Hanmi Pharm Signs Exclusive Licensing Deal with Genentech for Novel Obesity Therapy

24.08.2026
  • HM17321, a proprietary UCN2 (urocortin-2) analog, is being developed as a treatment for chronic-weight management and associated conditions, including obesity
  • Total deal value of up to $2.3 billion, including upfront, milestone payments and tiered royalties based on net sales

SEOUL, South Korea, Aug. 24, 2026 /PRNewswire/ -- Hanmi Pharm announced today that it has entered into an exclusive licensing agreement with Genentech, a member of the Roche Group, for the development, manufacturing, and commercialization of Hanmi's novel metabolic treatment candidate, HM17321 (UCN2), for obesity and associated conditions such as type 2 diabetes and cardiovascular diseases, worldwide. The agreement excludes South Korea.

HM17321 is a proprietary UCN2 (urocortin-2) analog with a non-incretin mechanism of action and represents a potential first-in-class treatment designed to simultaneously promote weight loss and preserve lean body mass. In contrast, while existing GLP-1 based incretin therapies have demonstrated meaningful weight reduction, these therapies are associated with a reduction in lean body mass.

In preclinical studies, HM17321 has shown both quantitative and qualitative improvements in weight reduction when used as a monotherapy and in combination with GLP-1-based therapies. Furthermore, as a peptide-based therapeutic, HM17321 may have future potential for use in fixed-dose combination (FDC) products or combination regimens with incretin-based treatments.

In November 2025, Hanmi received IND (Investigational New Drug) clearance from the U.S. FDA (Food and Drug Administration) to initiate a Phase 1 clinical trial of HM17321. The ongoing clinical study is evaluating the safety, tolerability, pharmacokinetics, and pharmacodynamics of HM17321 in healthy volunteers and individuals with obesity.

Hanmi will be responsible for completing the Phase 1 clinical trial, after which Genentech will take over development starting with Phase 2 clinical trials.

In-Young Choi, Senior Executive Vice President, Head of R&D Division of Hanmi Pharm stated, "The paradigm of obesity treatment is evolving beyond simple weight reduction toward improving body composition and restoring metabolic health. We are very pleased that the differentiated scientific mechanism and development potential of HM17321 have been recognized by the global market. Hanmi Pharm will continue to dedicate its efforts to developing innovative medicines that can deliver more fundamental and differentiated therapeutic value to patients."

"With our growing cardiometabolic pipeline and strong diagnostic expertise, Roche is advancing a portfolio designed to meet the diverse needs of people living with obesity and related health conditions," said Boris L. Zaïtra, head of Roche Corporate Business Development. "By licensing this next-generation investigational therapy with first-in-class potential from Hanmi, Roche and Genentech will pursue a differentiated approach to selectively reduce fat mass while improving both muscle mass and muscle function. We look forward to further developing this medicine in order to address important unmet needs for people living with obesity and other metabolic diseases."

Under the terms of the agreement, Hanmi will receive an upfront payment of USD 190 million from Genentech. Including development, regulatory, and commercial milestone payments, the total deal value could reach approximately USD 2.3 billion. In addition, Hanmi will be eligible to receive tiered royalties on future product sales following commercialization.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/hanmi-pharm-signs-exclusive-licensing-deal-with-genentech-for-novel-obesity-therapy-302858059.html

Other news

AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.