CHIȘINĂU, Moldau, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Republik Moldau hat einen neuen GUINNESS WORLD RECORDS™ Titel erreicht, nachdem 493 Menschen anlässlich der 25. Ausgabe des Nationalen Weintags das weltgrößte menschliche Bild einer Weinrebe gebildet haben.
Der Rekord wurde am 3. Oktober 2026 auf dem Großen Nationalversammlungplatz in Chișinău vom GUINNESS WORLD RECORDS™-Schiedsrichter Pravin Patel offiziell bestätigt.
Der Versuch wurde zu einem der Höhepunkte von Moldawiens wichtigster Weinveranstaltung und verlieh dem Motto der Jubiläumsausgabe „Vereint durch Wein" eine visuelle Dimension. Hunderte von Teilnehmern kamen zusammen, um eine einzige Weinrebe zu formen, eines der bekanntesten Symbole des Weinbauerbes des Landes.
Die etwa 39 Meter lange menschliche Weinrebe folgte einem im Voraus von GUINNESS WORLD RECORDS™ genehmigten Entwurf. Die Teilnehmer bildeten die Wurzeln, den Stamm, die Äste, sechs Trauben, sechs Blätter und die Ranken der Weinrebe nach. Um die Elemente zu unterscheiden und sicherzustellen, dass die Formation aus der Luft klar erkennbar war, wurden unterschiedliche Kleidungsfarben verwendet.
Alle 493 Teilnehmer wurden einzeln registriert und ihnen feste Positionen zugewiesen, während der Eintritt und die Zählung streng kontrolliert wurden. Das Scannen von QR-Codes wurde als Teil des Verifizierungsprozesses eingesetzt, um Doppelzählungen zu vermeiden.
Die Teilnehmer blieben etwa 15 Minuten in Formation, während der Rekordversuch anhand von mehr als 30 technischen Kriterien bewertet wurde, darunter die Einhaltung des genehmigten Entwurfs, die Anzahl und Positionierung der Teilnehmer, die Größe der Formation und die erforderlichen Foto- und Videoaufnahmen.
"Die Republik Moldau hat einen neuen GUINNESS-WELTREKORD™-Titel erreicht, und für uns ist dies zweifellos das schönste Geschenk zum 25. Nationalen Weintag.
Hunderte von Menschen kamen zusammen, um eine einzelne Weinrebe zu formen – ein Symbol unserer Weinbautraditionen und ein visueller Ausdruck der diesjährigen Botschaft „Vereint durch den Wein", sagte Stefan Iamandi, Direktor des Nationalen Amtes für Rebe und Wein.
Die Jubiläumsausgabe erreichte auch neue Meilensteine in Bezug auf die Beteiligung: 114 Weingüter nahmen teil, 14.000 Verkostungshefte wurden verkauft, etwa 50 % mehr als im Jahr 2025, und Besucher aus mehr als 70 Ländern wurden begrüßt.
Der Nationale Wein Tag ist Moldaus größte jährliche Veranstaltung , die dem Wein "Moldau gewidmet ist. Unerwartet großartig." nationale Weinmarke. Die nächste Ausgabe ist für den 2. und 3. Oktober 2027 geplant.
Kontakt: Ionela Stati, istati@wineofmoldova.com

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.