DÜSSELDORF, Germany, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Aryza, ein global operierender Anbieter von KI-gestützter End-to-End-Automatisierungssoftware für den gesamten Kreditlebenszyklus, übernimmt Umbrella Tech, einen in Toronto ansässigen Spezialisten für sprachbasierte „agentische KI" für die Finanzdienstleistungsbranche.

Mit der Übernahme baut Aryza seine KI-basierten Fähigkeiten im Bereich Collections & Recoveries aus und integriert sprachbasierte Interaktionen in seine bestehende Plattform für Conversational AI und digitales Forderungsmanagement, Aryza Engage. Mit besonders realitätsnahen Stimmen und fortschrittlicher Sprachanalyse unterstützt Umbrella Tech Unternehmen dabei, Inkasso-, Service- und Compliance-Prozesse präzise und schnell zu automatisieren – in weltweit über 100 Sprachen.
Unternehmen, die die Lösung einsetzen, berichten von einer verbesserten Kundeninteraktion, geringeren operativen Kosten und einer optimierten Recovery-Performance. Gleichzeitig verändert die Lösung grundlegend, wie Collections-Prozesse gesteuert werden, unter anderem durch:
Colin Brown, CEO Aryza:
„Die Ergänzung durch Umbrella Tech ist ein wichtiger Schritt auf Aryzas Weg, die KI-Kompetenzen weiter auszubauen. Durch die Verbindung von Aryzas Conversational-AI-Plattform Aryza Engage mit sprachbasierter „agentischer KI" schaffen wir ein starkes Differenzierungsmerkmal im Markt. Diese Kombination versetzt unsere Kunden in die Lage, intelligente, autonome Interaktionen im großen Maßstab einzusetzen."
Sam Ganab, CEO Umbrella Tech:
„Der Zusammenschluss mit Aryza ist ein bedeutender Meilenstein für Umbrella Tech und markiert den Beginn einer spannenden Wachstumsphase. Die Verbindung von Aryzas Ansatz mit der KI-Technologie von Umbrella Tech bietet eine solide Grundlage, um das Kundenmanagement von Organisationen gezielt zu verbessern.
Durch die Bündelung der KI-Kompetenzen von Umbrella Tech mit dem etablierten Produktportfolio von Aryza stärkt das Unternehmen seine Fähigkeit, Innovationen voranzutreiben und effizientere Finanzlösungen bereitzustellen."
Über Aryza
Aryza ist ein globaler Anbieter von KI-gestützten End-to-End-Lösungen für das Kredit- und Forderungsmanagement. Das Unternehmen entwickelt Tools, um komplexe Prozesse in der Finanzdienstleistungsbranche effizienter zu gestalten.
Die Lösungen von Aryza verbinden KI-gestützte Anwendungen mit integrierten Datenquellen. So können Unternehmen in den Bereichen Lending sowie Collections & Recoveries effizienter arbeiten und fundiertere Entscheidungen treffen.
Mit einem klaren Fokus auf technologiebasierten Mehrwert unterstützt Aryza Organisationen dabei, Effizienz, Compliance und Kundenergebnisse zu verbessern.
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Scout24 erhöht das Tempo bei der Kapitalrückführung an die Aktionäre. Der Vorstand des DAX-Konzerns hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die zweite Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms bereits bis Ende 2026 zu starten. Im Rahmen dieser zweiten Runde sollen weitere eigene Aktien im Wert von bis zu 250 Millionen Euro über die Börse erworben werden. Zusammen mit der ersten Tranche über bis zu 100 Millionen Euro steigt das Rückkaufvolumen für das Jahr 2026 damit auf insgesamt bis zu 350 Millionen Euro.
Das gesamte Aktienrückkaufprogramm von Scout24 ist auf bis zu 500 Millionen Euro angelegt. Die zweite Tranche umfasst den Erwerb von bis zu 4,5 Millionen eigenen Aktien, ohne Erwerbsnebenkosten. Sie soll unmittelbar an die laufende erste Tranche anschließen, die auf einem Vorstandsbeschluss vom 3. Dezember 2025 basiert und am 2. Januar 2026 angekündigt wurde. Die rechtliche Grundlage bildet eine Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung 2025 sowie eine weitere, der Hauptversammlung am 17. Juni 2026 zur Beschlussfassung vorgeschlagene Ermächtigung.
Parallel zur Auflage der zweiten Tranche strafft Scout24 die laufende erste Rückkaufphase. Vor dem Hintergrund der nahezu vollständigen Ausschöpfung dieser ersten Runde wird der spätestmögliche Erwerbszeitpunkt auf den 29. Mai 2026 vorgezogen und die Gesamtzahl der im Rahmen dieser Tranche zurückzukaufenden Aktien auf bis zu 1.540.276 Stück begrenzt. Zwischen dem 5. Januar 2026 und dem 21. April 2026 hat das Unternehmen bereits 1.155.276 eigene Aktien im Volumen von rund 84,5 Millionen Euro erworben. Marktteilnehmer reagierten positiv auf die Ankündigung: Der Kurs der Scout24-Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent zu.
Mit den Rückkäufen verfolgt Scout24 das Ziel, die Zahl der ausstehenden Aktien zu verringern und damit den relativen Anteil der verbleibenden Aktionäre zu erhöhen. Die eingezogenen Aktien können den Gewinn je Aktie stützen und signalisieren gleichzeitig Vertrauen von Vorstand und Aufsichtsrat in die eigene Geschäftsentwicklung. Die Entscheidung, die zweite Tranche früher als ursprünglich erwartet zu starten, unterstreicht den Stellenwert von Aktienrückkäufen im Financial-Policy-Mix des Unternehmens und stärkt die Rolle von Kapitalrückführungen als wichtigem Bestandteil der Aktionärsvergütung.