GUANGZHOU, China, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- In Phase 2 der 139. Canton Fair standen in der Kategorie „Bauwesen und Möbel" grüne Infrastruktur und menschenzentriertes Design im Vordergrund.
Ein besonderes Highlight im Bereich Bau- und Dekorationsmaterialien ist die Einführung einer Fassadenverkleidung mit Marmorstruktur und Photovoltaik. Dieses innovative Oberflächenmaterial schlägt eine Brücke zwischen hochwertiger Ästhetik und erneuerbarer Energie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Solarmodulen, die auf Glas basieren, nutzt diese nicht-undurchsichtige Verkleidung präzise mikroskopische Strukturen, um das Licht zu den inneren PV-Zellen zu leiten.
Diese Technologie bietet einen um 60 % höheren Wirkungsgrad als herkömmliche transparente Solarsysteme und reduziert gleichzeitig die CO₂-Emissionen um über 50 %. Dank ihrer Fähigkeit, 3D-Strukturen wie Stein, Holz oder Ziegel nachzubilden, können Architekten die Stromerzeugung in eine Vielzahl von Baustilen integrieren, ohne dass diese durch das industrielle Erscheinungsbild herkömmlicher Solarmodule beeinträchtigt werden.
Auch Innenräume werden immer intelligenter und sicherer. Hersteller präsentieren hocheffiziente antibakterielle Oberflächen, die mithilfe von Tageslichtkatalyse einen 24-Stunden-Schutz vor Schimmel und Bakterien bieten. Diese fortschrittlichen Dekorpapiere und -paneele werden zum neuen Standard für hochwertige Innenausstattung und legen den Schwerpunkt auf langfristige Hygiene in Wohn- und Gewerbeflächen.
Der Sanitärbereich konzentriert sich zunehmend auf die alternde Weltbevölkerung und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Eine herausragende Innovation ist der elektrische Hebe- und Dreh-Duschstuhl. Er wurde für die Trennung von Trocken- und Nassbereich im Badezimmer konzipiert und ermöglicht es dem Benutzer, im trockenen Bereich zu sitzen und per Fernbedienung sicher in die Dusche gedreht und gehoben zu werden. Dieses wasserdichte Niederspannungssystem bietet älteren Menschen Würde und Unabhängigkeit und reduziert gleichzeitig die körperliche Belastung für Pflegekräfte.
Auch bei wandmontierten Toiletten gab es einen Durchbruch in Sachen Hygiene und Wartungsfreundlichkeit. Durch die Verlagerung der Deckelbefestigung an die Spülkastenwand und die Verwendung einer Zapfenverbindung beseitigt das Design schwer zu reinigende Bereiche, in denen sich typischerweise Bakterien ansammeln. Viele dieser Modelle integrieren zudem ergonomische Haltegriffe direkt in den Rahmen und verbinden so Sicherheit mit minimalistischer Ästhetik.
In der Sport- und Freizeitbranche zeigt sich der Trend zur Nachhaltigkeit bei Kunstrasen ohne Füllmaterial. Dieser Fußballrasen der nächsten Generation macht Gummigranulat oder Sand überflüssig, bietet ein natürliches Spielgefühl und hervorragende Stoßdämpfung und senkt gleichzeitig die Wartungskosten sowie die Verschmutzung durch Mikroplastik erheblich.
All diese Innovationen zeigen, wie der Bau- und Möbelsektor sich in Richtung umweltfreundlicherer Materialien, intelligenterer Funktionalität und menschenzentrierterer Gestaltung entwickelt und damit neue Maßstäbe für die Zukunft des Wohnens setzt.
Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier: https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Zwischen Norddeich und der Nordseeinsel Juist erprobt die Fluggesellschaft Frisia Luftverkehr Norddeich (FLN) einen neuen Weg für die Inselversorgung: Fracht per Drohne. Während die Fähren weiterhin an Ebbe und Flut gebunden sind, könnte eilige Ware künftig unabhängig von den Tidezeiten transportiert werden. Seit einigen Wochen laufen Testflüge mit einer speziellen Frachtdrohne, die Lasten von bis zu sechs Kilogramm zwischen Festland und Insel befördern kann.
Gesteuert wird das System aus dem Kontrollraum des Flugplatzes in Norddeich. Dort bereitet Drohnenpilot Ingo Hellmann den Flug per Konsole mit Monitor und zwei Joysticks vor. Bevor die Rotoren auf dem Vorfeld anlaufen, wird der Luftraum überprüft. Erst wenn kein anderes Luftfahrzeug in der Nähe ist, gibt die Leitstelle den Testflug frei. Sichtbar durch die Fenster des Kontrollraums steigt die grau-schwarze Drohne nach dem Start auf rund 100 Meter Flughöhe.
Die etwa 13 Kilometer lange Strecke nach Juist fliegt das Gerät anschließend weitgehend automatisiert ab. Im System sind Wegmarken hinterlegt, die den Kurs vom Flugplatz Norddeich über den Bereich des Norddeicher Hafens hinweg über das Wattenmeer zu einer Landefläche nahe dem Inselhafen vorgeben. Während des Fluges überwacht Hellmann den Kurs anhand eines Livebildes auf seiner Steuerkonsole. Nähert sich ein Hubschrauber oder Flugzeug, kann er eingreifen und die Route anpassen. Zudem ist festgelegt, dass die Drohne keine Fähren überfliegen darf.
Derzeit steht bei den Testflügen die Erprobung der Flugbedingungen im Vordergrund; die Transportbox bleibt noch leer. Aus Sicht der Betreiber geht es darum auszuloten, ob sich mit der Technologie eine zusätzliche Option für die Logistik der tideabhängigen Insel schaffen lässt – insbesondere für zeitkritische oder kleinere Sendungen. Ob und wann der Drohnenbetrieb in einen regulären Frachtverkehr übergehen könnte, ist offen. Zunächst sollen Erfahrungen im Alltag des Kontrollraums und auf der Strecke über das Wattenmeer gesammelt werden.