GAC INTERNATIONAL und ALLUR Group unterzeichnen Vereinbarung über die industrielle Zusammenarbeit bei der Fahrzeugmontage aus vorgefertigten Bausätzen zur Förderung der lokalen Produktion und Vertiefung der strategischen Präsenz auf dem GUS-Markt

23.04.2026

GUANGZHOU, China, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Im Februar 2026 unterzeichneten GAC INTERNATIONAL und die ALLUR Group, ein führendes Automobilproduktions- und -vertriebsunternehmen in Kasachstan, in Guangzhou offiziell eine Vereinbarung zur industriellen Zusammenarbeit im Bereich der Fahrzeugmontage aus vorgefertigten Bausätzen.

An dem Treffen nahmen Chen Jiacai, Vicee President der GAC Group und Chairman von GAC INTERNATIONAL, sowie Oksana Kholstinina, President der ALLUR Group, teil, tauschten Grußworte aus und wohnten gemeinsam der Unterzeichnungszeremonie bei.

Im Beisein von Führungskräften beider Seiten unterzeichneten Lu Weicong, Vice President von GAC INTERNATIONAL, und Maxim Myagchilov, Vice President der ALLUR Group, im Namen ihrer jeweiligen Unternehmen die Vereinbarung über die industrielle Zusammenarbeit bei der Fahrzeugmontage.

Bei der Unterzeichnungszeremonie erklärte Chen Jiacai, dass die Partnerschaft für GAC ein wichtiger Schritt zur Vertiefung ihrer Präsenz in der GUS sei und dass das Unternehmen den lokalen Markt gemeinsam mit ALLUR bearbeiten werde.

Oksana Kholstinina würdigte die Produktstärke und die Entwicklungsphilosophie von GAC und freut sich darauf, gemeinsam mit GAC eine langfristige und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Als Kernmarkt in der GUS-Region stellt Kasachstan eine strategische Schlüsselposition für die gezielte Markterschließung von GAC im Rahmen seiner globalen Ausrichtung dar. Die ALLUR Group ist ein führendes Unternehmen im kasachischen Automobilbau und -vertrieb.

Die Entscheidung, eine Produktionspartnerschaft in der CKD-/SKD-Montage mit der ALLUR Group einzugehen, ist ein zukunftsweisender strategischer Schritt, der auf den genauen Kenntnissen der GAC beruht. Im Rahmen dieser Kooperation werden die beiden Unternehmen gemeinsam die Montage, die Produktion und den Vertrieb der gesamten Modellpalette von GAC vor Ort fördern.

Diese Unterzeichnung ist nicht nur ein wichtiger Meilenstein in der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen, sondern auch eine Schlüsselinitiative für GAC, um seine Strategie „Tech-Driven GAC, Advancing Global Reach with a Full-Chain Ecosystem" umzusetzen.

Mit Blick auf die Zukunft wird GAC Kasachstan im Zuge der schrittweisen Umsetzung der Kooperation als strategischen Dreh- und Angelpunkt nutzen, um seine lokale Präsenz in der gesamten GUS-Region weiter zu vertiefen.

Gleichzeitig wird GAC diese Kooperation zum Anlass nehmen, seine Globalisierungsstrategie kontinuierlich voranzutreiben, seine Präsenz auf seinen ausländischen Märkten weiter auszubauen und der Welt die technologischen Fähigkeiten und den Markencharme chinesischer Automobilhersteller zu demonstrieren, wodurch GAC einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der globalen Automobilindustrie leistet.

Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf: https://www.gacgroup.com/en oder wenn Sie uns in den sozialen Medien folgen.

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Umweltministerium will Baubranche über Nachfrage steuern – Widerstand gegen Baustoff-Steuer

14.04.2026

Recycelte Baustoffe sollen nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider bei künftigen Bauvorhaben des Bundes deutlich stärker zum Einsatz kommen. Der SPD-Politiker sprach in Berlin von einer „Bevorzugungspflicht für Sekundärrohstoffe“, die auch für Großinvestoren wie die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft gelten solle. In den kommenden Jahren wollen diese staatlichen Akteure Milliardenbeträge in Infrastrukturprojekte stecken – ein Volumen, das aus Sicht des Ministers genutzt werden soll, um den Markt für Recyclingmaterialien zu stärken. Schneider räumte zugleich ein, dass es für eine solche Vorrangregelung bislang keinen abschließenden Konsens innerhalb der Bundesregierung gibt.

Anlass der Ankündigung war die Übergabe eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zum sogenannten zirkulären Bauen, die Schneider gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) entgegennahm. Zirkuläres Bauen bedeutet zum einen, bestehende Gebäude möglichst weiter zu nutzen, statt sie abzureißen. Zum anderen sollen im Fall von Abriss oder Umbau möglichst viele Bauteile – von tragenden Materialien bis hin zu Fenstern und Türen – wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. Das Gutachten sieht darin einen zentralen Hebel, um den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung des Bausektors zu senken.

Die Expertinnen und Experten des SRU verweisen darauf, dass mehr als ein Drittel des deutschen Rohstoffbedarfs auf den Hoch- und Tiefbau entfällt. Zudem verursachen Bau und Gebäude demnach mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens und einen großen Teil des Flächenverbrauchs. Auch beim Klimaschutz spielt die Branche eine erhebliche Rolle: Die Produktion von Baustoffen steht laut Gutachten für rund acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Durch konsequentes zirkuläres Bauen ließen sich diese Belastungen reduzieren, stoßen in der Praxis jedoch auf Hindernisse wie rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung recycelter Materialien, Sorgen vor Schadstoffbelastungen und höhere Kosten.

Der Sachverständigenrat regt daher an, Umwelt- und Klimafolgen stärker im Preis neuer Baustoffe abzubilden – etwa über eine eigene Steuer oder den CO₂-Preis. Eine solche Verteuerung von Primärrohstoffen soll Recyclingmaterial wirtschaftlich attraktiver machen. Schneider erteilte diesem Vorschlag allerdings eine Absage. Mit „weiteren Steuererhöhungen“ befasse er sich derzeit nicht, betonte der Umweltminister. Stattdessen setzt er auf die Nachfragemacht des Bundes: Wenn staatliche Bauherren systematisch recycelte Baustoffe bevorzugen, sieht Schneider darin den entscheidenden Hebel, um den Markt in Richtung zirkuläres Bauen zu bewegen.