LONDON, 10. März 2026 /PRNewswire/ -- Eine neue globale Studie von Hexagon, dem weltweit führenden Anbieter von Messtechnologien, zeigt große Unterschiede in der Einstellung der Menschen weltweit gegenüber der Robotik. Die Studie Robot Generation, die neun wichtige Märkte und 18.000 Teilnehmer umfasst, kommt zu dem Ergebnis, dass die Ängste vor Robotern dort am größten sind, wo sie im Alltag am wenigsten sichtbar sind.
Unter den neun wichtigsten Märkten rangiert Großbritannien mit 52 % der Erwachsenen, die sich Sorgen machen, dass etwas schiefgehen könnte, wenn sie an die Interaktion mit oder die Zusammenarbeit mit Robotern denken, an erster Stelle. Im Gegensatz dazu geben südkoreanische Erwachsene mit nur 29 % die geringsten Ängste an.
Rangliste der Roboterangst
Prozentualer Anteil der Erwachsenen, die sagen: „Ich mache mir Sorgen (dass etwas schiefgehen könnte)", wenn sie an Roboter denken
Die Studie legt nahe, dass das Ausmaß der Angst eng mit der Begegnung mit Robotern im Alltag zusammenhängt. So haben britische Erwachsene am seltensten Roboter im realen Leben gesehen oder benutzt (30 %) und sind am besorgtesten (52 %). Interessanterweise gaben 61 % der Erwachsenen in Großbritannien auf die Frage nach KI an, diese in den letzten drei Monaten genutzt zu haben, und 56 % sagten, dass sie KI-Chatbots als Roboter betrachten. Dies deutet darauf hin, dass die Angst vor KI zunimmt, wenn Menschen an physische KI denken, und nicht an softwarebasierte Technologien, die bereits fest in den Alltag integriert sind.
Chinesische Erwachsene haben hingegen am ehesten schon einmal Roboter gesehen oder benutzt (75 %) und sind auch am meisten von ihrem Zukunftspotenzial begeistert (81 %). In China haben 90 % der Erwachsenen in den letzten drei Monaten KI genutzt, und 76 % der Erwachsenen betrachten KI-Chatbots als „Roboter".
Die Angst vor Robotern ist kontextabhängig
Die Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass die Menschen nicht generell „roboterfeindlich" sind. Stattdessen hängt die Einstellung stark vom Ort und der Aufgabe ab. Die Akzeptanz steigt deutlich, wenn Roboter als Lösung für klare, praktische Probleme angesehen werden.
Aus diesem Grund fühlen sich Erwachsene am wohlsten mit Robotern in Fabriken und Lagerhäusern (63 %, verglichen mit 46 %, die sich mit Robotern zu Hause wohlfühlen, oder 39 % in Klassenzimmern), wo die Aufgaben klar definiert und die Sicherheitsstandards gut verstanden werden. Die größte Unterstützung finden Roboter, die gefährliche oder körperlich anstrengende Arbeiten übernehmen. Die Hälfte der Befragten nennt verbesserte Sicherheit (50 %) und Produktivität (51 %) als die wichtigsten Vorteile von Robotern in diesen Kontexten.
Interessanterweise deutet dies darauf hin, dass die weit verbreitete Annahme, dass die Menschen am meisten über den Verlust von Arbeitsplätzen oder „ausufernde" Maschinen besorgt sind, nicht das Hauptanliegen der Öffentlichkeit ist. Stattdessen ist die größte Quelle der Angst die Sicherheit.
Auf die Frage, was sie am meisten an der zunehmenden Verwendung von Robotern am Arbeitsplatz beunruhigt, nannte eine Mehrheit der Erwachsenen (51 %) das Risiko, dass Roboter gehackt oder missbraucht werden und dadurch Daten und Systeme gefährdet werden. Dies übertrifft die Bedenken hinsichtlich physischer Fehlfunktionen oder Schäden (41 %) und der Ersetzung von Arbeitsplätzen (41 %).
Der Schlüssel zum Abbau der Angst vor Robotern
Laut Hexagon weisen die Ergebnisse einen klaren Weg zum Aufbau von Vertrauen in der Öffentlichkeit: Sichtbarkeit, Zweckmäßigkeit und Kontrolle.
„Die Menschen führen keine abstrakte Debatte über ‚Robotik'", sagte Burkhard Boeckem, CTO bei Hexagon. „Sie fällen praktische Urteile darüber, wo Roboter in all ihren Formfaktoren hingehören, was sie tun sollten und wie sicher sie gesteuert werden. Die Angst wächst, wenn Roboter unsichtbar sind, kaum verstanden werden oder sich der menschlichen Kontrolle entziehen."
Die Studie legt nahe, dass die Angst vor Robotern abnimmt, wenn Menschen sehen, dass Roboter sicher neben Menschen arbeiten, klar definierte Aufgaben ausführen und strenge Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Daten und Entscheidungsfindung getroffen werden.
„Vertrauen entsteht durch Erfahrung und klare Grenzen", fügte Boeckem hinzu. Wenn Menschen verstehen, wozu Roboter da sind und wozu nicht, entsteht Vertrauen."
Vertrauen
„Es geht nicht nur um die Frage ‚Vertrauen Sie KI?', sondern darum, welches Werkzeug für welchen Zweck eingesetzt wird. Ein Roboter, der Kindern beim Lernen hilft, unterscheidet sich stark von einem KI-System, das in der Verteidigung eingesetzt wird, auch wenn wir oft so tun, als seien beide dasselbe." Sagte Dr. Jim Everett, außerordentlicher Professor für Moralpsychologie. „Was man fördern möchte, ist angemessenes Vertrauen oder angemessene Zuversicht, wobei die Menschen klar verstehen, wann ein System nützlich ist und wann sie vorsichtig sein sollten."
