Hamidi bringt duftende Geschichten zur Pariser Modest Fashion Week

24.04.2026

PARIS, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Manche Momente werden gesehen, andere werden gefühlt. Auf der Paris Modest Fashion Week verwandelte Hamidi den Laufsteg in etwas viel Immersiveres, wo sich die Mode nicht nur durch die Form, sondern durch die Luft selbst bewegte. Als offizieller Sponsor stellte das aus Dubai stammende Dufthaus seine Welt der alkoholfreien Parfümerie in Paris vor und lud das Publikum zu einem Erlebnis ein, das noch lange nach jedem Blick nachhallte.

Hamidi Brings Scented Storytelling to Paris Modest Fashion Week

Der Höhepunkt war die Präsentation von Hamidi x Betul Saday, bei der Stoffe und Düfte in stiller Harmonie miteinander verbunden waren. Als die Models in den fließenden Silhouetten von Betul Saday vorwärts schritten, wurde der Duft zu einer Erweiterung der Bewegung. Die Bildsprache der Kollektion basiert auf zwei neuen weiblichen Kreationen, Alya und Maysara. Ihre skulpturalen Flaschen und sanften Farbtöne inspirierten die Farbpalette und die Details der Kleidungsstücke und schufen einen Dialog zwischen dem, was man sehen kann, und dem, was man nur erahnen kann. Ein entscheidender Moment war ein Schleier-Accessoire, das von den kuppelförmigen Kappen der Parfums inspiriert war, die Models zart umrahmte und die Anmut der schlichten Kleidung widerspiegelte.

Alya ist von leuchtender Sanftheit und eröffnet mit Bergamotte, Mandarine und weißem Pfirsich, bevor es in eine sanfte Basis aus Moschus, Amber und Vanille übergeht.

Maysara bewegte sich im Kontrast dazu: Es begann mit Litschi und rosa Pfeffer, entwickelte sich zu Rose und Pfingstrose und endete mit tieferen Noten von Praline, Sandelholz und Weihrauch.

Jeder Duft fühlte sich wie eine Identitätsschicht an, subtil und doch ausdrucksstark, dazu bestimmt, auf der Haut und im Gedächtnis zu bleiben.

Über den Laufsteg hinaus hat Hamidi seine Präsenz auf digitale Plattformen ausgeweitet, um ein globales Publikum zu erreichen und einen bedeutenden Schritt auf den europäischen Markt zu machen. Das Debüt präsentierte eine Perspektive, die vom Erbe Dubais geprägt ist und gleichzeitig dem wachsenden Wunsch nach bewusstem und kulturell verwurzeltem Luxus gerecht wird.

Während Paris weiterhin den Rhythmus der globalen Mode bestimmt, bot diese Zusammenarbeit etwas Ruhigeres und doch Kraftvolles. Sie zeigte, dass es bei bescheidener Mode nicht nur um das geht, was gezeigt oder verborgen wird, sondern auch um die Emotionen, die damit verbunden sind. Durch den Duft hat Hamidi den Duft als etwas zutiefst Persönliches neu erfunden, als unsichtbare Signatur, die die Geschichte vervollständigt.

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Foto: https://mma.prnewswire.com/media/2960159/Hamidi_Scented_Storytelling.jpg

Hamidi presents Alya and Maysara Modest Fashion Week Paris 2026

 

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Von Braunschweig bis München: Die juristische Bilanz des VW-Dieselskandals

14.04.2026

Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.

Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.

Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.