Comviva Launches NGAGE for Enterprises to Power Secure, AI-Driven Customer Engagement at Scale

11.03.2026

- Next-generation CPaaS platform that integrates omnichannel communication, network-based identity, and conversational AI to help enterprises deliver trusted digital experiences

LAS VEGAS and NEW DELHI, March 11, 2026 /PRNewswire/ -- Comviva, a global leader in digital transformation solutions across customer experience management, data monetization, and digital financial services, today announced the launch of NGAGE for Enterprises, a next-generation CPaaS platform designed to help enterprises deliver seamless, secure, and intelligent customer experiences at scale.

Comviva_Logo

Unveiled ahead of Enterprise Connect 2026, NGAGE for Enterprises empowers organizations to orchestrate meaningful customer journeys across every digital touchpoint—while embedding trust, identity, and fraud protection directly into the engagement layer. The platform combines omnichannel communications, network-based identity intelligence, AI-driven automation, and resilient global connectivity within a unified SaaS environment—helping enterprises simplify operations, accelerate deployment, and improve customer experience.

Speaking on the launch, Deshbandhu Bansal, Chief Operating Officer for the RevTech Solutions at Comviva, said, "As enterprises scale digital engagement, they are also confronting rising fraud risks, fragmented communication infrastructure, and growing pressure to deliver personalized experiences. NGAGE for Enterprises addresses these challenges by bringing together communications, identity intelligence, and AI automation into a single unified SaaS platform—enabling organizations to build trusted, scalable, and cost-efficient customer engagement journeys."

The platform enables enterprises to design and deploy intelligent customer journeys through an intuitive low-code workflow builder. Organizations can create personalized, context-aware interactions across service, support, marketing, and lifecycle engagement.

NGAGE supports engagement across channels including SMS, Email, RCS, and WhatsApp, while also enabling enterprises to leverage network-based identity services such as phone number verification and SIM check to strengthen security and reduce fraud.

The SaaS-based platform also offers transparent billing and real-time performance visibility, allowing enterprises to manage and optimize customer engagement strategies across regions while controlling costs.

NGAGE builds on Comviva's established communications infrastructure, which currently supports deployments across more than 200 countries and is trusted by over 7,000 enterprises and 100+ telecom operators worldwide.

NGAGE consolidates enterprise onboarding, configurable journey orchestration, omnichannel engagement, fraud management, and real-time usage monitoring within a unified architecture.

Built for interoperability, the platform supports TMF931 for enterprise and application lifecycle management and aligns with TM Forum Open APIs and CAMARA standards—enabling telcos to participate in aggregator ecosystems, expand go-to-market channels, and seamlessly connect enterprises to network capabilities.

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/995982/5723565/Comviva_Logo.jpg

 

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Starke Zahlen, harter Einschnitt: Zalando wächst zweistellig und macht Logistikstandort Erfurt dicht

14.03.2026


Zalando hat für das Geschäftsjahr 2025 deutlich verbesserte Kennzahlen vorgelegt und setzt zugleich ein starkes Signal an den Kapitalmarkt: Der Berliner Online-Modehändler steigerte den Konzernumsatz um 16,8 % auf 12,3 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT legte um 15,6 % auf 591 Millionen Euro zu. Der Kurs reagierte spürbar: Nach der Zahlenvorlage legte die im DAX notierte Aktie kräftig zu und machte einen Teil der vorangegangenen Verluste wett. Auf Wochensicht verteuerte sich das Papier um rund 12 %, auf Monatssicht ergibt sich ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich, auch wenn die Bilanz seit Jahresbeginn weiterhin negativ bleibt.

Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch Zalandos strategischen Fokus auf Daten und Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI über die gesamte Daten- und Infrastrukturplattform hinweg und positioniert sich als Vorreiter für die nächste Generation des sogenannten agentic commerce in Europa. Im B2C-Geschäft zahlt sich insbesondere der Multi-App-Ansatz aus: Das Bruttowarenvolumen stieg auf 17,6 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT in diesem Segment kletterte auf 536 Millionen Euro. Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden erreichte mit 62 Millionen einen neuen Rekordwert, was auf eine weiter steigende Reichweite der Plattform hindeutet.

Auch im B2B-Bereich läuft das Geschäft deutlich besser. Zalando meldet einen Umsatzanstieg um 14,6 % auf 1,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT hat sich mehr als verdoppelt. Die Softwareeinheit SCAYLE expandiert in die USA und konnte dort einen bedeutenden Auftrag für das globale Direktvertriebsgeschäft von Levi's® gewinnen. Zusätzlichen Rückenwind verspricht sich der Konzern von der Integration des übernommenen Modehändlers ABOUT YOU: Die ursprünglich bis 2029 erwarteten jährlichen Synergien von 100 Millionen Euro sollen nun bereits 2028 realisiert werden. Für 2026 stellt das Management eine weitere Beschleunigung und anhaltend profitables Wachstum in Aussicht und sieht das Unternehmen damit auf Kurs zu seinen mittelfristigen Zielen bis 2028.

Vor diesem Hintergrund kündigte Zalando ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 300 Millionen Euro an. Damit will der Konzern überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückführen und unterstreicht zugleich sein Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Margenausweitung und nachhaltigen Cash-Generierung. An der Börse kam die Ankündigung gut an: Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 5,7 Milliarden Euro, basierend auf etwa 264 Millionen ausstehenden Aktien. Analysten und Anleger beobachten nun, inwieweit die Kombination aus KI-Investitionen, internationalem Ausbau des B2B-Geschäfts und konsequenter Kapitalallokation die bisherige Kursvolatilität reduzieren und den Wert des Unternehmens langfristig stützen kann.

Überschattet werden die starken Zahlen jedoch von der Entscheidung, das große Logistikzentrum in Erfurt zum Ende September zu schließen. Der Thüringer Standort, der seit Jahren ein wichtiger Baustein im europäischen Logistiknetzwerk von Zalando war, steht damit vor dem Aus. Die Schließung sorgt regional für Kritik und wirft Fragen nach den sozialen und strukturellen Folgen für Beschäftigte und Standort auf. Für Zalando ist der Schritt Teil einer umfassenden Neuaufstellung der operativen Infrastruktur, bei der Effizienzgewinne und die zunehmende Automatisierung im Logistikbereich eine zentrale Rolle spielen dürften. Wie sich der Umbau konkret auf Kostenstruktur, Servicequalität und öffentliche Wahrnehmung auswirkt, bleibt eine der zentralen Fragen für die kommenden Jahre.