HANNOVER, Deutschland, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- CDTL, ein Entwickler von E-Antriebssystemen für Nutzfahrzeuge, elektromechanischen Bremssystemen (EMB) und Fahrwerksantriebstechnologien, wird auf der IAA Transportation 2026 in Hannover seine neuesten E-Antriebs- und EMB-Technologien sowie Lösungen für eine umfassende Palette von Nutzfahrzeuganwendungen vorstellen.
Unter dem Motto „E-Drive + EMB – Defining Actuation for Driverless Commercial Vehicles" will CDTL zeigen, wie Antriebs- und Bremstechnologien die physikalische Steuerungsebene von Nutzfahrzeugen der nächsten Generation unterstützen können.
Da Nutzfahrzeuge zunehmend elektrifiziert, softwaregesteuert und automatisiert werden, geht es in der Branche nicht mehr nur darum, wie Fahrzeuge ihre Umgebung wahrnehmen und Entscheidungen treffen, sondern um eine grundlegendere Frage:
Wie lassen sich digitale Befehle zuverlässig in tatsächliche Fahrzeugbewegungen umsetzen?
CDTL betrachtet dezentrale E-Drive- und EMB-Systeme als zwei Schlüsselbereiche der Fahrzeugantriebstechnik. Der dezentrale E-Drive wandelt unabhängig voneinander gesteuerte Antriebs- und Radendmomente um, während EMB Bremsbefehle durch elektromechanische Betätigung direkt in Radendbremskraft umwandelt.
Auf der IAA Transportation 2026 wird CDTL seine dezentrale E-Achse EA5000NP für schwere Nutzfahrzeuge und sein EMB-System sowie E-Antriebsprodukte für schwere Lkw, Stadtbusse und fortschrittliche Nahverkehrsanwendungen vorstellen.
Die dezentrale E-Antriebstechnologie von CDTL kommt bereits in zahlreichen Nutzfahrzeugplattformen und Einsatzszenarien zum Einsatz und bildet damit eine praxiserprobte Grundlage für den nächsten Schritt des Unternehmens hin zu stärker integrierten Antriebs- und Bremsfunktionen.
Besuchen Sie CDTL in Halle 21, Stand D37.
IAA Transportation 2026
Pressetag: 14. September 2026
Messetage: 15.–20. September 2026
, Hannover, Deutschland
Informationen zu CDTL
Hangzhou Contemporary e-Drive Technology Co., Ltd. (CDTL) ist ein in China ansässiger Entwickler und Hersteller von Elektroantriebs- und Fahrzeugbetätigungssystemen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge. Mit 15 Jahren Branchenerfahrung hat das Unternehmen eigene Kompetenzen in den Bereichen Produktdesign, Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Prüfung und Fertigung aufgebaut.
Das Produktportfolio von CDTL umfasst dezentrale elektrische Antriebsachsen, elektrische Antriebssysteme, elektromechanische Bremssysteme (EMB) sowie zugehörige Steuerungstechnologien für den Einsatz in Schwerlast-Lkw, Bussen, Autonomous Rapid Transit (ART) und Spezial-Nutzfahrzeugen. Zu den wichtigsten Regelungsfunktionen aus der Produktpalette des Unternehnmens zählen die elektronische Differenzialsperre (DCU), die elektronische Beschleunigungsschlupfregelung (EASR) und die intelligente, energierückgewinnende Antiblockier-Bremstechnik mit Entkopplung (DABS).
Die Produkte und Technologien des Unternehmens kommen in Nutzfahrzeugen in ganz China sowie auf internationalen Märkten wie Frankreich, Spanien, den USA, Kanada, Brasilien und Australien zum Einsatz. CDTL treibt die Weiterentwicklung seiner Technologieplattform „E-Drive + EMB" weiter voran, um integrierte Antriebs- und Bremssteuerungslösungen für Nutzfahrzeuge der nächsten Generation anzubieten.
Website: www.cdtlevtech.com
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/91465731/admin/dashboard/
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“