Interpack 2026: Vention und Universal Robots stellen eine gemeinsame „One-Stop-Shop"-Lösung für die Verpackungsautomatisierung vor - von Case Packing über Fördertechnik bis zur Palettierung

07.05.2026
  • Die plattformgestützte „One-Stop-Shop"-Lösung basiert auf der einheitlichen Hard- und Software-Plattform von Vention und kollaborativer Robotik von Universal Robots.
  • In Live-Demonstrationen auf der Interpack 2026 zeigen die beiden Unternehmen, wie das Zusammenspiel von robotergestütztem Case Packing, modularer Fördertechnik und Palettierworkflows in einer einheitlichen Produktionsumgebung funktioniert.

DÜSSELDORF, Deutschland, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Vention, Entwickler der weltweit einzigen Full-Stack-Automatisierungsplattform mit integriertem Hardware-Ökosystem, hat heute auf der Interpack 2026 das europäische Debüt seines Rapid Series Palletizer der dritten Generation (RSP) bekannt gegeben. Gleichzeitig wird das modulare Förderökosystem ausgebaut, was das kontinuierliche Wachstum der End-of-Line-Verpackungsautomatisierung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) unterstreicht.

Ventions Palettierer der dritten Generation aus der Rapid Series und das neue modulare Fördersystem vereinen modulare Hardware, intelligente Software und eine schnelle Inbetriebnahme, um die End-of-Line-Automatisierung zu vereinfachen. (CNW Group/Vention Inc.)

Nach dem Markteintritt in Nordamerika Anfang dieses Jahres steht der Rapid Series Palletizer nun auch EMEA-Herstellern zur Verfügung, als Teil von Ventions plattformgestütztem Ansatz für End-of-Line-Automatisierung. Dieser ermöglicht die Implementierung vollständiger Systeme, von Case Packing und Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einzige, einheitliche Umgebung.

„Hersteller stehen zunehmend unter Druck, ihre Verpackungsprozesse schnell zu modernisieren und dabei flexibel zu bleiben", sagt Andrea Alboni, General Manager für die EMEA-Region. „Unsere Plattform vereinfacht die Automatisierung, indem Kunden vollständige End-of-Line-Systeme konzipieren, implementieren und betreiben können, ohne den Integrationsaufwand traditioneller Ansätze, und dabei Amortisationszeiten von nur 1,3 Jahren sowie bis zu 25 % niedrigere Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen erzielen."

Auf der Interpack 2026 stellt Vention gemeinsam mit Universal Robots, aus und zeigt, wie kollaborative Roboter und modulare Automatisierungssysteme eine flexible Verpackungsautomatisierung ermöglichen. Der Messestand zeigt eine robotergestützte Case-Packing-Zelle mit einem UR10e, Ventions modulares Förderökosystem für Produkttransfer und -pufferung sowie ein Palettierungssystem mit einem UR20 und veranschaulicht damit einen vollständigen Workflow vom Case Packing bis zur Palettierung.

Schnelle Inbetriebnahme und vollständige Verpackungsautomatisierung

Dank Ventions modularem Hardware-Ökosystem und MachineMotion AI kann der Rapid Series Palletizer der dritten Generation in nur 4 Wochen in Betrieb genommen werden. Vollständige End-of-Line-Verpackungssysteme, einschließlich Fördertechnik, Case Packing und Palettierung, können innerhalb von 12 Wochen geliefert werden. Das entspricht einer 3- bis 5-mal schnelleren Implementierung im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen und ermöglicht es Herstellern, über den typischen Systemlebenszyklus einen bis zu 5-fachen Return on Investment zu erzielen.

Das integrierte Förderökosystem umfasst modulare O-Ring- und Poly-V-Förderer, von Vention entwickelte Motoren sowie Plug-and-Play-Steuerungen auf Basis von MachineMotion AI. Programmiert über MachineLogic und die Conveyor App, ermöglicht das System synchronisierten Produktfluss, drucklose Pufferung und schnelle Linienrekonfiguration, bei reduzierter Integrationskomplexität dank integrierter Motoranbindung und EtherCAT-Kommunikation.

Die Lösung ist besonders relevant für Hersteller in Hochmix- und Hochvariabilitätsumgebungen, in denen Flexibilität und Geschwindigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind und Automatisierung bis zu 10 Vollzeitkräfte pro Schicht ersetzen kann, was dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Auf einfache Bedienung über die gesamte Linie ausgelegt

Ventions softwareorientierte Plattform erstreckt sich über den gesamten End-of-Line-Workflow, von der Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einheitliche Touchscreen-Oberfläche und eine codefreie Bedienerführung. Bediener können Förderzonen konfigurieren, den Produktfluss steuern, Palettierungsmuster erstellen und auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren, ohne SPS-Programmierung oder Spezialausbildung.

Durch den Einsatz derselben Plattform und Touchscreen-Oberfläche für Cobot- und Industriepalettierer sowie vorgelagerte End-of-Line-Anlagen reduziert Vention den Schulungsaufwand für Bediener, vereinfacht den Betrieb mehrerer Linien und Standorte und ermöglicht es Herstellern, ihre Automatisierung ohne individuelle Integration oder Neukonzeption zu skalieren, bei einer Inbetriebnahmezeit von nur 1 bis 3 Tagen bis zur vollen Produktionsleistung.

