Kategorie Licht & Elektro auf der 139. Kanton-Messe rückt kreative Designs für nachhaltiges Leben ins Licht

26.04.2026

GUANGZHOU, China, 26. April 2026 /PRNewswire/ -- Während der 139. Kanton-Messe zeigte die Kategorie Licht & Elektro weiterhin, wie neue Technologien sowie Produktdesign alltägliche Szenarien neu gestalten, von Lernräumen über öffentliche Infrastruktur bis hin zu Outdoor-Aktivitäten.

Eines der bemerkenswertesten Exponate war ein bildschirmloser KI‑Tutor, der Beleuchtung und Bildung in einer neuen Form zusammenbringt. Das von einem Forschungsteam unter Leitung der Tsinghua-Universität entwickelte sowie auf der International Exhibition of Inventions Geneva mit einer Goldmedaille ausgezeichnete Gerät ersetzt einen herkömmlichen Bildschirm durch eine 23‑Zoll‑Projektion auf der Arbeitsfläche, mit der Schüler direkt auf Papier schreiben, lesen sowie interagieren können. Eine Touchreaktion im Millisekundenbereich lässt die projizierte Oberfläche intuitiv wirken, während augenschonende Beleuchtung der Klasse AA, RG0‑Blaulichtschutz sowie Bildgebung durch diffuse Reflexion zu einer gesünderen Lernumgebung beitragen. Mit einem eigenen großen KI‑Modell für den Bildungsbereich unterstützt das Gerät Nachhilfe in mehreren Fächern, die Bewertung von Hausaufgaben sowie Lernanforderungen für alle Klassenstufen. Sein minimalistisches, integriertes Design sowie strenge Komponentenstandards machen es zudem zu einer durchdachten Verbindung aus Beleuchtung, KI‑Unterstützung und anspruchsvoller Produkttechnik.

Auch die Beleuchtung öffentlicher Räume zeigte sich in weiterentwickelter Form. Eine 200‑Watt‑Solarstraßenleuchte demonstrierte, wie kommunale Beleuchtung widerstandsfähiger sowie energieunabhängiger wird. Ihre verstärkte Struktur sowie das intelligente Steuerungssystem sorgen unter Extremtemperaturen von -40 °C bis 70 °C für stabile Beleuchtung. Hocheffiziente Solarmodule und Batterien mit hoher Kapazität stellen zugleich den ganzjährigen Betrieb sicher, auch während längerer bewölkter oder regnerischer Phasen. Statt als passive Lichtquelle zu dienen, fungiert das Produkt als aktiver Knotenpunkt innerhalb einer verteilten Energieinfrastruktur und spiegelt damit einen breiteren Wandel hin zu Modellen für „Erzeugung, Speicherung und Versorgung" in der Außenbeleuchtung wider.

Dieser Gedanke wurde mit tragbaren Solarenergieprodukten auf den persönlichen Gebrauch übertragen und um eine weitere kreative Ebene ergänzt. Eine solarbetriebene smarte Kappe mit Audiofunktion integriert hocheffiziente Solarzellen in ihren Schirm und wandelt Sonnenlicht beim Spazierengehen, Angeln oder Radfahren in Energie um. Das Design wirkt der Sorge vor einer zu kurzen Akkulaufzeit entgegen und bietet zugleich bis zu 20 Stunden Wiedergabezeit. Die offene Akustikstruktur sorgt dafür, dass Nutzer ihre Umgebung weiter wahrnehmen. Damit eignet sich die Kappe besonders für Outdoor‑Sport sowie Aktivitäten über längere Zeiträume.

Ob sie Lernprozesse verbessern, die Zuverlässigkeit öffentlicher Infrastruktur stärken oder saubere Energie in den Alltag im Freien bringen: Die in der Kategorie Licht & Elektro ausgestellten Produkte weisen auf eine Zukunft hin, in der Beleuchtungs‑ und Energietechnologien eine stärker integrierte Rolle dabei spielen, Lebensräume gesünder, sicherer sowie nachhaltiger zu gestalten.

Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier: https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2964892/photo.jpg

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Umweltministerium will Baubranche über Nachfrage steuern – Widerstand gegen Baustoff-Steuer

14.04.2026

Recycelte Baustoffe sollen nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider bei künftigen Bauvorhaben des Bundes deutlich stärker zum Einsatz kommen. Der SPD-Politiker sprach in Berlin von einer „Bevorzugungspflicht für Sekundärrohstoffe“, die auch für Großinvestoren wie die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft gelten solle. In den kommenden Jahren wollen diese staatlichen Akteure Milliardenbeträge in Infrastrukturprojekte stecken – ein Volumen, das aus Sicht des Ministers genutzt werden soll, um den Markt für Recyclingmaterialien zu stärken. Schneider räumte zugleich ein, dass es für eine solche Vorrangregelung bislang keinen abschließenden Konsens innerhalb der Bundesregierung gibt.

Anlass der Ankündigung war die Übergabe eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zum sogenannten zirkulären Bauen, die Schneider gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) entgegennahm. Zirkuläres Bauen bedeutet zum einen, bestehende Gebäude möglichst weiter zu nutzen, statt sie abzureißen. Zum anderen sollen im Fall von Abriss oder Umbau möglichst viele Bauteile – von tragenden Materialien bis hin zu Fenstern und Türen – wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. Das Gutachten sieht darin einen zentralen Hebel, um den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung des Bausektors zu senken.

Die Expertinnen und Experten des SRU verweisen darauf, dass mehr als ein Drittel des deutschen Rohstoffbedarfs auf den Hoch- und Tiefbau entfällt. Zudem verursachen Bau und Gebäude demnach mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens und einen großen Teil des Flächenverbrauchs. Auch beim Klimaschutz spielt die Branche eine erhebliche Rolle: Die Produktion von Baustoffen steht laut Gutachten für rund acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Durch konsequentes zirkuläres Bauen ließen sich diese Belastungen reduzieren, stoßen in der Praxis jedoch auf Hindernisse wie rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung recycelter Materialien, Sorgen vor Schadstoffbelastungen und höhere Kosten.

Der Sachverständigenrat regt daher an, Umwelt- und Klimafolgen stärker im Preis neuer Baustoffe abzubilden – etwa über eine eigene Steuer oder den CO₂-Preis. Eine solche Verteuerung von Primärrohstoffen soll Recyclingmaterial wirtschaftlich attraktiver machen. Schneider erteilte diesem Vorschlag allerdings eine Absage. Mit „weiteren Steuererhöhungen“ befasse er sich derzeit nicht, betonte der Umweltminister. Stattdessen setzt er auf die Nachfragemacht des Bundes: Wenn staatliche Bauherren systematisch recycelte Baustoffe bevorzugen, sieht Schneider darin den entscheidenden Hebel, um den Markt in Richtung zirkuläres Bauen zu bewegen.