CoolFly präsentiert auf der IFA Berlin 2026 sein Portfolio an Privatfluggeräten und die NA80-Flugsteuerungstechnologie

07.09.2026

CoolFly stellt Dream ST aus und präsentiert dazu sein Flaggschiff Urban, das leistungsstarke Modell Dream Pro sowie sein weltweit wachsendes Händlernetzwerk

BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- CoolFly, ein Entwickler von privaten Elektroflugzeugen und eVTOL-Technologien, präsentiert sein Privatflugzeug Dream ST auf der IFA Berlin 2026, die vom 4. bis 8. September auf der Messe Berlin stattfindet.

Dream ST ist in der CityCube Halle B am Stand CCBB-143 im Mobilitätsbereich der IFA zu sehen. Während Dream ST das Flugzeug ist, das auf der Messe physisch präsentiert wird, stellt CoolFly auch sein breiteres Produktportfolio vor, darunter das leistungsstarke Dream Pro und das Flaggschiff Urban.

Das Dream ST ist ein leichtes, einsitziges Elektroflugzeug, das für Privat- und Freizeitflüge konzipiert wurde. Es verfügt über eine Sitzkonfiguration und ein Schnellklapp-Design, das den Transport und die Lagerung erleichtert.

Dream Pro erweitert die Plattform um eine höhere Nutzlast, größere Reichweite und bessere Leistung. Es trägt eine maximale Nutzlast von 120 kg, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und kann mit einem 70 kg schweren Piloten an Bord je nach Betriebs- und Umgebungsbedingungen eine Flugzeit von bis zu 40 Minuten erreichen.

Urban, das Flaggschiff unter den Privatflugzeugen von CoolFly, zeichnet sich durch eine Konfiguration für den Flug im Stehen und eine Architektur mit gekapselten Propellern aus, was das Bestreben des Unternehmens widerspiegelt, ein intuitiveres und einzigartiges Flugerlebnis für Privatpersonen zu schaffen.

Alle drei Flugzeuge sind mit dem von CoolFly selbst entwickelten Flugsteuerungssystem NA80 ausgestattet. NA80 verfügt über eine doppelt redundante Architektur mit zwei unabhängigen Flugsteuerungseinheiten, von denen jede drei Inertialmesssysteme (IMUs) in Luftfahrtqualität enthält. Das System überwacht kontinuierlich die Fluglage und die Bewegung des Flugzeugs, ermöglicht die Fehlererkennung und Ausfallsicherung im Millisekundenbereich und dient als gemeinsame technologische Grundlage für das gesamte Produktportfolio von CoolFly.

Dream ST, Dream Pro und Urban haben alle die CE- und FCC-Zertifizierungen für die jeweiligen Produktkonformitätsanforderungen erhalten, was die weitere internationale Expansion von CoolFly unterstützt.

CoolFly sucht zudem weltweit aktiv nach Händlern, Vertriebspartnern und Geschäftspartnern, wobei der Schwerpunkt derzeit auf Europa, Nordamerika, Australien, dem Nahen Osten und anderen Schlüsselmärkten liegt.

Potenzielle Partner und Medienvertreter sind herzlich eingeladen, CoolFly auf der IFA Berlin 2026 in CityCube Halle B am Stand CCBB-143, zu besuchen.

Informationen zu CoolFly

CoolFly entwickelt elektrische Privatflugzeuge und eVTOL-Technologien und vereint dabei Flugzeugkonstruktion, Antriebstechnik und selbst entwickelte Flugsteuerungssysteme, um das Fliegen für Privatpersonen zugänglicher zu machen.

Medien: press@coolflyaircraft.com

Geschäft: support@coolflyaircraft.com





 

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.