Der erste börsengehandelte Fonds nach schweizerischem Recht, der direkt in Bitcoin investiert und für Privatanleger in der Schweiz zugelassen ist
ZÜRICH, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die BIT Asset Management AG („BIT AM"), die hundertprozentige Schweizer Vermögensverwaltungs-Tochtergesellschaft von BIT (www.bit.com), gab bekannt, dass die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) den Bitcoin Fund ETF (Ticker: BBIT). Wie in der Mitteilung der FINMA bestätigt, handelt es sich um den ersten börsengehandelten Fonds in der Schweiz, der direkt in Bitcoin investiert. Derzeit ist er Europas einziger Spot-Bitcoin-ETF.
Der Fonds wird voraussichtlich im November an der SIX Swiss Exchange den Handel aufnehmen.
Bitcoin Fund ETF (BBIT)
Ein Spot-Bitcoin-ETF ist darauf ausgelegt, den Kurs von Bitcoin nachzubilden, und kann über ein gewöhnliches Brokerkonto gehandelt werden. Er hält Bitcoin direkt und nicht in Form von Futures oder Derivaten. Diese Struktur hat Bitcoin in den USA in Mainstream-Portfolios etabliert, wo im Januar 2024 der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock sowie zehn weitere Spot-Bitcoin-ETFs auf den Markt kamen.
Die meisten heute in Europa notierten Bitcoin-Produkte sind börsengehandelte Produkte (ETPs), bei denen es sich um Schuldtitel handelt, die ein Emittentenrisiko bergen. Der Bitcoin Fund ETF ist hingegen ein schweizerischer Organismus für gemeinsame Anlagen. Sein Vermögen wird getrennt von dem der Fondsverwaltungsgesellschaft gehalten und ist für die Anleger abgeschirmt. Der Fonds steht Privatanlegern in der Schweiz offen, nicht nur qualifizierten Anlegern.
„Die Schweiz hat sich als führender Standort für digitale Vermögenswerte etabliert und vereint einen starken Finanzsektor, regulatorische Klarheit und ein innovatives Ökosystem", sagte John Ge, CEO der BIT Group. „Für die BIT Group ist die Schweiz daher eine naheliegende Wahl für unsere weitere internationale Expansion. Die Auflegung des ersten Schweizer Bitcoin-ETF ist ein wichtiger Meilenstein für uns und spiegelt unser langfristiges Engagement für den Schweizer Markt sowie unser Bestreben wider, eine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und neuen Technologien zu schlagen."
„Mit dem BBIT haben wir uns zum Ziel gesetzt, einen durch und durch schweizerischen Bitcoin-ETF zu schaffen – von der Fondsverwaltung über die Verwahrung bis hin zur Notierung an der SIX Swiss Exchange. Anleger erhalten über einen von der FINMA zugelassenen Schweizer Anlagefonds ein direktes Engagement in Bitcoin und profitieren dabei von der regulatorischen Aufsicht sowie dem Anlegerschutz des etablierten Schweizer Rahmens für kollektive Kapitalanlagen", sagte Dominik Oggenfuss, CEO von BIT Asset Management. „Anleger können nun über ein gewöhnliches Schweizer Bankkonto Zugang zu Bitcoin erhalten – mit Schweizer Fondsführung, unabhängiger Verwahrung und täglicher Transparenz über die Bestände."
Haftungsausschluss: Eine Anlage in den Bitcoin Fund ETF ist mit einem hohen Risiko verbunden, und Sie können Ihr gesamtes Kapital verlieren. Der Fonds ist in der Schweizer Regulierungskategorie „Sonstige alternative Anlagefonds" mit besonderem Risiko eingestuft und investiert ausschließlich in Bitcoin, das extrem volatil ist. Die Risiken des Anlagefonds sind nicht mit denen von Wertpapierfonds vergleichbar, und durch vorübergehende Kreditaufnahmen kann sich sein Gesamtrisiko auf maximal 125 % seines Nettoinventarwerts erhöhen. Anleger sollten vor einer Anlage die Fondsunterlagen und Risikohinweise lesen. Der Fonds ist ausschließlich für den öffentlichen Vertrieb in der Schweiz zugelassen. Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt in keiner Rechtsordnung ein Angebot oder eine Aufforderung dar. Sie richtet sich nicht an Personen im EWR oder im Vereinigten Königreich.
Informationen zu BIT Asset Management
Die BIT Asset Management AG ist ein in Zürich ansässiger, von der FINMA regulierter Verwalter von kollektiven Vermögenswerten und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von BIT. Ehemals Crypto Finance (Asset Management) AG, wurde sie 2024 vollständig von der Gruppe übernommen und in Matrixport Asset Management AG umbenannt, bevor sie ihren heutigen Namen annahm. Das Unternehmen bietet regulierte Fonds, börsengehandelte Produkte, aktiv verwaltete Zertifikate und diskretionäre Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und schlägt damit eine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und digitalen Vermögenswerten. Das Unternehmen wird von CEO Dominik Oggenfuss geleitet.
Informationen zu BIT
BIT wurde 2019 als Matrixport gegründet und ist eine All-in-One-Plattform für digitale Vermögenswerte mit Hauptsitz in Singapur. Das Unternehmen bietet Handel, Investitionen, Zahlungsverkehr, Verwahrung und die Tokenisierung realer Vermögenswerte an. Über ihre Tochtergesellschaften verfügt BIT über Lizenzen als Trust- oder Company-Service-Provider sowie als Geldverleiher in Hongkong, über eine Lizenz als bedeutendes Zahlungsinstitut in Singapur und über eine FINMA-Lizenz als Verwalter von kollektiven Vermögenswerten in der Schweiz. Über ihre Tochtergesellschaften ist BIT als „Appointed Representative" im Vereinigten Königreich tätig, in den USA als „Money Services Business" registriert und Mitglied der Schweizer Selbstregulierungsorganisation VQF.
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/bit-asset-management-erhalt-finma-zulassung-fur-den-ersten-schweizer-und-einzigen-europaischen-spot-bitcoin-etf-302916897.html
Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.