„Wenn Menschen tatsächlich einem Roboter begegnen, insbesondere einem kleinen, freundlichen, verschwindet die Angst oft. Man kann sie fast denken hören: ‚Oh, der wird nicht die Welt übernehmen.' Die Begegnung verändert die Diskussion sehr schnell." Sagte Michael Szollosy, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Robotik. „Wenn Wissenschaftler und Ingenieure möchten, dass die Menschen sie auf dieser Reise begleiten, haben sie die Verantwortung zu erklären, warum diese Technologien existieren und wozu sie eigentlich dienen. Wenn man die Menschen nicht mitnimmt, bleibt die Gegendarstellung bestehen, und wenn das einmal passiert ist, ist es sehr schwer, das wieder rückgängig zu machen."
Methodologie:
Die Hexagon-Studie Robot Generation befragte 9000 Erwachsene und 9000 Kinder im Alter von 8 bis 18 Jahren in den USA, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Japan, Südkorea, China, Brasilien und Indien. Die Umfrage wurde von Vitreous World im Auftrag von Hexagon zwischen Oktober und November 2025 durchgeführt.
‚Roboter' bedeutet in diesem Zusammenhang eine Maschine, die Aufgaben entweder völlig selbstständig oder unter menschlicher Anleitung ausführen kann. Diese Aufgaben können vorprogrammiert sein oder der Roboter kann selbstständig handeln. Roboter gibt es in vielen Formen – zum Beispiel Maschinen, die Produkte herstellen, Waren ausliefern oder im Haushalt helfen. Sie sehen nicht immer wie Menschen aus.
Informationen zu Hexagon:
Hexagon ist der weltweit führende Anbieter von Messtechnik. Wir schaffen das Vertrauen, auf das sich wichtige Branchen verlassen, um zu bauen, zu navigieren und zu innovieren. Von Mikrometern bis zum Mars – unsere Lösungen gewährleisten Produktivität, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in allen Bereichen, von der Fertigung und dem Bauwesen bis hin zum Bergbau und autonomen Systemen.
Hexagon (Nasdaq Stockholm: HEXA B) hat rund 24.800 Beschäftigte in 50 Ländern und erzielt einen Nettoumsatz von rund 5,4 Mrd. EUR.
Weitere Informationen finden Sie auf hexagon.com.
FÜR WEITERE INFORMATIONEN WENDEN SIE SICH BITTE AN:
Carla Gutierrez, Senior Director, Communications, media@hexagon.com
Harriet Funston, Senior Account Director, MikeWorldWide (MWW), hmasters@mww.com
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Henkel hat ein weiteres Jahr in einem schwierigen konjunkturellen und geopolitischen Umfeld mit robusten, aber beim Wachstum eher verhaltenen Zahlen abgeschlossen. Der Konzern erzielte einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro, belastet durch deutlich negative Wechselkurseffekte. Organisch – also bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte – legte der DAX-Konzern um 0,9 Prozent zu und blieb damit unter den Prognosen des Managements und den Erwartungen der Analysten, die mit 1,1 Prozent gerechnet hatten.
Bei der Profitabilität konnte Henkel dagegen zulegen. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (EBIT) lag bei rund 3,0 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge stieg auf 14,8 Prozent und damit um 50 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr, womit der vom Unternehmen angepeilte Korridor von 14,5 bis 15,5 Prozent erreicht wurde. Das Ergebnis je Vorzugsaktie erhöhte sich währungsbereinigt um 4,7 Prozent auf 5,33 Euro. Der Free Cashflow belief sich auf rund 1,9 Milliarden Euro, und der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung um 1,5 Prozent auf 2,07 Euro je Vorzugsaktie vor.
In den Sparten zeigte sich ein gemischtes Bild. Das Klebstoffgeschäft Adhesives Technologies wuchs organisch um 1,5 Prozent und blieb damit über dem Konzernschnitt, während das Konsumentengeschäft – gebündelt in der Einheit Consumer Brands mit Marken wie Persil, Pril und Pritt – nur um 0,3 Prozent zulegte. Im Schlussquartal kehrte sich dieses Muster um: Consumer Brands verzeichnete ein organisches Wachstum von 4,1 Prozent, Adhesives kam auf 0,9 Prozent, der Konzern insgesamt auf 2,3 Prozent – auch hier blieb Henkel hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Auf Ergebnisebene lag die bereinigte operative Marge von Adhesives mit 16,7 Prozent über dem Konzerndurchschnitt, Consumer Brands kam auf 14,5 Prozent.
Strategisch treibt Henkel seine Wachstumsagenda weiter voran. Der Zusammenschluss der Konsumentengeschäfte wurde schneller als geplant abgeschlossen und soll Effizienzgewinne heben. Jüngste Zukäufe in beiden Unternehmensbereichen sollen das Wachstumspotenzial erhöhen. Für das laufende Jahr stellt der Konzern weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in Aussicht. Auf organischer Basis peilt Henkel eine Erlössteigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an; das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll bei konstanten Wechselkursen im niedrigen bis hoch einstelligen Prozentbereich zulegen. Damit setzt das Management nach einem von Währungseffekten und verhaltenem Volumenwachstum geprägten Jahr klar auf mehr Effizienz, Innovationen und eine stärkere Ertragskraft.