörde langfristig zu sichern.