Die Ernennung ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Finanzführung und Governance von Nagarro
MÜNCHEN, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Der Aufsichtsrat der Nagarro SE hat Prateek Aggarwal mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zum Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Vorstands ernannt. Die Erstbestellung erfolgt für eine Amtszeit von drei Jahren. Mit dieser Ernennung erweitert und stärkt Nagarro sein Führungsteam und schafft eine eigenständige CFO-Funktion zur Unterstützung des weiteren globalen Wachstums, einer gestärkten Governance sowie einer konstruktiven Einbindung in internationale Kapitalmärkte.

Prateek Aggarwal verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung im Finanzbereich im Technologie- und IT-Dienstleistungssektor. Er hatte leitende Positionen in internationalen börsennotierten Unternehmen inne und war in länderübergreifenden sowie kulturell vielfältigen Organisationen tätig. Dabei kann er auf eine starke Erfolgsbilanz in den Bereichen Finanzmanagement, operative Disziplin und Kapitalmarktkommunikation verweisen. Zuletzt war er in einer leitenden Funktion mit Fokus auf Wertsteigerung bei der RPSG Group tätig. Zuvor war er Chief Financial Officer bei HCLTech und Hexaware Technologies, wo er globale Finanzfunktionen verantwortete und Wachstums- sowie Transformationsinitiativen unterstützte.
Christian Bacherl, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Nagarro, sagt:
„Prateek Aggarwal bringt umfangreiche Erfahrung aus internationalen börsennotierten Technologieunternehmen mit und verfügt über eine starke Erfolgsbilanz in der Weiterentwicklung von Finanzorganisationen. Er hat Finanzabteilungen konsequent gestärkt und steht für finanzielle Disziplin, belastbare Governance-Strukturen und eine klare Kapitalmarktorientierung. Er bringt damit genau die Fähigkeiten mit, die Nagarro in der nächsten Entwicklungsphase benötigt."
Manas Human, Co-founder und CEO von Nagarro, erklärt:
„Wir treiben die Transformation von Nagarro mit hoher Geschwindigkeit voran, um unsere schlanke und agile Engineering-Exzellenz zu nutzen und eine führende Rolle im Bereich KI-Transformationen einzunehmen. Vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Marktumfelds, einer weiterentwickelten Organisationsstruktur und neuer Angebote wird Prateek eine zentrale Rolle dabei spielen, das Führungsteam auf unserem ambitionierten Wachstumskurs zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um langfristigen Wert für unsere Aktionäre und weiteren Stakeholder zu schaffen."
Prateek Aggarwal dazu:
„Ich freue mich sehr, in dieser wichtigen Phase der Entwicklung von Nagarro zum Unternehmen zu stoßen. Gemeinsam mit dem Führungsteam möchte ich die Finanzfunktion weiter stärken, diszipliniertes Wachstum unterstützen und den transparenten Dialog mit Investoren und weiteren Stakeholdern ausbauen."
Kontakt:
Investor Relations – ir@nagarro.com
Media – press@nagarro.com
Über Nagarro
Nagarro, ein weltweit führendes Unternehmen für Digital Engineering, unterstützt Kunden dabei, sich zu fluiden, innovativen und digital-first Organisationen zu entwickeln – und so in ihren Märkten erfolgreich zu sein. Das Unternehmen zeichnet sich durch seinen unternehmerischen, agilen und globalen Charakter, seine CARING-Kultur sowie seine Vision der „Fluidic Intelligence" aus. Nagarro beschäftigt über 18.000 Mitarbeitende in 38 Ländern. Weitere Informationen unter www.nagarro.com.
(FRA: NA9) (SDAX/TecDAX) (ISIN: DE000A3H2200) (WKN A3H220)
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.nagarro.com.
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Zwischen Norddeich und der Nordseeinsel Juist erprobt die Fluggesellschaft Frisia Luftverkehr Norddeich (FLN) einen neuen Weg für die Inselversorgung: Fracht per Drohne. Während die Fähren weiterhin an Ebbe und Flut gebunden sind, könnte eilige Ware künftig unabhängig von den Tidezeiten transportiert werden. Seit einigen Wochen laufen Testflüge mit einer speziellen Frachtdrohne, die Lasten von bis zu sechs Kilogramm zwischen Festland und Insel befördern kann.
Gesteuert wird das System aus dem Kontrollraum des Flugplatzes in Norddeich. Dort bereitet Drohnenpilot Ingo Hellmann den Flug per Konsole mit Monitor und zwei Joysticks vor. Bevor die Rotoren auf dem Vorfeld anlaufen, wird der Luftraum überprüft. Erst wenn kein anderes Luftfahrzeug in der Nähe ist, gibt die Leitstelle den Testflug frei. Sichtbar durch die Fenster des Kontrollraums steigt die grau-schwarze Drohne nach dem Start auf rund 100 Meter Flughöhe.
Die etwa 13 Kilometer lange Strecke nach Juist fliegt das Gerät anschließend weitgehend automatisiert ab. Im System sind Wegmarken hinterlegt, die den Kurs vom Flugplatz Norddeich über den Bereich des Norddeicher Hafens hinweg über das Wattenmeer zu einer Landefläche nahe dem Inselhafen vorgeben. Während des Fluges überwacht Hellmann den Kurs anhand eines Livebildes auf seiner Steuerkonsole. Nähert sich ein Hubschrauber oder Flugzeug, kann er eingreifen und die Route anpassen. Zudem ist festgelegt, dass die Drohne keine Fähren überfliegen darf.
Derzeit steht bei den Testflügen die Erprobung der Flugbedingungen im Vordergrund; die Transportbox bleibt noch leer. Aus Sicht der Betreiber geht es darum auszuloten, ob sich mit der Technologie eine zusätzliche Option für die Logistik der tideabhängigen Insel schaffen lässt – insbesondere für zeitkritische oder kleinere Sendungen. Ob und wann der Drohnenbetrieb in einen regulären Frachtverkehr übergehen könnte, ist offen. Zunächst sollen Erfahrungen im Alltag des Kontrollraums und auf der Strecke über das Wattenmeer gesammelt werden.