LIMBURG, Deutschland, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Link Engineering Company GmbH (LINK) veranstaltete kürzlich einen dreitägigen technischen Austausch in Limburg, Deutschland, der einen globalen Fahrzeughersteller und technische Serviceorganisationen zusammenbrachte. Das Forum bot eine Plattform, um regulatorische Entwicklungen zu untersuchen, aufkommende Herausforderungen der Branche anzugehen und das Wissen in der Automobiltest-Community zu vertiefen.
Vertreter von fünf technischen Dienstleistungsagenturen und Organisationen aus dem gesamten Ökosystem der Automobilprüfung tauschten sich über die sich entwickelnden Vorschriften zur Bremsemissionsprüfung, die Prüfanforderungen und die besten Branchenpraktiken aus. Ein zentraler Aspekt der Veranstaltung war die Live-Demonstration der umfassenden Test- und Messmöglichkeiten von LINK zur Bremsemissionsanalyse gemäß UN R179. Während der Sitzungen demonstrierte das Testingenieurteam von LINK den kompletten Testprozess, einschließlich Teileprüfung, Filterwägung, Kühlungsanpassungen, Dynamometer-Zyklustests und Nachbearbeitung der Testdaten. Die Demonstration bot den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in die Anforderungen und Methoden zur Durchführung von Bremsemissionsprüfungen gemäß UN R179.
„Die Zusammenführung einer so hochkarätigen Gruppe von Experten hat ein außergewöhnliches Umfeld für Wissensaustausch, Zusammenarbeit und Branchenentwicklung geschaffen", sagte Marco Zessinger, Geschäftsführer der Link Engineering Company GmbH. „Die Veranstaltung bot LINK die Gelegenheit, seine umfassenden Kompetenzen im Bereich der Bremsemissionsprüfung gemäß UN R179 unter Beweis zu stellen und den Teilnehmern gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Testprozesse und die für Homologationsprojekte erforderliche Unterstützung zu geben." Das Engagement und die rege Teilnahme während der dreitägigen Veranstaltung haben LINKs Position als vertrauenswürdiger Partner für fortschrittliche Bremsemissionsprüfungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gestärkt."
Die Teilnehmer lobten die Tiefe der Diskussionen, die kooperative Atmosphäre und die Praxisrelevanz der Sitzungen. Viele stellten fest, dass der Austausch ihnen Erkenntnisse lieferte, die sie sofort in ihren eigenen Organisationen anwenden konnten.
Durch Innovation, Expertise und Zusammenarbeit unterstützt LINK weiterhin Kunden und Partner und trägt gleichzeitig dazu bei, die Zukunft der Fahrzeugprüfung und -validierung weltweit voranzutreiben.
Informationen zu LINK
Die Link Group, Inc. (LINK), Muttergesellschaft von Link Engineering Company, Link Industries und Tescor, besteht aus Unternehmen, die maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die darauf ausgerichtet sind, Kunden weltweit einen außergewöhnlichen Mehrwert zu bieten. Das Angebot umfasst die Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen, hochpräzisen Test-, Forschungs-, Simulations-, Qualitätskontroll- und Wärmelösungsanlagen; umfassende Testdienstleistungen; sowie kundenspezifische, hochpräzise Schneidwerkzeuge.
Mit einem globalen Netzwerk von Einrichtungen bietet LINK fortschrittliche Emissionsprüfungs- und Messmöglichkeiten in Deutschland, Italien und China und unterstützt damit sowohl Anwendungen für leichte als auch schwere Nutzfahrzeuge. Diese Abläufe werden durch weltweite Service-, Support- und Kalibrierungsressourcen unterstützt, die den Kunden helfen, Vertrauen in ihre Testprogramme und die Qualität ihrer Daten zu bewahren. LINK hat außerdem in seiner Einrichtung in Limburg einen anerkannten gleichwertigen Testkreis für Reifenkonvoi-Tests zur Prüfung des Reifenabriebs entwickelt und unterstützt damit die Bemühungen der Branche, die Emissionsquellen von Fahrzeugen zu verstehen und anzugehen.
LINK hat seinen Hauptsitz in Plymouth, Michigan (USA) und unterhält Produktions- und Entwicklungseinrichtungen, Labore, Fahrzeugtestanlagen und Supportteams auf der ganzen Welt.
LINK wurde 1935 gegründet, ist stolz darauf, ein Familienunternehmen zu sein und wird derzeit von der zweiten und dritten Generation der Familie Link geführt. Mit vielen Teammitgliedern, die seit Jahrzehnten im Unternehmen tätig sind, vereint LINK fundiertes technisches Fachwissen, Kreativität und praktische Erfahrung, um Kunden weltweit bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen im Bereich Engineering und Testing zu unterstützen.
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.