Präsentation von KI-gestütztem Fabrikdesign und -simulation mit NVIDIA DSX auf der NVIDIA GTC Berlin 2026
BERLIN, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ASUS gab heute bekannt, dass die brandneuen ASUS-Systeme auf Basis des NVIDIA HGX Rubin NVL8 im vierten Quartal 2026 auf den Markt kommen werden, wobei sowohl Teil-Rack- als auch Voll-Rack-Konfigurationen verfügbar sein werden. Das Portfolio umfasst das 3U-System XR R1I12B-M1BHFS mit Hybridkühlung und das 2U-System XR R1I12B-M1BLFS mit 100-prozentiger Flüssigkeitskühlung – flexible, leistungsstarke Plattformen, die für umfangreiche KI-Berechnungen und Workloads ausgelegt sind. Auf der NVIDIA GTC Berlin 2026 präsentiert ASUS (Stand Nr. 3039) diese Systeme zusammen mit einem umfassenden Portfolio an Lösungen auf Basis von NVIDIA Grace Blackwell – vom ASUS Ascent GX10 für die Feinabstimmung von KI-Modellen, Prototyping und Inferenz bis hin zum ExpertCenter Pro ET900N G3 für anspruchsvolle KI-Entwicklung und das Training groß angelegter Modelle. ASUS erweitert den Einsatzbereich der KI über das Rechenzentrum hinaus und präsentiert zudem den ProArt GR1X Mini-PC sowie den ProArt P16, die Entwicklern und Kreativen leistungsstarke KI-Fähigkeiten zur Verfügung stellen.
Zusammen decken diese Lösungen den gesamten Weg der agentenbasierten KI ab – von fortschrittlicher KI-Infrastruktur und Modellentwicklung bis hin zu Edge- und Agent-Computing – und unterstreichen damit die Rolle von ASUS als Anbieter von Komplettlösungen, der Unternehmen, Entwickler und Kreative dabei unterstützt, die unglaublichen Möglichkeiten der KI zu erschließen.
Flexible NVIDIA HGX Rubin-Plattformen für vielfältige KI-Anforderungen
Um der wachsenden Nachfrage nach leistungsstarker KI-Infrastruktur gerecht zu werden, präsentiert ASUS streng validierte NVIDIA HGX Rubin-Serverlösungen, die darauf ausgelegt sind, die KI-Bereitstellung zu beschleunigen.
Um den höchsten Anforderungen moderner Rechenzentren gerecht zu werden, bietet ASUS flexible HGX Rubin-Serveroptionen an, die auf die individuellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind:
Beschleunigung des Entwurfs und der Simulation von KI-Fabriken mit NVIDIA DSX Sim
Der Aufbau einer KI-Fabrik erfordert eine Optimierung in den Bereichen Rechenleistung, Stromversorgung, Kühlung und Anlageninfrastruktur. ASUS kombiniert sein Fachwissen im Bereich Systemengineering mit NVIDIA DSX Sim Blueprint, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Infrastruktur von KI-Fabriken in einer Digital-Twin-Umgebung zu entwerfen, zu simulieren und zu validieren und gleichzeitig die groß angelegte Token-Generierung zu optimieren.
In Zusammenarbeit mit Ökosystempartnern wie Schneider Electric, AVEVA und IBM integriert ASUS Rechenleistung, Netzwerk, Speicher, Stromversorgung, Kühlung und Anlageninfrastruktur in eine einheitliche Digital-Twin-Umgebung. Dies hilft Kunden dabei, Infrastrukturkonfigurationen zu bewerten, Einschränkungen zu identifizieren und die Systemleistung sowie -effizienz vor der Bereitstellung zu optimieren.
Besuchen Sie ASUS auf der GTC Berlin und im ASUS VIP-Raum
ASUS heißt Besucher während der gesamten GTC Berlin 2026 am Stand Nr. 3039 in der Station Berlin willkommen. Dort können Teilnehmer die neuesten ASUS-KI-Lösungen aus den Bereichen Infrastruktur, Edge-Computing und professionelle Anwendungen erkunden.
Um einen tieferen Einblick in das Edge-to-Cloud-KI-Portfolio von ASUS zu erhalten, einschließlich Edge-KI-Systemen sowie auf NVIDIA HGX basierender und mit NVIDIA RTX PRO ausgestatteter Unternehmensinfrastruktur, können Besucher außerdem den ASUS VIP-Raum im W3 Hub besuchen, der vom 20. bis 22. Oktober geöffnet ist. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.
Verfügbarkeit und Preisgestaltung
ASUS Serverprodukte sind weltweit erhältlich. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren ASUS-Vertreter vor Ort.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.