JA geht mit integrierten Solar-Plus-Speicher-Lösungen auf Europatour

04.09.2026

PABIANICE, Polen, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- JA hat offiziell seine erste europäische Roadshow unter dem Motto „Journey Ahead: JA Roadshow 2026 gestartet, deren erster Halt in Polen liegt. Die mobile Ausstellung wird in den nächsten acht Wochen quer durch den Kontinent reisen und den Kunden die neuesten PV- und Energiespeicherlösungen von JA direkt vor Ort präsentieren.

Als erste groß angelegte europäische Roadshow von JA unter dem einheitlichen Markenkonzept „One JA" bietet die Tour eine greifbare Demonstration vor Ort, wie das integrierte Energieökosystem von JA von der Vision zur praktischen Anwendung in der realen Welt übergeht.

Ausgehend von Polen wird die Roadshow mehr als 20 Standorte in 11 Ländern besuchen, darunter Ungarn, Rumänien, Deutschland, Italien, Spanien und weitere, und damit die wichtigsten Energiemärkte Europas abdecken.

Die Roadshow wurde konzipiert, um dem wachsenden Bedarf Europas an Energiesicherheit und integrierten Solar-Speicher-Energiedienstleistungen gerecht zu werden, und präsentiert das Kernportfolio von JA, das auf intelligenten Solar-Speicher-Technologien basiert. Drei spezielle Erlebnisbereiche für integrierte PV-Speicher, gewerbliche und industrielle (C&I) Anwendungen sowie Anwendungsfälle in Rechenzentren veranschaulichen die durchgängig integrierten Energiekompetenzen des Unternehmens.

  • Im PV-Bereich präsentiert JA sein komplettes Sortiment an hocheffizienten Modulen, darunter die Flaggschiff-Serien DeepBlue 5.0 und DeepBlue 4.0 Pro, die auf der TOPCon-Technologie basieren. Zu den Highlights zählen die Blendschutzlösungen mit Varianten aus mikrostrukturiertem Glas und säuregeätztem Glas. Ebenfalls vorgestellt wird das HyperGen-Modul, das auf den von JA entwickelten Backcontact- und Fullsurface-Technologien basiert. Es erreicht einen zertifizierten Weltrekord bei der Zellumwandlungseffizienz von 28,2 % und legt damit eine solide technische Grundlage für eine leistungsstarke Stromerzeugung.
  • Im Bereich der Energiespeicherung präsentiert die Roadshow Lösungen für vielfältige Anwendungsbereiche:
    • JAPlanet Fusion, ein integriertes Solar-plus-Speichersystem für C&I-Anwendungen, das eine intelligente Koordination von Solarstromerzeugung, Speicherung und Standortlasten ermöglicht.
    • JAPlanet 2.0, ein All-in-One-Energiespeichersystem für den C&I-Bereich, das ein integriertes Energiemanagement für Unternehmen und Industrieparks bietet.
    • JAGalaxy, eine Energiespeicherlösung im Großmaßstab für die Integration erneuerbarer Energien, netzseitige Anwendungen und große Rechenzentren.
    • Für Anwendungen mit strengen Anforderungen an Datensicherheit, Datenschutz und regulatorische Vorgaben unterstützt die Nebula™ Digital Energy Solution von JA flexible lokale, europäische oder hybride Einsatzmöglichkeiten, je nach regulatorischen und projektbezogenen Anforderungen.

Der Start der Roadshow in Polen markiert den Beginn einer zweimonatigen Tour durch Europa, in deren Rahmen JA ausführliche technische Gespräche und Produktvorführungen mit lokalen Kunden durchführen wird. Im Verlauf der Tour werden weitere Stationen, Aktivitäten und aktuelle Informationen auf der eigens dafür eingerichteten Roadshow-Microsite unter journeyahead.eu veröffentlicht.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.