Furniture China und Maison Shanghai 2026 gehen in den Endspurt

25.08.2026

SHANGHAI, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Weniger als zwei Wochen vor ihrer Rückkehr nach Shanghai Pudong im September gehen Furniture China und Maison Shanghai 2026, organisiert von CNFA und IM Sinoexpo, in den Endspurt und bringen an zwei Veranstaltungsorten Beschaffungs-, Fertigungs-, Design- und Geschäftsmöglichkeiten zusammen.

Gemeinsam werden die beiden Messen mehr als 3200 ausstellende Marken auf einer Fläche von 350 000 m² präsentieren; es werden über 200 000 Fachbesucher erwartet. Furniture China, die vom 8. bis 11. September im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) stattfindet, konzentriert sich auf Möbelherstellung, Handel und Lieferketten, während Maison Shanghai, die vom 7. bis 10. September im Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center (SWEECC) stattfindet, das Angebot um Innenausstattung, Design, Lifestyle und neue Marktperspektiven erweitert. Für Einkäufer entsteht durch diese Kombination ein Angebot, das von der Lieferantensuche und dem Produktvergleich bis hin zu Designinspirationen und Markteinblicken reicht.

Was Sie in Shanghai beschaffen können

Auf der  Furniture China sorgen optimierte Hallen nach Produktkategorien für eine gezieltere Beschaffung. Halle E4 „Outdoor Furniture" präsentiert Lösungen für den Außenbereich, den Garten, Ferienanlagen und die Freizeit; Halle N2 „Dining Plus" zeigt Esszimmermöbel in unterschiedlichen Wohnwelten und Halle E5 „Commercial Furniture" konzentriert sich auf Anwendungen in den Bereichen Büro, Objekt, Gastgewerbe und Projektgeschäft. FMC China erweitert die Beschaffungsmöglichkeiten um Materialien, Komponenten, Stoffe, Beschläge, Holzressourcen und intelligente Fertigung. Vertreten sind Marken aus 25 Ländern und Regionen, darunter eigene Länderpavillons aus Frankreich, Singapur, der Türkei und Malaysia.

Maison Shanghai ergänzt diese umfassende Auswahl durch das neue „4 Theme Halls + 1 Design Gathering Programme" („4 Themenhallen + 1 Design-Treffen-Programm"), das Einrichtungsästhetik, neue Vertriebskanäle, zeitgenössisches Design und zukünftige Innovationen miteinander verbindet. Gemeinsam bieten diese Veranstaltungen Einkäufern, Designern, Fachleuten aus der Hotellerie und Projektentscheidern die Möglichkeit, während einer einzigen Reise nach Shanghai geschäftliche und kreative Chancen zu erkunden.

Mehr für internationale Einkäufer

Auch das Erlebnis für Besucher aus dem Ausland hat sich verbessert. Die Overseas Buyer Lounge ist in den Bereich E8A im 2. Stock in der Nähe der Eingangshalle 3 des SNIEC umgezogen und bietet nun einen eigenen Ort, um sich auszuruhen, neue Energie zu tanken sowie Kontakte zu knüpfen. Vom 8. bis 10. September findet jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Lounge die DTS × Happy Hour statt, unterstützt von RELLY, PI FURNITURE, UINTO und RELLA. Internationale Besucher können sich über die DTS FurnitureChina App zur Veranstaltung anmelden.

Informieren Sie sich über praktische Unterstützung für Ihre Reise nach Shanghai, darunter Einladungsschreiben für Visa, Sonderkonditionen für Hotels, Flugangebote, Flughafentransfers und Hinweise zur Fortbewegung vor Ort.

Die kostenlose Voranmeldung für Besucher ist ab sofort möglich. Internationale Einkäufer, Designer und Projektfachleute, die sich noch keinen Einlass gesichert haben, werden gebeten, sich bis zum 6. September 2026 um 22:00 Uhr (Peking-Zeit) anzumelden und im Voraus zu planen, um beide Messen in Shanghai optimal nutzen zu können.

MELDEN SIE SICH NOCH HEUTE AN

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.