Produktivität durch vernetzte Maschinen

Anders als herkömmliche Palettierer ist der Rapid Series Palletizer von Grund auf vernetzt, mit integrierter LTE-Konnektivität über MachineMotion AI. Die Lösung umfasst Remote Support mit Zugang zu Vention-Automatisierungsexperten innerhalb von 10 Minuten sowie RemoteView und MachineAnalytics für Echtzeit-Leistungseinblicke zur Maximierung der Betriebszeit und schnelleren Problemlösung. So können Hersteller Ausfallzeiten reduzieren und Probleme dank sofortiger Remote-Diagnose schneller beheben.

Ventions End-of-Line-Verpackungslösungen, realisiert mit kollaborativer Robotertechnologie von Universal Robots, werden live auf der Interpack 2026 präsentiert, die vom 7. bis 13. Mai in der Messe Düsseldorf stattfindet, Halle 6, Stand 6A58.

Über Vention

Vention gestaltet die Zukunft der industriellen Automatisierung mit der weltweit einzigen KI-gestützten Full-Stack-Plattform, die Hardware, Software und physische KI in einem nahtlosen Erlebnis vereint. Mit über 25.000 weltweit installierten Maschinen und einer Community von mehr als 4.000 Fabriken ermöglicht Vention Unternehmen, schlüsselfertige oder kundenspezifische Automatisierungslösungen in nur wenigen Tagen zu entwerfen, zu programmieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Vention verbindet intelligente Software und modulare Hardware zu Automatisierungslösungen, die auf Anhieb funktionieren. Weitere Informationen finden Sie unter vention.com.

Über Universal Robots

Universal Robots ist Weltmarktführer im Bereich der kollaborierenden Robotik (Cobots), die in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt werden. Unsere Mission ist einfach: Automatisierung für jeden. Überall. Mit über 100.000 verkauften Cobots weltweit wird unsere benutzerfreundliche Plattform durch die intuitive PolyScope-Software, prämierte Schulungen, umfassende Services und das weltweit größte Cobot-Ökosystem der Welt unterstützt, das unseren Kunden Innovation und Auswahl bietet. Universal Robots ist Teil von Teradyne Robotics, einer Division von Teradyne (NASDAQ:TER), dem führenden Hersteller von automatisierten Testsystemen und fortschrittlicher Robotiktechnologie.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.universal-robots.com/de.

Pressekontakt

Dr. Torben Pfau

E: pfau@story-fabrik.com

T: +49 163 61 40 945

Christine Boivin

E: christine.boivin@vention.cc

T: +1.514.293.3423

Vention Logo (CNW Group/Vention Inc.)

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Elvis, a-ha und Take That: Dick Brave mixt Epochen im Wizemann

04.05.2026

Zwölf Jahre Bühnenabstinenz und dann ein Neustart im Rockabilly-Tempo: Dick Brave, die Kunstfigur des deutschen Popsängers Sasha, ist nach langer Auszeit nach Stuttgart zurückgekehrt. Im Wizemann eröffnet er den Abend mit „Back for Good“ von Take That – ein programmatischer Einstieg, der das versprochene Comeback bereits im Titel trägt. Brave, der seine Rock’n’Roll-Persona Anfang der 2000er-Jahre etablierte, setzt damit an die Zeitreisen an, mit denen er seit 2002 das deutsche Publikum bedient: bekannte Pop- und Rocksongs werden konsequent auf einen Retro-Sound ausgerichtet.

Musikalisch trägt ihn dabei eine eingespielte Formation: The Backbeats. Ein Kontrabassist, der nur kurz zum E‑Bass wechselt, ein Pianist mit hoher Anschlagsdichte, knallige Gitarren und ein Schlagzeuger, der den geradlinigen Beat betont, formen das Fundament. Das Repertoire reicht von Originalen der 1950er- und 1960er-Jahre bis zu aktuellen Popsongs, die Brave im Rockabilly-Stil neu zeichnet. Dabei versteht er sich laut Auftrittsbeschreibung gleichermaßen auf historisches Material wie auf moderne Charttitel, denen er ein „knapp geschneidertes Rockabilly-Hemd“ überstreift.

Konkrete Beispiele dieser Transformation liefert das Set im Wizemann reichlich. „Take On Me“ von a‑ha beginnt er in einer langsamen, rhythmischen Doo-Wop-Version, verziert mit Jodlern und später angezogenem Tempo. George Michaels „Freedom“ wird zu einem Cowboystück umgebaut, während Taylor Swifts „Shake It Off“ mit hämmerndem Piano und zuckenden Gitarren in Szene gesetzt wird. Brave behauptet dabei augenzwinkernd, die US-Sängerin persönlich getroffen zu haben – ein Verweis auf die Kunstfigur, der seinen Auftritten eine zusätzliche erzählerische Ebene gibt.

Im weiteren Verlauf des Abends tauchen Dick Brave and the Backbeats tiefer in die Vergangenheit ein und holen Elvis Presley musikalisch auf die Bühne. Versammelt um ein einziges Bühnenmikrofon, agieren sie deutlich leiser als im übrigen Programm, setzen jedoch auf Authentizität und Nähe. Titel wie „All Shook Up“ und „Teddy Bear“ werden so zum kompakten Rock’n’Roll-Block, der den historischen Kern des Projekts betont: eine stilisierte, aber handwerklich präzise Rückübersetzung moderner Popkultur in die Ästhetik der 1950er- und 1960er-Jahre.