Erste öffentliche GPU-Cloud für 2027 geplant, während Freedom einen „Sovereign AI Hub" im Wert von 2 Milliarden US-Dollar entwickelt
ASTANA, Kasachstan, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Freedom Holding Corp. (Nasdaq: FRHC) treibt ihre Pläne zum Aufbau einer KI-Infrastruktur in Kasachstan voran, darunter einen „Sovereign AI Hub" im Wert von 2 Milliarden US-Dollar und die Einführung ihrer ersten öffentlichen GPU-Cloud im Jahr 2027. Das Programm zielt darauf ab, den Zugang zu Rechenressourcen für Unternehmen, Entwickler und öffentliche Einrichtungen zu erweitern.
Freedom entwickelt den „Sovereign AI Hub" im Rahmen einer im November 2025 unterzeichneten Vereinbarung mit dem kasachischen Ministerium für Künstliche Intelligenz und digitale Entwicklung. Das Projekt sieht einen Standort mit einer verfügbaren Leistung von 100 MW vor. Freedom ist der federführende Finanzierungs- und Umsetzungspartner und wird den Hub betreiben.
Die geplante Infrastruktur soll das Training von KI-Modellen, die Verarbeitung großer Datenmengen sowie die Entwicklung von KI-Diensten für Wirtschaft und Verwaltung unterstützen. Der Zugang zu gemeinsam genutzten Rechenressourcen ermöglicht es Organisationen, Anwendungen zu entwickeln und auszuführen, ohne eine eigene Serverinfrastruktur aufbauen zu müssen.
Timur Turlov, CEO der Freedom Holding Corp., erklärte, die Nachfrage liege bereits beim Doppelten der geplanten Kapazität der ersten Ausbaustufe des Hubs. Bedeutende potenzielle Kunden haben ihre Bereitschaft bekundet, zukünftige Kapazitäten für fünf Jahre anzumieten.
Freedom plant, seinen ersten GPU-Cluster im Jahr 2027 als öffentliche Cloud zur Verfügung zu stellen, wodurch Unternehmen und Entwickler Zugang zu Rechenkapazität für KI-Workloads erhalten.
Die Gruppe entwickelt zudem den „Freedom AI Super Cluster", der für Behörden, Unternehmen und die Wissenschaft konzipiert ist; die erste Phase ist für das erste Quartal 2027 geplant. Ein neues Rechenzentrum von Freedom Cloud befindet sich derzeit in der Nähe von Almaty im Bau. Freedom Cloud betreut bereits mehr als 3.400 Kunden aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor.
Das internationale Technologie-Ökosystem von Freedom erstreckt sich über die Bereiche Bankwesen, Wertpapierhandel, Versicherungen und Telekommunikation sowie auf Lifestyle-Dienstleistungen wie Ticketverkauf, Reisen, E-Commerce und Essenslieferdienste.
Am 23. Oktober traf sich Turlov in Astana mit Jensen Huang, dem Gründer und CEO von NVIDIA, anlässlich dessen ersten Besuchs in Kasachstan. Turlov stellte das Technologie-Ökosystem von Freedom sowie die Pläne für die KI-Infrastruktur des Unternehmens vor.
Turlov wies darauf hin, dass Kasachstan bereits einen starken Talentpool aufgebaut habe, der Technologien in den Bereichen E-Commerce und Finanzen entwickle. In Verbindung mit der heimischen KI-Infrastruktur, so sagte er, werde dies zu einem der wichtigsten Vorteile des Landes im Rahmen der globalen digitalen Transformation.
Die Aufgabe von Freedom bestehe darin, die für diese Entwicklung erforderliche Infrastruktur bereitzustellen. Die Investitionen des Unternehmens in Rechenkapazitäten und Cloud-Dienste zielen darauf ab, Unternehmen und Entwicklern dabei zu helfen, lokales Fachwissen in KI-Anwendungen und digitale Produkte umzusetzen.
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.