Kasachstans Trainerausbildungssystem von World Tennis mit Gold-Status ausgezeichnet

14.10.2026

ASTANA, Kasachstan, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- World Tennis hat das Trainerausbildungssystem des kasachischen Tennisverbandes offiziell auf Gold-Niveau anerkannt. Die Anerkennung bestätigt, dass das System internationale Qualitätsstandards erfüllt und ist bis zum 31. Dezember 2030 gültig.

Photo Credit: Kazakhstan Tennis Federation

Die Entscheidung erfolgte nach einer umfassenden Prüfung der von der Föderation eingereichten Unterlagen. Das Trainerausbildungssystem Kasachstans erfüllt alle von World Tennis und seiner Trainerkommission festgelegten Kriterien für die Anerkennung auf Gold-Niveau.

Der Goldstatus bestätigt, dass der Verband eigenständig Trainerausbildungen und -zertifizierungen bis hin zum Hochleistungsniveau anbieten kann und somit Trainer für die Arbeit mit Spitzensportlern qualifiziert. Diese Anerkennung beweist, dass das Bildungssystem die internationalen Anforderungen an Ausbildungsqualität und professionelle Coaching-Kompetenzen erfüllt.

In einem offiziellen Schreiben vom 9. Oktober 2026 an den Präsidenten des kasachischen Tennisverbandes, Bulat Utemuratov, gratulierte Erik Poel, Exekutivdirektor für internationale Beziehungen und Entwicklung von World Tennis, dem Verband zum Erreichen des Goldstatus.

Die Anerkennung räumt dem Verband außerdem das Recht ein, das World Tennis-Logo auf seinen Trainerausbildungsmaterialien und -ressourcen, einschließlich der Trainerlizenzkarten, zu verwenden.

Die Erlangung der Gold-Auszeichnung ist ein wichtiges Ergebnis der kontinuierlichen Bemühungen des Verbandes um die Weiterentwicklung der Trainerausbildung. Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte bildet die Grundlage für die Verbesserung der Qualität des Trainings, die Entwicklung des Kinder- und Jugendtennis und die Unterstützung des kontinuierlichen Fortschritts kasachischer Spieler.

Bulat Utemuratov, Präsident des kasachischen Tennisverbandes, sagte: "Ich bin unglaublich stolz darauf, dass der Verband diese Anerkennung erhalten hat. Wir haben erheblich in unsere Coaching-Programme investiert und es ist großartig, die Ergebnisse davon zu sehen.

Wir haben in ganz Kasachstan hervorragende Trainer, und diese Anerkennung wird ihre Arbeit bei der Entwicklung der nächsten Generation von Talenten weiter unterstützen. Ich möchte mich persönlich bei allen Beteiligten für ihre harte Arbeit bedanken.

Wir haben in letzter Zeit gesehen, wie unsere aktuellen Stars erstaunliche Leistungen vollbracht haben, und diese Anerkennung sowie unser hervorragendes Trainersystem werden es ermöglichen, dass dies auch weiterhin so bleibt."

 

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.