Die SWI Group baut ihre transatlantische digitale Infrastrukturplattform durch den Abschluss einer Übernahme im Wert von 500 Millionen US-Dollar aus, mit der sie eine bedeutende Beteiligung an einem 1,3-GW-Portfolio in den USA erwirbt

15.06.2026

Durch die Übernahme sichert sich das Unternehmen eine bedeutende Beteiligung an einer der größten privaten digitalen Infrastrukturplattformen der USA. Die SWI Group richtet ihre Anlagen für Hochleistungsrechner und KI-Anwendungen neu aus und baut damit die weltweite Gesamtkapazität der Gruppe auf 3,6 GW aus.

LONDON und AMSTERDAM, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die an der Euronext Amsterdam notierte SWI Group („SWI"; SWICH) gab heute den Erwerb einer bedeutenden Beteiligung an Genesis Digital Assets Limited („GDA") bekannt, einer der größten privaten Plattformen für digitale Infrastruktur, die vorwiegend in den USA tätig ist. Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf 500 Millionen US-Dollar.

GDA verfügt über 1,3 GW an freigegebenen und genehmigten Netzanschlüssen. Die Plattform umfasst 15 Standorte, darunter mehrere Standorte in Texas, die den Anforderungen von Hyperscalern entsprechen.

Die SWI Group beabsichtigt, die Plattform von ihrem derzeitigen Betrieb im Bereich des Schürfens digitaler Vermögenswerte auf Hochleistungsrechner- und KI-Anwendungen umzustellen und dabei das operative Know-how der Gruppe im Bereich KI-fähiger Infrastruktur über ihre europäische Rechenzentrumsplattform AiOnX zu nutzen.

In Kombination mit der 2,3-GW-Plattform von AiOnX in Irland, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, Spanien und Italien verschafft die Übernahme der SWI Group eine transatlantische Gesamtkapazität von 3,6 GW an KI-fähiger digitaler Infrastruktur – eine der weltweit größten Kapazitäten in den Händen eines einzelnen Unternehmens.

Nach Abschluss der Transaktion wird die Gruppe wertmäßig etwa 77,2 % der mit den Vorzugsaktienklassen von GDA verbundenen Liquidationspräferenz in Höhe von 1,124 Mrd. USD sowie etwa 38,3 % des gesamten Aktienbestands halten.

„Stromanschlüsse sind heute das wertvollste Gut in der digitalen Infrastruktur, und die Umwandlung alter Kryptowährungs-Mining-Infrastruktur in KI und Hochleistungsrechner ist die beste und sinnvollste Nutzung dieser Vermögenswerte", sagte Max-Hervé George, Gründer und Chief Executive Officer der SWI Group.. „Wir investieren seit 2020 in Stromanschlüsse. So sieht diese Strategie in großem Maßstab aus."

Informationen zur SWI Group

Die SWI Stoneweg Icona Group (www.swi.com), die an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH (ISIN: (SGXPZ11CH7U7) notiert ist, ist ein globaler Investmentkonzern, der von Unternehmergeist geprägt ist und in einer Reihe von Branchen tätig ist, darunter Rechenzentren, Immobilien, Kreditwesen und der Finanzsektor. Die Anlagestrategien der Gruppe basieren auf gründlicher Recherche, fundiertem Wissen aus erster Hand und der Fähigkeit, Strategien effizient umzusetzen, um das größtmögliche Renditepotenzial zu maximieren. Die SWI Group stützt sich auf lokale operative Teams, um weltweit Chancen sowohl im Immobilienbereich als auch bei Investmentstrategien zu identifizieren, zu entwickeln und zu verwalten. Die SWI Group verwaltet derzeit Vermögenswerte von rund 10 Milliarden Euro und hat mehr als 280 Beschäftigte in 26 Niederlassungen weltweit.

Informationen zu AiOnX

AiOnX ist die hundertprozentige Tochtergesellschaft der SWI Group, die sich auf die Entwicklung und den Betrieb von Rechenzentren spezialisiert hat. Derzeit befinden sich fünf Standorte in Irland, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, Spanien und Italien in der Entwicklung, die zusammen eine KI-fähige Kapazität von 2,3 GW in Europa bieten.

Informationen zu Genesis Digital Assets Limited

Genesis Digital Assets Limited verfügt über mehr als 1,3 GW an mit Strom versorgten Flächen in Anlagen, die sich vorwiegend in den USA und Schweden befinden, darunter mehrere Standorte in Texas, die den Anforderungen von Hyperscalern entsprechen. Das Unternehmen wird auf Hochleistungsrechnen und KI-Anwendungen ausgerichtet.

 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.