APsystems erreicht wichtigen Sicherheitsmeilenstein mit erfolgreichem UL 9540A-Test des APstorage 261L

03.09.2026

SHANGHAI, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- APsystems hat einen wichtigen Sicherheitsmeilenstein für sein Energiespeicherportfolio im gewerblichen und industriellen Bereich (C&I) erreicht. Unter Aufsicht des TÜV Rheinland hat die flüssigkeitsgekühlte Speicherlösung APstorage 261L den strengen UL 9540A-Brandausbreitungstest erfolgreich bestanden und damit eine außergewöhnliche Brandsicherheit unter Beweis gestellt. Während des Tests blieb der thermische Durchbruch vollständig auf einen einzelnen Schrank beschränkt, ohne dass es zu einer Ausbreitung auf benachbarte Einheiten kam, womit die branchenüblichen Sicherheitsanforderungen übertroffen wurden.

APsystems Achieves Key Safety Milestone with APstorage 261L UL 9540A Test Success

UL 9540A gilt weltweit als einer der strengsten Sicherheitsstandards für Energiespeichersysteme. Der Test bewertet das thermische Ausbruchverhalten auf Zell-, Modul-, Geräte- und Anlagenebene und misst dabei die Wärmeabgabe, die Rauchentwicklung, den Temperaturanstieg sowie die Reaktion des Systems, um die Widerstandsfähigkeit gegen Brand- und Explosionsgefahren zu überprüfen.

Überschreitung der Branchenstandards

Der Speicherschrank APstorage 261L wurde unter extremen Bedingungen getestet, wobei er bei einem Ladezustand (SOC) von 100 % betrieben und sein Brandbekämpfungssystem absichtlich deaktiviert wurde. Selbst unter diesen anspruchsvollen Bedingungen kam es zu keinem Kurzschluss, keiner Ausbreitung des Feuers und keiner Explosion, und der Schrank behielt während des gesamten Tests seine strukturelle Integrität bei.

Wichtige Testergebnisse

  • Wärmestrom: 0 kW/m² wurden in der Nähe des betroffenen Schranks gemessen, was deutlich unter dem UL 9540A-Grenzwert von 1,3 kW/m² liegt und das Risiko einer Entzündung benachbarter Geräte durch Wärmestrahlung ausschließt.
  • Maximale Moduloberflächentemperatur: 83,9 °C sowohl am betroffenen als auch an benachbarten Modulen, was zeigt, dass eine Wärmeausbreitung zwischen den Modulen wirksam verhindert wurde.
  • Maximale Temperatur der angrenzenden Wand: 30,6 °C, nur 3,1 °C über der Umgebungstemperatur, was eine nahezu vernachlässigbare thermische Auswirkung auf die Umgebung bestätigt.

In jeder Stufe der Testhierarchie – von der Zelle über das Modul bis hin zur Schrankebene – blieb der thermische Durchbruch vollständig auf ein einzelnes Gehäuse beschränkt, wodurch eine Ausbreitung auf benachbarte Schränke erfolgreich verhindert wurde.

Sicherheit durch Design

Sicherheit ist in jeden Aspekt des Designs des APstorage 261L integriert. Das System verfügt über eine Ein-Cluster-Flüssigkeitskühlungsarchitektur, die die Temperaturschwankungen der Zellen unter 3 °C hält, um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern und gleichzeitig die Betriebssicherheit zu erhöhen.

Eine umfassende Sicherheitsarchitektur kombiniert:

  • ein 4-stufiges Brandschutzsystem
  • Aktive Belüftung
  • passive Druckentlastungsmechanismen

Zusammen bilden diese Elemente ein robustes, mehrschichtiges Sicherheitskonzept, das das System von der Zellenebene bis hin zur gesamten Anlage schützt.

Kompakt, flexibel und optimiert für europäische C&I-Projekte

Über seine herausragende Sicherheitsleistung hinaus wurde der APstorage 261L so konzipiert, dass er einen schnellen und flexiblen Einsatz in europäischen gewerblichen und industriellen Anwendungen ermöglicht.

Mit einer Stellfläche von nur 1,3 m² verfügt das System über Plug-and-Play-Anschlüsse für eine vereinfachte Installation und Inbetriebnahme. Seine modulare Architektur ermöglicht eine nahtlose parallele Erweiterung über mehrere Schränke hinweg und macht es zu einer idealen Lösung für Industrieanlagen, Gewerbegebäude sowie Anwendungen zur Solarstromspeicherung und -ladung.

Unterstützt durch das umfangreiche europäische Netzwerk von APsystems und ein spezielles C&I-Energiespeicherlager in den Niederlanden bietet APstorage lokale Produktverfügbarkeit, professionelle Schulungen und zuverlässigen technischen Support vor Ort.

Während APsystems sein Portfolio an End-to-End-Energiespeicherlösungen weiter ausbaut, bleibt APstorage seinem Ziel verpflichtet, immer höhere Standards in Bezug auf Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://emea.apsystems.com/apstorage-ci/

 

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.