Cybersicherheit: Sopra Steria und VMRay bündeln ihre Kräfte zum Schutz der kritischen Sektoren Europas

09.09.2026

PARIS, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Cyberangriffe kommen nicht mehr einzeln. Von Bots orchestrierte Kampagnen erzeugen und mutieren Malware mittlerweile schneller, als die meisten Sicherheitsteams sie analysieren können, wodurch sich sowohl die Art als auch das Ausmaß der Bedrohung verändern. Um diesem Wandel gerecht zu werden, geht Sopra Steria eine Partnerschaft mit dem deutschen Softwareanbieter VMRay ein, einer europäischen Referenz im Bereich der fortschrittlichen Malware- und Phishing-Analyse. Die Technologie ist bereits in den Security Operations Centern der Gruppe in Frankreich und Norwegen im Einsatz, wo sie monatlich fast 1.000 verdächtige Dateien für Kunden wie beispielsweise einen großen französischen Industriekonzern analysiert.

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Ein europäisches Ökosystem und eine Beteiligung daran

Sopra Steria hat über Jahre hinweg ein europäisches Cyber-Ökosystem aufgebaut. Mit VMRay können europäische Partner nun bis zu 30 % des Cybersicherheitsangebots von Sopra Steria abdecken – neben Sekoia, HarfangLab, Egerie und Glimps, die alle von den firmeneigenen Experten von Sopra Steria in Europa integriert und betrieben werden.

Was Sopra Steria auszeichnet, ist, dass das Unternehmen diese Technologie nicht einfach weiterverkauft. Die Gruppe ist über ihre Beteiligung am Spezialfonds Tikehau Capital indirekt an VMRay beteiligt – eine Position, die kein anderer europäischer Integrator einnimmt. Sie gestaltet die Roadmap, setzt die Technologie in ihren eigenen SOCs ein und betreibt sie für Kunden durchgängig.

Fabien Lecoq, Leiter des Geschäftsbereichs Cybersicherheit bei Sopra Steria, sagte: „Unsere Kunden wollen Technologie, die leistungsfähig ist und der sie vertrauen können. Mit VMRay investieren wir in diese Technologie, setzen sie in unseren eigenen SOCs ein und betreiben sie für unsere Kunden – das macht den Unterschied aus. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Schritt in unserer Strategie, ein prägender europäischer Akteur im Bereich digitales Vertrauen und digitale Resilienz zu werden."

Dr. Carsten Willems, CEO und Mitbegründer von VMRay, fügte hinzu: „Sopra Steria hat etwas geschaffen, das immer seltener wird: ein europäisches Ökosystem, in dem sich Spezialtechnologien gegenseitig verstärken. Unser Beitrag dazu ist bewusst fokussiert. Seit 2013 beschäftigen wir uns intensiv mit einem einzigen, schwierigen Problem: zu verstehen, was neuartige, schwer nachweisbare und gezielte Bedrohungen tatsächlich bewirken. Und dank dieser Partnerschaft können Sicherheitsteams diese fundierten Erkenntnisse in umfassenden Schutz umsetzen."

Wenn Angriffe maschinell generiert werden, wird die Analyse zum Engpass

Geschwindigkeit entscheidet nun über den Ausgang. Sicherheitsteams müssen innerhalb von Minuten – nicht Tagen – wissen, um welche Art von Angriff es sich handelt, wie er funktioniert und was er gefährdet. Das ist die Kernkompetenz von VMRay […]

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Aurélien Flaugnatti, aurelien.flaugnatti@soprasteria.com

 

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.