Nach 35 Jahren mit Parkinson und einer lebensbedrohlichen Infektion gelang es einer Patientin, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen

17.04.2026

SHANGHAI, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages berichtet das Jiahui International Hospital über einen außergewöhnlichen Fall, der die Komplexität der Versorgung bei fortgeschrittener Parkinson-Krankheit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die funktionelle Erholung trotz lebensbedrohlicher Komplikationen verdeutlicht.

Eine 75-jährige Patientin, Frau Zhang (Pseudonym), die seit 35 Jahren an Parkinson litt, überlebte Anfang 2026 eine plötzliche Zwölffingerdarmperforation, die durch einen Leberabszess kompliziert wurde. Sie überwand diese doppelte Krise dank eines stufenweisen, teamorientierten Ansatzes, an dem neun medizinische Fachbereiche beteiligt waren.

Ihr Fall war äußerst komplex: ein durchgebrochenes Dünndarmgeschwür und eine infizierte Leberzyste, verschlimmert durch schwere Unterernährung und andere Begleiterkrankungen. Die ersten Symptome – Husten, Verwirrtheit und Beinödeme – im Januar 2026 entwickelten sich rasch zu einer lebensbedrohlichen Infektion. Bildgebende Untersuchungen zeigten abnormale Luftansammlungen in der Leber und eine anomale Verbindung zwischen dem Geschwür und der Leberzyste, während Parkinson-Tremor eine klare Bildgebung behinderte.

Jiahui Health stellte ein multidisziplinäres Team zusammen, das Neurologie, Allgemeinchirurgie, Gastroenterologie, Intensivstation, stationäre Versorgung, Abteilung für medizinische Bildgebung, Anästhesiologie, Ernährung und Rehabilitation umfasste. Radiologen nutzten eine fortschrittliche Bildgebung, um das Zittern zu überwinden; Neurologen stellten das Neurotransmitter-Gleichgewicht im fortgeschrittenen Stadium der Parkinson-Krankheit wieder her; Chirurgen, Gastroenterologen und Ultraschallärzte konzentrierten sich auf die Behandlung der Infektion und die Reparatur der Perforation; Anästhesisten minimierten Risiken für die Atemwege und bei der Medikation; und die Teams der Intensivstation, der Ernährungsberatung und der Rehabilitation unterstützten die Genesung.

Unter Anwendung einer vorsichtigen, schrittweisen Strategie zum Schutz ihres fragilen Zustands stabilisierte das Team sie zunächst mit Antibiotika, Ernährung und Drainage. Anschließend führten sie eine risikoreiche Operation zur Behebung der Schäden durch, wobei die Anästhesiologie die perioperative Sicherheit sicherstellte.

Postoperativ verlagerte sich der Fokus auf die Behandlung der Parkinson-Krankheit und die Genesung. Die Teams der Intensivstation und der Neurologie passten die Parkinson-Medikamente sorgfältig an, manchmal um eine Achtel-Tabletten-Dosis, um die Kontrolle motorischer und nicht-motorischer Symptome auszugleichen und tödliche Dyskinesien zu vermeiden. Das Ernährungsteam setzte einen fünfstufigen Plan um, um die orale Nahrungsaufnahme wiederherzustellen und die Mangelernährung zu beheben. Die Rehabilitation begann mit passiven Übungen und ging zu aktivem Training über, um Kraft und Mobilität wiederherzustellen.

Nach einem Monat auf der Intensivstation zeigte Frau Zhang eine dramatische Besserung: von bettlägerig und desorientiert hin zu selbstständigem Stehen, selbstständiger Nahrungsaufnahme und sogar dem Verfassen eines 100-Zeichen-Gedichts. Ihr Fall definiert die Behandlungsergebnisse für Langzeitpatienten mit Parkinson-Krankheit neu und zeigt, wie eine stufenweise multidisziplinäre Versorgung Krisen umkehren und die Selbstständigkeit wiederherstellen kann.

„Dieser Fall verkörpert unser Engagement für eine ganzheitliche, lückenlose Versorgung", sagte Dr. CHEN Yan, Leiter der Neurologie. „Die Parkinson-Krankheit erfordert eine nahtlose interdisziplinäre Zusammenarbeit, nicht nur mit der Neurologie, um alle Bedürfnisse der Patienten zu erfüllen."

Am Welt-Parkinson-Tag spiegelt Frau Zhangs Geschichte Widerstandsfähigkeit wider, während Jiahuis MDT-Modell durch Mitgefühl, Präzision und transformative Ergebnisse Hoffnung vermittelt.

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Juist als Testfeld: Drohne könnte eilige Lieferungen von der Tide entkoppeln

14.04.2026

Zwischen Norddeich und der Nordseeinsel Juist erprobt die Fluggesellschaft Frisia Luftverkehr Norddeich (FLN) einen neuen Weg für die Inselversorgung: Fracht per Drohne. Während die Fähren weiterhin an Ebbe und Flut gebunden sind, könnte eilige Ware künftig unabhängig von den Tidezeiten transportiert werden. Seit einigen Wochen laufen Testflüge mit einer speziellen Frachtdrohne, die Lasten von bis zu sechs Kilogramm zwischen Festland und Insel befördern kann.

Gesteuert wird das System aus dem Kontrollraum des Flugplatzes in Norddeich. Dort bereitet Drohnenpilot Ingo Hellmann den Flug per Konsole mit Monitor und zwei Joysticks vor. Bevor die Rotoren auf dem Vorfeld anlaufen, wird der Luftraum überprüft. Erst wenn kein anderes Luftfahrzeug in der Nähe ist, gibt die Leitstelle den Testflug frei. Sichtbar durch die Fenster des Kontrollraums steigt die grau-schwarze Drohne nach dem Start auf rund 100 Meter Flughöhe.

Die etwa 13 Kilometer lange Strecke nach Juist fliegt das Gerät anschließend weitgehend automatisiert ab. Im System sind Wegmarken hinterlegt, die den Kurs vom Flugplatz Norddeich über den Bereich des Norddeicher Hafens hinweg über das Wattenmeer zu einer Landefläche nahe dem Inselhafen vorgeben. Während des Fluges überwacht Hellmann den Kurs anhand eines Livebildes auf seiner Steuerkonsole. Nähert sich ein Hubschrauber oder Flugzeug, kann er eingreifen und die Route anpassen. Zudem ist festgelegt, dass die Drohne keine Fähren überfliegen darf.

Derzeit steht bei den Testflügen die Erprobung der Flugbedingungen im Vordergrund; die Transportbox bleibt noch leer. Aus Sicht der Betreiber geht es darum auszuloten, ob sich mit der Technologie eine zusätzliche Option für die Logistik der tideabhängigen Insel schaffen lässt – insbesondere für zeitkritische oder kleinere Sendungen. Ob und wann der Drohnenbetrieb in einen regulären Frachtverkehr übergehen könnte, ist offen. Zunächst sollen Erfahrungen im Alltag des Kontrollraums und auf der Strecke über das Wattenmeer gesammelt werden.