Angel Yeast Marks 40th Anniversary, Setting Its Sights on Becoming a Global Biotech Powerhouse

23.10.2026

YICHANG, China, Oct. 23, 2026 /PRNewswire/ -- Angel Yeast (SSE: 600298), one of the world's leading yeast manufacturers, has hosted the 2026 International Synthetic Biology Symposium and the Angel Group High-Quality Development Conference in Yichang, its headquarters city, on October 19–20, 2026, as part of the company's 40th anniversary celebrations.

Angel Yeast 40th Anniversary High-Quality Development Conference

As a highlight of Angel Yeast's 40th anniversary, the event convened over 500 global industry partners, including academicians, experts, scholars, supplier representatives, and customer delegates from China and abroad. It offered a platform to discuss biomanufacturing and synthetic biology trends, industrial innovation, and global supply chain collaboration, showcasing Angel Yeast's strategy of deepening international cooperation through innovation, openness, and localized operations.

The event was both a celebration of Angel Yeast's journey and a launchpad for global partners to deepen biomanufacturing collaboration and shape future growth together.

At the High-Quality Development Conference, Angel Yeast reflected on its journey from starting as an edible yeast pilot base to becoming the world's second-largest producer by sales volume. Today, its products reach 170+ countries and regions, serving 30,000+ customers worldwide with over 20% market share.

In innovation, Angel Yeast has built an industrial microbial strain bank and mastered key technologies in strain selection, cell factory construction and multi-carbon source fermentation. The company invests over USD 149.8 million in R&D annually, employs more than 1,500 researchers, and collaborates with over 70 research institutes worldwide.

Angel Yeast has cumulatively obtained 534 authorized invention patents, with 12 scientific and technological achievements reaching international leading levels. The company has continuously optimized its market layout and refined a research-and-sales synergy mechanism adapted to its new development stage composing of 4 business segments, 6 overseas business divisions and 8 technology centers.

Globally, Angel Yeast operates a multi-regional production and R&D network. Its Egypt plant, after two expansions, is now the world's largest yeast factory, while its new Indonesia plant is set to begin production in Q1 next year. Overseas factories and subsidiaries employ nearly 2,000 foreign staff, with a localization rate exceeding 95%.

Angel Yeast is committed to a circular economy industrial chain: raw materials sourced from agricultural processing, core products serving food health and safety, and by-products feeding back into agriculture. It has built five National Green Factories and one zero-carbon factory, with its Ecovadis rating in the global top 15%. The company also participates in setting international standards, including the Codex Alimentarius standard for yeast products, driving the coordinated global expansion of its products, technologies, standards, and brand.

"Looking ahead, Angel Yeast will vigorously develop new synthetic biology technologies, focusing on new tracks such as future foods, biomedicine, enzyme catalysis and new materials, and agricultural microbiology. We will build a 'biomanufacturing+' industrial cluster, continuously propel the industrial chain toward the high end of the value chain, and strive to build a world-class biotechnology company," remarked Xiong Tao, Chairman of Angel Yeast.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.