In Phase 1 der 139. Canton Fair werden neue themenspezifische Produktbereiche vorgestellt, wobei neue Technologien im Mittelpunkt stehen

23.04.2026

GUANGZHOU, China, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Die 139. China Import and Export Fair (Canton Fair) hat ihr Ausstellungsangebot mit neun neuen themenspezifischen Produktzonen weiter optimiert, was die anhaltenden strukturellen Veränderungen im globalen Handel und die kontinuierliche Aufwertung des chinesischen Exportportfolios widerspiegelt.

Zu den mit größter Spannung erwarteten Neuzugängen in Phase 1 zählen die Zonen für Verbraucher- und Agrardrohnen, die beide erstmals auf der Canton Fair vorgestellt werden und einen gezielten Überblick über Anwendungsmöglichkeiten in der Low-Altitude-Economy bieten. Die Zone für Verbraucherdrohnen präsentiert Fortschritte in den Bereichen Flugsteuerung, KI-basierte Hindernisvermeidung und Energieeffizienz in den Bereichen Bildgebung, Tourismus, Notfallhilfe und Überwachung. Die Zone für landwirtschaftliche Drohnen legt den Schwerpunkt auf Präzisionslandwirtschaft mit Vorführungen zu Sprühen, Säen und Feldmanagement, die Geländeanpassung, intelligente Routenplanung und präzise Nutzlaststeuerung zeigen.

Am ersten Tag empfing ein Drohnenhersteller aus Shandong Käufer aus über 30 Ländern und verzeichnete mehr als 50 vielversprechende Kontakte. Ein Einkäufer bestätigte nach dem Ansehen von Demonstrationen zur Last- und Windbeständigkeit sofort drei Mustergeräte und schlug sogar vor, regionaler Vertriebspartner zu werden.

Die Display-Technologie ist ein weiterer Schwerpunkt von Phase 1 und hebt Fortschritte bei Farbgenauigkeit, Energieeffizienz und der allgemeinen visuellen Leistung hervor. Entwicklungen bei der fein abgestimmten Steuerung, dem erweiterten Farbraum und dem reduzierten Stromverbrauch deuten auf einen klaren Trend hin zu immersiven Seherlebnissen in Verbindung mit ökologischen Vorteilen.

Die Zone für Smart Wearables unterstreicht, wie intelligente Geräte zu zentralen Schnittstellen für die Mensch-Maschine-Interaktion werden. Von Echtzeit-Sprachübersetzung und adaptiver Geräuschunterdrückung bis hin zu langfristiger Gesundheitsüberwachung und KI-gestützter Brillen-Technologie entwickeln sich Wearables von eigenständigen Produkten zu integrierten Systemen, die Kommunikation, Wohlbefinden und Produktivität im privaten und beruflichen Umfeld unterstützen.

Die Zone für Serviceroboter veranschaulicht zudem, wie künstliche Intelligenz von der konzeptionellen Erforschung zum großflächigen Einsatz übergeht. Fortschrittliche Roboter, die in industriellen, kommerziellen, medizinischen und öffentlichen Szenarien präsentiert werden, demonstrieren wachsende Autonomie, multisensorische Wahrnehmung und eine engere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter.

Indem die 139. Canton Fair durch spezielle Zonen neue Technologien stärker in den Fokus rückt, stärkt sie ihre Funktion als Plattform, auf der Handelstrends Gestalt annehmen, Innovation auf Anwendung trifft und globale Einkäufer frühzeitig Einblicke in Spitzentechnologien gewinnen.

Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier: https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2963958/1.jpg

 

 

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Juist als Testfeld: Drohne könnte eilige Lieferungen von der Tide entkoppeln

14.04.2026

Zwischen Norddeich und der Nordseeinsel Juist erprobt die Fluggesellschaft Frisia Luftverkehr Norddeich (FLN) einen neuen Weg für die Inselversorgung: Fracht per Drohne. Während die Fähren weiterhin an Ebbe und Flut gebunden sind, könnte eilige Ware künftig unabhängig von den Tidezeiten transportiert werden. Seit einigen Wochen laufen Testflüge mit einer speziellen Frachtdrohne, die Lasten von bis zu sechs Kilogramm zwischen Festland und Insel befördern kann.

Gesteuert wird das System aus dem Kontrollraum des Flugplatzes in Norddeich. Dort bereitet Drohnenpilot Ingo Hellmann den Flug per Konsole mit Monitor und zwei Joysticks vor. Bevor die Rotoren auf dem Vorfeld anlaufen, wird der Luftraum überprüft. Erst wenn kein anderes Luftfahrzeug in der Nähe ist, gibt die Leitstelle den Testflug frei. Sichtbar durch die Fenster des Kontrollraums steigt die grau-schwarze Drohne nach dem Start auf rund 100 Meter Flughöhe.

Die etwa 13 Kilometer lange Strecke nach Juist fliegt das Gerät anschließend weitgehend automatisiert ab. Im System sind Wegmarken hinterlegt, die den Kurs vom Flugplatz Norddeich über den Bereich des Norddeicher Hafens hinweg über das Wattenmeer zu einer Landefläche nahe dem Inselhafen vorgeben. Während des Fluges überwacht Hellmann den Kurs anhand eines Livebildes auf seiner Steuerkonsole. Nähert sich ein Hubschrauber oder Flugzeug, kann er eingreifen und die Route anpassen. Zudem ist festgelegt, dass die Drohne keine Fähren überfliegen darf.

Derzeit steht bei den Testflügen die Erprobung der Flugbedingungen im Vordergrund; die Transportbox bleibt noch leer. Aus Sicht der Betreiber geht es darum auszuloten, ob sich mit der Technologie eine zusätzliche Option für die Logistik der tideabhängigen Insel schaffen lässt – insbesondere für zeitkritische oder kleinere Sendungen. Ob und wann der Drohnenbetrieb in einen regulären Frachtverkehr übergehen könnte, ist offen. Zunächst sollen Erfahrungen im Alltag des Kontrollraums und auf der Strecke über das Wattenmeer gesammelt werden.