BRÜSSEL, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- kurzem hat Euro NCAP offiziell seine neuesten Sicherheitsbewertungsergebnisse für 2026 veröffentlicht: Das vollelektrische Fließheckmodell von GAC, der AION UT, erzielte dank seiner außergewöhnlichen Karosseriesteifigkeit die prestigeträchtige Fünf-Sterne-Sicherheitsbewertung.
Im Vergleich zu den Bewertungsprotokollen der Vorjahre wurden die neuen Euro-NCAP-Standards für 2026 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen, wobei die Kriterien deutlich verschärft wurden.
Als eines der ersten serienmäßig hergestellten Modelle einer chinesischen Marke, das die neuesten Euro-NCAP-Testprotokolle für 2026 bestanden und eine Fünf-Sterne-Auszeichnung erhalten hat, zeigte der AION UT umfassende und ausgewogene Stärke in allen vier zentralen Bewertungsbereichen: sicheres Fahren, Unfallvermeidung, Aufprallschutz und Sicherheit nach einem Unfall. Diese beeindruckende Leistung unterstreicht nicht nur weltweit die technische Kompetenz der chinesischen Fertigung, sondern setzt auch neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit für kleine, rein elektrische Fahrzeuge.
Der Schlüssel zur außergewöhnlichen Leistung des AION UT bei den Crashtests liegt in den erheblichen technischen Investitionen in die Karosseriestruktur, zu der eine Karosserie aus 71 % hochfestem Stahl, ein einteiliges, warmgepresstes Doppelring-Design, eine 180 mm extrabreite Crashbox sowie ein hochfester Stoßfängerträger und eine extreme Tragfähigkeit gehören. Was den Insassenschutz betrifft, bietet der AION UT ultimative Sicherheitskonfigurationen, die weit über seine Klasse hinausgehen, wie beispielsweise 2,1 Meter lange V-förmige Seitenairbags und Airbag-Schutz auf der gegenüberliegenden Seite. Über seine physische Stahlarchitektur hinaus wird der AION UT durch intelligente Allwetter-Fahrtechnologie ergänzt, die aktive Sicherheitsalgorithmen für alle Fahrsituationen, ein präzises Fahrwerk mit breiten Reifen, ultrasichere Magazinen-Batterietechnologie sowie CPD-, DMS- und OMS-Fahrgastraumüberwachung umfasst.
Die Verleihung der Euro-NCAP-Fünf-Sterne-Sicherheitszertifizierung ist die höchste Anerkennung einer maßgeblichen internationalen Instanz für die kompromisslose Sicherheitstechnik des AION UT. GAC setzt sich weiterhin dafür ein, die Sicherheit der Nutzer in den Vordergrund zu stellen und jede Fahrt mit weltweit führender Qualität und umfassendem Schutz zu gewährleisten!
Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf: https://www.gacgroup.com/en oder folgen Sie uns in den sozialen Medien.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.