LattePanda bringt LattePanda Sigma 2 auf den Markt: Der einbettbare KI-Einplatinenserver

22.10.2026

SHANGHAI, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Das LattePanda-Team hat heute den LattePanda Sigma 2 vorgestellt, einen x86-Einplatinenserver, der entwickelt wurde, um hochleistungsfähige lokale KI-Rechenleistung direkt in intelligente Produkte und Systeme zu integrieren. Basierend auf dem Intel® Core™ Ultra X7 358H-Prozessor mit Intel Arc™ B390-Grafik liefert der LattePanda Sigma 2 in einem kompakten Formfaktor eine Gesamt-KI-Leistung von bis zu 180 TOPS bei INT8.

LattePanda Launches LattePanda Sigma 2: The Embeddable AI Single Board Server

Als „einbettbarer KI-Einplatinenserver" vereint der LattePanda Sigma 2 Hochleistungsrechnen, bis zu 64 GB Arbeitsspeicher, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke, flexible Erweiterungsmöglichkeiten und Echtzeit-Hardwaresteuerung auf einer einzigen Platine. Er ist nicht dazu gedacht, neben einem Produkt zu stehen, sondern wird direkt in das Produkt selbst integriert und unterstützt Anwendungen von autonomen Robotern und Bildverarbeitungssystemen bis hin zu professionellen Messgeräten und privaten KI-Geräten.

180 TOPS KI-Leistung auf einer einzigen Platine

LattePanda Sigma 2 kombiniert die Intel® Core™ Ultra X7 358H-CPU, die Intel Arc™ B390-GPU und eine integrierte NPU, um eine Gesamt-KI-Leistung von bis zu 180 TOPS bei INT8 zu liefern. Er verfügt über eine 16-Kern-CPU mit einer Taktrate von bis zu 4,8 GHz, eine Intel Arc B390-GPU mit 12 Xe-Kernen, die bis zu 122 TOPS KI-Leistung bei INT8 liefert, sowie eine NPU mit einer Leistung von bis zu 50 TOPS.

Mit bis zu 64 GB LPDDR5X-8533-RAM und einer Speicherbandbreite von 136,5 GB/s bietet der LattePanda Sigma 2 die Kapazität und den Durchsatz, die für anspruchsvolle lokale KI-Workloads erforderlich sind. Bis zu 59 GB VRAM können für KI-Workloads zugewiesen werden, was ausreichend Platz für quantisierte MoE-Modelle der 35B-Klasse und den von KI-Agenten mit langem Kontext benötigten KV-Cache bietet. Mit INT4-Quantisierung und OpenVINO™ kann das System das Modell „Qwen3.6-35B-A3B" lokal mit etwa 30 Tokens pro Sekunde ausführen.

Entwickelt für lokale KI-Systeme

Der LattePanda Sigma 2 ist so konzipiert, dass er sowohl einzelne KI-Workloads als auch lokale KI-Systeme mit mehreren Agenten unterstützt. Entwickler können die Rechenkapazität über M.2, OCuLink oder Thunderbolt™ 4 erweitern und bei wachsendem Workload-Aufkommen zusätzliche KI-Beschleuniger anschließen. Ein integrierter RP2350-Mikrocontroller bietet GPIO-Anschlussmöglichkeiten und Echtzeit-Hardwaresteuerung, sodass KI-Anwendungen mit Sensoren und Aktoren interagieren können. Die vorinstallierte MicroPython-Firmware bietet eine programmierbare Schnittstelle für intelligente Geräte und Automatisierungssysteme.

Erweiterungsmöglichkeiten der Serverklasse in einem einbettbaren Formfaktor

Der LattePanda Sigma 2 bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten für Speicher, Netzwerke und Beschleunigung. Er verfügt über drei M.2-M-Key-Steckplätze, einen M.2-E-Key-Steckplatz, PCIe 4.0 x2 über OCuLink sowie zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Doppelte 10-GbE-Ethernet-Anschlüsse unterstützen Netzwerke mit hoher Bandbreite, während USB 3.2 Gen 2, USB 2.0, HDMI 2.1, DisplayPort 2.1 und eDP 1.5 flexible Optionen für die Systemintegration bieten. Dank dieser Schnittstellen kann der LattePanda Sigma 2 als kompakter lokaler KI-Server eingesetzt oder direkt in größere intelligente Systeme integriert werden.

