CHATSWORTH, Kalifornien, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Aitech, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten, robusten Embedded-Computersystemen für Verteidigungs- und Raumfahrtanwendungen, gab heute die Verfügbarkeit von zwei neuen Einplatinencomputern (Single Board Computers, SBCs) für Militär- und Luft- und Raumfahrtsysteme bekannt. Die neuen Modelle U-C8600 und U-C8601 sind die ersten robusten Einplatinencomputer auf Intel-Basis, die eine hybride X86-Multi-Core-CPU mit einer leistungsstarken GPU und einer Neural Processing Unit (NPU) vereinen, um Echtzeit-KI für Anwendungen zu ermöglichen, bei denen jede Millisekunde zählt.

Aufbauend auf dem Erfolg des Vorgängermodells U-C850X sind die Modelle U-C8600 und U-C8601 die einzigen derzeit erhältlichen Lösungen, die auf der Intel® Core™ Ultra-Technologie der 14. Generation basieren und eine etwa 2,5-fache Steigerung der CPU-Leistung sowie eine etwa 2-fache Steigerung der GPU-Leistung bieten. Sie bieten die erforderliche Hochleistungsrechnerleistung zur Beschleunigung von KI am taktischen Edge-Bereich, sorgen für Hochgeschwindigkeitsverbindungen, innovative Energieoptimierung mit einer außergewöhnlichen Leistung pro Watt und einen zuverlässigen Betrieb selbst unter härtesten Umgebungsbedingungen. Dank dieser Architektur und Leistungsfähigkeit bieten die neuen SBCs fortschrittliche KI-/ML-Beschleunigung und -Leistung für Boden- und Avionik-Einsätze.
Mit zwei leistungsstarken, SOSA™-konformen und SWaP-C-effizienten Computern ist das Modell U-C8600 für I/O-intensive Arbeitslasten und das Modell U-C8601 für rechenintensive Arbeitslasten optimiert.
„Mit SBCs, die sowohl für I/O-intensive als auch für rechenintensive SOSA-Anforderungen ausgelegt sind, bietet Aitech Rüstungsunternehmen und Plattformintegratoren modernste Rechenlösungen, die für die Bereitstellung intelligenter, vernetzter Systeme erforderlich sind, damit diese anpassungsfähig und innovativ bleiben und für die kommenden Herausforderungen gerüstet sind", sagte Boris Baer, Technischer Leiter bei Aitech. „Diese robusten SBCs der nächsten Generation verbinden Hochleistungsrechner mit integrierter KI und Beschleunigung der Datenverarbeitung sowie mit integrierten Hochgeschwindigkeits-Konnektivitäts- und Netzwerkfunktionen, um Daten in Echtzeit-Informationen umzuwandeln."
Die Modelle U-C8600 und U-C8601 vereinen Rechen-, GPU- und KI-Fähigkeiten in einem kompakten Formfaktor und erfüllen damit den Bedarf an leistungsstarker, SOSA-konformer Rechenleistung und Konnektivität, die die Datenerfassung, -verarbeitung und Entscheidungsfindung beschleunigen und gleichzeitig strenge SWaP-C-Anforderungen erfüllen. Sie ermöglichen leistungsstarke Anwendungen mit extrem schneller Konnektivität, unterstützen 40-Gbit/s-Ethernet und PCIe Gen4 für leistungsfähige Netzwerkverbindungen und schnelle Datenübertragungen und bieten große Speicherarrays sowie eine Reihe von Standard- und erweiterten Sicherheitsfunktionen.
Verfügbarkeit und technische Details
Die Modelle U-C8600 und U-C8601 sind ab sofort für die Missionsentwicklung verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter aitechsystems.com/product/u-c860x/.
Informationen zu Aitech
Aitech ist der weltweit erste unabhängige Innovator im Bereich offener COTS/MOTS-Systeme und bietet robuste Platinen und Subsysteme an, die als Bausteine für integrierte Computer- und Netzwerklösungen dienen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bietet Aitech einsatzbewährte, individuell anpassbare Lösungen für den Einsatz zu Wasser, zu Lande, in der Luft und im Weltraum. Zu den Kunden zählen Airbus, BAE Systems, Boeing, Hindustan Aeronautics Limited (HAL), Israel Aerospace Industries (IAI), Larsen & Toubro Limited (L&T), Leonardo, Lockheed Martin, die NASA, Northrop Grumman, Rafael und Virgin Galactic.
Aitech hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit zuverlässigen und kosteneffizienten eingebetteten Systemen, die für anspruchsvollste Einsätze entwickelt wurden, eine bessere Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.aitechsystems.com.
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Die Bundesregierung bereitet die Einführung einer Zuckerabgabe vor und stößt damit auf gemischte Reaktionen in den Ländern. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) signalisiert Unterstützung für die Pläne, knüpft diese aber an klare Bedingungen. Entscheidend sei, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, betonte der Regierungschef in Kiel. Dass das Thema Zuckersteuer auf Bundesebene an Bedeutung gewinne, begrüße er ausdrücklich.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wofür die erwarteten Mehreinnahmen verwendet werden. Günther teilt die Linie von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wonach die Zuckerabgabe nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden dürfe. Stattdessen müssten die Mittel der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Befürworter argumentieren, dass eine zweckgebundene Verwendung etwa für Präventionsprogramme und Ernährungsaufklärung die Akzeptanz einer solchen Steuer stärken könnte.
Aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums heißt es indes, die Zuckerabgabe sei Teil eines breiteren Konsolidierungskurses. Neben der neuen Abgabe auf zuckergesüßte Produkte sind demnach eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen vorgesehen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Parallel dazu arbeitet eine Kommission unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken an einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und empfiehlt unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden.
Die politische Stimmung zu dem Thema hat sich in kurzer Zeit deutlich verschoben. Noch im Februar war ein ähnlicher Vorschlag auf einem CDU-Parteitag als „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt worden. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der anhaltenden Debatte über ernährungsbedingte Krankheiten flammt die Diskussion nun wieder auf. Ob die Zuckerabgabe am Ende primär als Instrument der Gesundheitsförderung oder als Baustein der Haushaltskonsolidierung wahrgenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bundesregierung den Forderungen nach einer klaren Zweckbindung der Einnahmen folgt.