Envision-Gründer und Geschäftsführer Lei Zhang bei den Reuters Global Sustainability Awards 2026 als Sustainability Trailblazer ausgezeichnet

27.10.2026

LONDON, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Lei Zhang, Gründer und Geschäftsführer von Envision, wurde bei den Reuters Global Sustainability Awards 2026 als Sustainability Trailblazer ausgezeichnet und damit für seine Führungsrolle bei der Förderung von Innovationen im Energiesystem gewürdigt, die erneuerbare Energien, Intelligenz sowie Industrie miteinander verbinden, um den industriellen Wandel und den gemeinsamen Wohlstand voranzutreiben.

Envision Founder and CEO Lei Zhang Named Sustainability Trailblazer at Reuters Global Sustainability Awards 2026

Die Auszeichnungen, die nun zum 17. Mal verliehen werden, würdigen Organisationen sowie Führungskräfte, die Nachhaltigkeitsverpflichtungen in die Tat umsetzen und messbare Erfolge erzielen. Die diesjährigen Auszeichnungen zogen mehr als 700 Einsendungen an und wurden von einer unabhängigen Jury aus 25 Juroren bewertet. Mit dem Sustainability Trailblazer Award werden Führungskräfte in der Wirtschaft ausgezeichnet, die durch wegweisende Ideen und Maßnahmen den Status quo infrage stellen, inspirierende Führungsqualitäten beweisen und sich für eine langfristige Wirkung einsetzen.

Da KI die Weltwirtschaft umgestaltet, vertritt Lei die Auffassung, dass Energie und nicht nur Chips ein grundlegender begrenzender Faktor für das Wachstum der KI sein wird. Er plädiert für ein zukünftiges Energiesystem, das unendlich, intelligent sowie kostengünstig ist und in dem KI das Wachstum sauberer Energie beschleunigt, anstatt mit Haushalten, Krankenhäusern sowie der Industrie um Strom zu konkurrieren. Für Lei ist Nachhaltigkeit nicht nur eine Verantwortung, sondern ein Weg zu neuem Wohlstand.

Im Jahr 2026 startete Lei Mission GOBI mit dem Ziel, bis 2030 eine mit erneuerbaren Energien betriebene KI-Infrastruktur mit einer Leistung von 5 GW aufzubauen. Im August nahm Envisions Galaxy Campus in Ulanqab als erstes Vorzeigeprojekt der Initiative den Betrieb auf und beherbergt das weltweit größte einzelne KI-Rechenzentrumsgebäude. Der Campus wird direkt mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt, durch Envisions firmeneigenes KI-Energiesystem unterstützt und vereint umfangreiche Rechenkapazitäten, erneuerbare Energien sowie intelligentes Energiemanagement in einer integrierten Infrastrukturarchitektur. Im Vollausbau ist er für die Unterstützung von KI-Computing im Gigawatt-Bereich ausgelegt, mit einer Rechenkapazität von bis zu einer Million PFLOPS. Durch die Ausrichtung von KI-Rechenkapazitäten auf Regionen mit reichlich Wind- und Solarenergie will die Initiative die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung nutzen, um Investitionen in saubere Energie anzukurbeln: indem sich die Rechenleistung nach der sauberen Energie richtet und nicht umgekehrt.

Diese Initiativen spiegeln die Vision von Envision wider, die 2026 unter dem Motto „To Create a New Prosperity for Civilization" („Neuen Wohlstand für die Zivilisation schaffen") festgeschrieben wurde. Von erneuerbaren Energien bis hin zur KI-Infrastruktur arbeitet Lei daran, durch technologische Innovationen langfristige wirtschaftliche, industrielle und gesellschaftliche Werte zu schaffen.

Anfang dieses Jahres wurde Lei als erster Unternehmer und führender Vertreter der Privatwirtschaft mit dem Energy Institute President's Award ausgezeichnet. Mit dem Reuters-Preis wird zudem seine Rolle bei der Weiterentwicklung eines neuen Modells der Energieinfrastruktur gewürdigt – eines Modells, das über einzelne technologische Durchbrüche hinausgeht und auf skalierbare Lösungen auf Systemebene setzt, die ökologischen sowie wirtschaftlichen Nutzen schaffen und die Vorteile der KI einem größeren Kreis zugänglich machen.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.