Bereit für die lokale KI-Entwicklung und -Bereitstellung

Der LattePanda Sigma 2 unterstützt Windows 11 und Ubuntu 24.04 LTS oder höher und ist kompatibel mit OpenVINO™, llama.cpp und Ollama. Er wird mit Ubuntu, GPU- und NPU-Treibern, dem OpenVINO Model Server (OVMS), OpenClaw sowie lokalen KI-Modellen ausgeliefert, die bereits auf der integrierten SSD vorinstalliert sind, was die Einrichtungszeit für die lokale KI-Bereitstellung verkürzt.

Entwickelt für die Produktintegration

Der LattePanda Sigma 2 ist für die Integration auf Produktebene und den langfristigen Einsatz konzipiert und bietet einen garantierten Produktlebenszyklus von mindestens 3 Jahren, benutzerdefinierte Startlogos und BIOS-Anpassungsoptionen sowie direkten technischen Support für Integrationsprojekte. Die Kombination aus lokaler KI-Rechenleistung, Hochgeschwindigkeits-E/A, flexibler Erweiterbarkeit und Echtzeitsteuerung unterstützt eine breite Palette von Anwendungen, darunter:

Lokale KI-Appliances — Führen Sie private RAG- und KI-Agenten aus, während sensible Daten vor Ort verbleiben.

All-in-One Heimlabore — Kombinieren Sie NAS, Virtualisierung, Mediendienste und lokale KI in einem System.

Professionelle >Messgeräte — Erfassen und verarbeiten Sie Hochgeschwindigkeitsdatenströme direkt in kompakten professionellen Geräten.

Mobile autonome Roboter — Vereinen Sie Wahrnehmung, Navigation, Planung und Echtzeitsteuerung auf einer Plattform.

„Lokale KI geht über die Entwicklungsphase hinaus und hält Einzug in die Produkte und Systeme, die Menschen täglich nutzen", sagte Youliang Yu, Produktmanager von LattePanda Sigma 2. „Mit dem LattePanda Sigma 2 vereinen wir die Rechenleistung, Speicherkapazität, Erweiterungsmöglichkeiten und Echtzeit-Hardwaresteuerung, die für den lokalen Betrieb von KI erforderlich sind, in einer kompakten, einbettbaren Plattform. Das Ziel ist es, Entwicklern eine praktische Möglichkeit zu bieten, lokale KI direkt in die von ihnen entwickelten Produkte zu integrieren."

Wesentliche technische Daten

Prozessor: Intel® Core™ Ultra X7 358H

KI-Leistung: Bis zu 180 TOPS (CPU + GPU + NPU, INT8)

NPU: Bis zu 50 TOPS

CPU: 16 Kerne (4P + 8E + 4LPE), bis zu 4,8 GHz, 18 MB Cache

GPU: Intel Arc™ B390, 12 Xe-Kerne, bis zu 122 TOPS (INT8)

Speicher: Bis zu 64 GB LPDDR5X-8533 RAM, 136,5 GB/s Bandbreite

Speicher & Erweiterung: 3× M.2 M-Key, 1× M.2 E-Key, OCuLink PCIe 4.0 x2

Netzwerk:
2× 10GbE RJ45

Thunderbolt: 2× Thunderbolt 4 Typ-C

USB Typ-A: 2× USB 3.2 Gen 2, 2× USB 2.0

Display: HDMI 2.1, DP 2.1 über USB Typ-C, eDP 1.5

Co-Prozessor: RP2350

Betriebssystem: Windows 11, Ubuntu 24.04 LTS oder höher

Abmessungen: 146 × 102 mm

Weitere Informationen zu LattePanda Sigma 2 finden Sie auf der LattePanda-Website. Während der Vorverkaufsphase bis Mitte November ist der LattePanda Sigma 2 zu einem Aktionspreis von 2.599 US-Dollar erhältlich. Nach Ablauf der Vorverkaufsphase gilt wieder der reguläre Preis von 2.799 US-Dollar.

 

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.