Loftie eröffnet das Calm Café im Versatile, einen öffentlichen Erholungsort während der Kunstbiennale in Venedig

24.04.2026

VENEDIG, Italien, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Während einer der lebhaftesten und anspruchsvollsten Wochen im weltweiten Kunstkalender setzt Calm Café einen dringend benötigten Kontrapunkt. Präsentiert von Loftie in Zusammenarbeit mit Versatile und produziert von Lover LLC, findet diese dreitägige Aktivierung (7.-9. Mai) während der Eröffnungswoche der Kunstbiennale 2026 in Venedig statt und verwandelt einen historischen venezianischen Palazzo in der Nähe der Rialto-Brücke in einen Raum für Ruhe, Konzentration und stille Verbindung.

Loftie, Inc

Während Tausende von Sammlern, Kuratoren, Künstlern und Journalisten in die Stadt strömen, bietet das Calm Café etwas, das in der Biennale-Woche fehlt: eine spezielle Umgebung zur Entschleunigung. Der kostenlose und öffentlich zugängliche Raum lädt dazu ein, sich vom ständigen Strom der Ausstellungen und Veranstaltungen zu lösen, um sich zu erholen oder in Ruhe zu arbeiten.

Das Erlebnis findet in den neu eröffneten Räumlichkeiten von Versatile in der Calle Seconda de la Fava statt und erstreckt sich über intime Räume, eine Terrasse mit Blick auf den Kanal und eine zentrale Lounge. Während der Eröffnungstage der Biennale dient die Lounge auch als Presseraum, in dem sich Journalisten zwischen den Terminen erholen können.

Die Gäste bewegen sich in ihrem eigenen Tempo durch den Raum und werden dabei von einem ausgewählten Angebot an beruhigenden Ritualen geleitet, die darauf abzielen, die Sinne wieder in Einklang zu bringen - von Atemarbeit mit einer Sanduhr bis hin zu Tagebuchaufzeichnungen und sensorischen Kits mit Augenmasken, Ohrstöpseln und erdenden Elementen wie Lavendel oder Troststeinen. Jedes Ritual fördert das Innehalten und die Präsenz.

Zum weiteren Programm gehören morgendliches Yoga, Aquarellmalerei und Live-Tonbäder. Alle Angebote sind fakultativ und unterstützen Ruhe, Kreativität und die Regulierung des Nervensystems, während der Raum den ganzen Tag über für ruhige Arbeit oder Reflexion offen bleibt.

Jeder Gast erhält eine Loftie Focus Card, die das Erlebnis über die Aktivierung hinaus erweitert und zu mehr bewussten, telefonfreien Momenten im Alltag anregt.

Über Loftie

Loftie ist eine Schlaf-Wellness-Marke, die Produkte herstellt, die den Menschen helfen, ihr Handy wegzulegen, um besser zu schlafen und konzentrierter zu leben. Die Produktpalette umfasst die Loftie Clock, Lamp und Loftie+. Die Produkte sind erhältlich unter online, bei ausgewählten Einzelhändlern und Gaststättenpartnern weltweit.

Über Versatile

Versatile
ist ein in Venedig ansässiger Arbeitsklub und kreativer Knotenpunkt für Freiberufler und Telearbeiter. Der auf Mitgliedschaft basierende Raum bietet flexible Arbeitsplätze und beherbergt eine Reihe von gemeinschaftsorientierten Programmen.

Über Lover LLC

Lover LLC
ist ein Kreativstudio, das unter der Leitung der Produzentin Ella Fitch gemeinschaftsorientierte Erlebnisse produziert. Zu seinen Kunden zählen Frank Ocean, Spike Jonze, Björk, Google und The Guggenheim.

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Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.