BERN, Schweiz, 11. März 2026 /PRNewswire/ -- Nach einem Jahr wurde bei den Renovierungsarbeiten im Toblerone-Werk in Bern, Schweiz, ein wichtiger Meilenstein erreicht: die Installation einer brandneuen, hochmodernen Produktionslinie ist abgeschlossen. Als eine der größten Investitionen in das Schokoladenproduktionsnetzwerk von Mondelēz International in den vergangenen zehn Jahren entsteht in Bern ein globales „Center of Excellence" für die ikonische Schweizer Marke Toblerone. Dadurch werden letztlich die Produktionskapazität und Innovationskraft von Toblerone erhöht, um das weltweite Wachstum der Marke im Premiumsegment voranzutreiben und die globale Nachfrage nach der ikonischen Marke in Dreiecksform zu bedienen.

Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat die neue Produktionslinie gestern in Bern offiziell eingeweiht. In seiner Rede betonte er: „Wenn es ein Produkt gibt, das die Schweiz weltweit repräsentiert, dann ist es Schokolade. Und Toblerone nimmt unter den Schweizer Schokoladen einen ganz besonderen Platz ein. Es ist mehr als nur Schokolade. Es ist ein Stück Schweizer Geschichte. Und ein Symbol schweizerischer Identität und Qualität par excellence. Identität und Qualität. Als Bundespräsident und Wirtschaftsminister freut es mich daher besonders, dass ca. 90 % der Toblerone-Produktion auch weiterhin hier in Bern auf dieser neuen Produktionslinie hergestellt werden."
Die Schweiz – Herz und Heimat von Toblerone
Die berühmte Dreiecksschokolade wurde 1908 von Theodor Tobler und Emil Baumann erfunden und hat sich über Jahrzehnte zu einem Bestseller aus der Schweiz entwickelt. Heute werden ca. 90 % der weltweit verkauften Toblerone-Produkte im Toblerone-Werk in der Schweiz hergestellt. „Wir waren schon immer stolz darauf, hier in der Schweiz zu produzieren. Die Investition unterstreicht unser starkes Engagement für den Standort und ist ein entscheidender Meilenstein auf unserem Weg, das weltweite Wachstum im Premium-Schokoladensegment anzuführen", sagt Iain Livingston, Präsident für Toblerone und World Travel Retail.
Zur Unterstützung der Ambitionen von Mondelēz ist die ikonische 118 Jahre alte Marke gut positioniert, weltweit im Premiumsegment zu wachsen und dabei von ihrer hohen Bekanntheit, ihrer Einzigartigkeit und ihrer Führungsposition im World Travel Retail-Geschäft zu profitieren. Toblerone wird von der Schweiz aus in mehr als 120 Länder der Welt exportiert.
Thomas Kauffmann, Werkleiter Bern: „Wir sind unglaublich stolz auf die neue Toblerone-Produktionslinie sowie auf die Modernisierung der Logistik und der Infrastruktur." Mit der Investition werden auch die Produktionsanlagen für Schokolade und Nougat sowie die Kapazitäten für die Massenproduktion erweitert.
Toblerone auf einen Blick: Wussten Sie schon?
Informationen zu Mondelēz International
Mondelēz International, Inc. (Nasdaq: MDLZ) unterstützt Menschen in mehr als 150 Ländern weltweit dabei, bewusst zu naschen. Mit einem Nettoumsatz von ca. 38,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gestaltet MDLZ mit ikonischen globalen und lokalen Marken wie Oreo, Ritz und LU sowie den Keksen und Backsnacks von Clif Bar und Tate's Bake Shop ebenso wie mit den Schokoladenmarken Cadbury Dairy Milk, Milka und Toblerone die Zukunft des Naschens. Mondelēz International ist stolz darauf, Mitglied der Dow Jones Best-in-Class North America and World Indices zu sein, ehemals Dow Jones Sustainability Indices. Besuchen Sie www.mondelezinternational.com oder folgen Sie dem Unternehmen auf X unter x.com/MDLZ.
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Zalando hat 2025 kräftig zugelegt und seine eigenen Ziele am oberen Ende der Spannen erreicht. Der Umsatz des im DAX notierten Online-Modehändlers stieg um 16,8 Prozent auf 12,35 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Markterwartungen. Das Bruttowarenvolumen (GMV) kletterte um 14,7 Prozent auf 17,56 Milliarden Euro. Rückenwind bekam das Geschäft vor allem durch die Übernahme des Konkurrenten About You sowie den verstärkten Einsatz Künstlicher Intelligenz in Vertrieb und Plattformsteuerung.
Operativ verbesserte sich Zalando ebenfalls: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 591 Millionen Euro nach 511 Millionen Euro im Vorjahr, die Marge blieb mit 4,8 Prozent stabil und leicht über den Analystenprognosen. Unter dem Strich sank der Gewinn jedoch auf 213 Millionen Euro von zuvor 251 Millionen Euro und verfehlte damit die Erwartungen. Für das laufende Jahr stellt das Management ein weiteres Wachstum von 12 bis 17 Prozent bei GMV und Umsatz in Aussicht; das bereinigte EBIT soll auf 660 bis 740 Millionen Euro steigen. Die mittelfristigen Ziele bis 2028 – jährliche Zuwächse von 8 bis 13 Prozent bei Umsatz und GMV sowie eine EBIT-Marge von 6 bis 8 Prozent – wurden bestätigt, die angepeilten jährlichen Synergien aus der About-You-Übernahme von 100 Millionen Euro sollen bereits 2028 und damit ein Jahr früher erreicht sein.
An der Börse sorgte vor allem die Kapitalmarktpolitik für Auftrieb. Der Konzern kündigte ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 300 Millionen Euro an, das bis Ende Juli laufen soll. Die Aktie legte im Tagesverlauf zweistellig zu und notierte zeitweise rund elf Prozent höher bei 22,35 Euro. Damit reagierte der Markt positiv auf die Kombination aus besser als erwarteten operativen Kennzahlen, bestätigtem Wachstumskurs und der Ankündigung, überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückzuführen – obwohl die Zalando-Papiere seit Jahresbeginn deutlich im Minus liegen und in den vergangenen zwölf Monaten rund ein Drittel an Wert verloren haben. Analysten hoben neben dem Rückkauf insbesondere die Rolle von KI und das Konzept des sogenannten Agentic Commerce als nächste Entwicklungsstufe des Onlinehandels hervor.
Überschattet werden die guten Zahlen von strukturellen Einschnitten im Logistiknetz. Im Zuge der Integration von About You will Zalando vier Logistikzentren in Europa schließen, darunter den Standort Erfurt mit rund 2.700 Beschäftigten. Co-Chef David Schröter sprach von einer der schwersten, zugleich aber notwendigen Entscheidungen, um die Kapazitäten an den künftigen Wachstumsbedarf anzupassen. Das Unternehmen verhandelt nach eigenen Angaben mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan, bietet Versetzungen an andere Standorte an und arbeitet mit der örtlichen Arbeitsagentur zusammen. Weitere Maßnahmen über die bereits angekündigten Schließungen hinaus soll es dem Management zufolge nicht geben; aus der Thüringer Landespolitik kommt dennoch Kritik an der Entscheidung.