Das Unternehmen wird unter dem Namen seiner Flaggschiff-Plattform vereinheitlicht und vollzieht damit den nächsten Schritt auf dem Weg zur Bereitstellung vorausschauender, umsetzungsreifer Informationen sowie unternehmensübergreifender Koordinationsfunktionen.
MONTREAL, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Global Spatial Technology Solutions (GSTS), ein weltweit tätiges Unternehmen für maritime Informationsdienste, gab heute bekannt, dass es sich in OCIANA® umbenennt und das Unternehmen unter dem Namen seiner führenden Plattform für maritime Informationsdienste zusammenfasst.

„Diese Veränderung läutet ein neues Kapitel für das Unternehmen ein, in dem wir uns durch die Ergebnisse auszeichnen, die durch maritime Daten ermöglicht werden", sagte Richard Kolacz, Vorstandsvorsitzender von OCIANA®. „Anstatt lediglich Informationen zur Lage im maritimen Bereich bereitzustellen, liefern wir aussagekräftige maritime Erkenntnisse."
Das Wesentliche im Blick behalten
GSTS entstand aus langjähriger Erfahrung im Bereich der satellitengestützten Meeresüberwachung. Seitdem hat sich das Unternehmen weit über die Erfassung und Zusammenführung von maritimen Daten hinaus weiterentwickelt. Die Flaggschiff-Plattform OCIANA® bietet nun Dual-Use-Funktionen für zwei Kernmärkte.
„OCIANA® hilft Unternehmen dabei, zu verstehen, was als Nächstes passieren wird und wie sie darauf reagieren sollen", sagte Kolacz.
Neue Funktionen
Mit Blick auf die Zukunft wird OCIANA® seine KI-gestützten Fähigkeiten im Bereich der maritimen Informationsgewinnung weiter ausbauen – durch eine umfassendere Multisensor-Fusion, bewährte Arbeitsabläufe bei der Informationsgewinnung und eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Behörden und verbündeten Partnern. Zukünftige Funktionen werden den Betreibern helfen, schneller von der Erkennung zu koordinierten Maßnahmen überzugehen und gleichzeitig für mehr Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen in die KI-gestützte Entscheidungsfindung sorgen.
Das Unternehmen plant außerdem, das vernetzte maritime Ökosystem von OCIANA® für Lieferkettenorganisationen weiter auszubauen und so eine gemeinsame Echtzeit-Übersicht für Häfen, Reedereien und Lotsenbehörden bereitzustellen – anstelle der bisherigen Koordination per Telefon, E-Mail und in Papierform.
OCIANA® lässt sich in die bereits von diesen Organisationen genutzten Systeme integrieren, anstatt diese zu ersetzen, und bietet dadurch eine präzisere Liegeplatzplanung, eine schnellere Buchung und Anforderung von Lotsen, zuverlässige Benachrichtigungen vor der Ankunft, koordinierte Reisepläne sowie konsistente Just-in-Time-Ankünfte.
Was ändert sich?
Ab sofort leitet GSTS.ca auf die neue Website des Unternehmens, OCIANA.com, weiter. Alle Produkte, Dienstleistungen und Kontaktmöglichkeiten bleiben unverändert – lediglich der Firmenname und das Markenauftritt werden angepasst, um der Plattform gerecht zu werden, die die Kunden bereits kennen und der sie vertrauen.
Weitere Informationen zu OCIANA® finden Sie unter ociana.com.
Informationen zu OCIANA®
OCIANA® (ehemals Global Spatial Technology Solutions oder GSTS) ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich maritimer Informationsdienste, das Organisationen dabei unterstützt, aus der Erkenntnis zum Handeln überzugehen. Bei Verteidigungs- und Sicherheitseinsätzen unterstützt OCIANA® Teams dabei, verdächtige Verhaltensweisen zu identifizieren, Bedrohungen früher zu erkennen, Absichten schneller zu deuten und entschlossen zu handeln. Für Unternehmen in der maritimen Lieferkette ermöglicht OCIANA® eine intelligentere Reise- und Ressourcenplanung, senkt den Treibstoffverbrauch, entlastet die Häfen und optimiert die Umschlagzeiten der Schiffe. Weitere Informationen finden Sie unter OCIANA.com.
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.