Ein Verständnis, viele Ergebnisse: Iyuno stellt CLOE Skills vor - die Grundlage für moderne Lokalisierung

30.09.2026

Dank des persistenten kontextbezogenen Speichers können speziell entwickelte Skills über mehrere Ausgabemedien hinweg auf dasselbe Verständnis der Inhalte zurückgreifen.

BURBANK, Kalifornien, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Iyuno hat heute die ersten zehn CLOE Skills vorgestellt, die auf die Anforderungen der modernen Lokalisierung und die dafür erforderlichen hochwertigen Ergebnisse zugeschnitten sind. Zu diesen ersten 10 Skills gehören Untertitel und SDH, Closed Captioning, Synchronisations- und Audiodeskriptionsskripte, Lokalisierung, Dialog- und Spotting-Listen, Programmführer sowie Listen sensibler Ereignisse; weitere Skills werden kontinuierlich entwickelt.

CLOE Skills: Build the understanding once. Put it to work everywhere.

CLOE Skills nutzen das dauerhafte Verständnis der Inhalte durch das kontextbezogene Gedächtnis, anstatt dass die KI die Inhalte jedes Mal von Grund auf neu interpretieren muss.

In den meisten KI-Workflows wird jede Aufgabe nach wie vor als neues Problem behandelt. Daten werden eingegeben, das System wertet sie aus, erzeugt eine Ausgabe, und der Vorgang beginnt von vorne.

CLOE basiert auf einem anderen Konzept: Das Verständnis sollte bestehen bleiben.

Sobald CLOE ein kontextbezogenes Gedächtnis für einen Titel aufgebaut hat, kann sein Verständnis von Figuren, Beziehungen, Dialogen, Fachbegriffen, Handlungsereignissen und dem kreativen Kontext auf mehrere spezialisierte Skills angewendet werden.

„Untertitelung, Synchronisation, Audiodeskription und die Erstellung von Drehbüchern erfordern unterschiedliches Fachwissen", sagte David Lee, Gründer und CEO von Iyuno. „Sie sollten nicht als ein einziges allgemeines KI-Problem behandelt werden. Was sie gemeinsam haben sollten, ist ein genaues Verständnis der Geschichte. Dank Skills können wir die Ausführung spezialisieren, ohne die ihr zugrunde liegende Intelligenz neu aufbauen zu müssen."

Im Zuge der weiteren Entwicklung von CLOE plant Iyuno, sein „Skills"-Ökosystem auf weitere kreative, betriebliche und publikumsorientierte Anwendungsbereiche auszuweiten – damit können Content-Unternehmen während des gesamten Content-Lebenszyklus auf neue Weise Erkenntnisse gewinnen.

Schaffen Sie das Verständnis einmalig. Setzen Sie es dann überall um.

Weitere Informationen zu CLOE finden Sie unter iyuno.com/cloe.

INFORMATIONEN ZU IYUNO

Iyuno (www.iyuno.com) ist ein führender Anbieter von Lokalisierungsdienstleistungen für die Medien- und Unterhaltungsindustrie. Iyuno genießt das Vertrauen führender Unterhaltungsmarken und Kreativer weltweit und bietet umfassende End-to-End-Lokalisierungsdienstleistungen aus 40 Niederlassungen in 29 Ländern an. Gestützt auf ein Team aus herausragenden kreativen und technischen Talenten, modernsten Einrichtungen und innovativsten Technologien ist Iyuno stolz darauf, über die weltweit größte Präsenz zu verfügen, wodurch das Angebot an Synchronisations-, Untertitelungs- und Mediendienstleistungen weiter ausgebaut wird. Das Unternehmen ist zudem Entwickler von CLOE, einer Plattform für kontextbezogene Intelligenz, die Inhalte in strukturiertes Verständnis umwandelt und so KI-gestützte Arbeitsabläufe in den Bereichen Lokalisierung, Barrierefreiheit, Marketing und neuartige Inhaltserlebnisse ermöglicht.

Iyuno Logo

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.