GENEVA, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- NFG SA („NFG"), das Hauptunternehmen der NFG-Gruppe, gab heute die offizielle Gründung der NFG Step Forward Foundation („Step Forward") bekannt, einer neu gegründeten unabhängigen gemeinnützigen Stiftung, die die langjährigen philanthropischen Aktivitäten der Gruppe ausbauen und strukturieren soll.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 hat die NFG Group ein breites Spektrum an Wohltätigkeitsinitiativen unterstützt, darunter die Finanzierung von Bildungsmaßnahmen für unterprivilegierte Jugendliche, das Sponsoring von Gemeinschaftsprogrammen und die Bereitstellung direkter Hilfe für Einzelpersonen und Familien in Not. Die Gründung von Step Forward stellt eine bedeutende Weiterentwicklung dieses Engagements dar, indem die philanthropischen Bemühungen unter einer unabhängig geführten Struktur konsolidiert werden, um Transparenz, Rechenschaftspflicht und langfristige Wirkung zu verbessern.
Step Forward wird als unabhängige Plattform agieren, die Beiträge von NFG-Mitgliedsorganisationen, Kunden und externen Spendern erhält. Sie wird auch als zentrale Anlaufstelle für Wohltätigkeitsorganisationen, kommunale Einrichtungen und Einzelpersonen dienen, die Unterstützung suchen.
Die Stiftung wird sich in erster Linie darauf konzentrieren, benachteiligte Jugendliche durch den Zugang zu Bildung, Sportförderung, Gesundheitsfürsorge und wichtigen Ressourcen für das Wohlergehen zu unterstützen, ist aber auch offen für die Förderung eines breiten Spektrums wohltätiger Zwecke auf der ganzen Welt.
Um den Start der Stiftung zu unterstützen und die sofortige Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, hat die NFG SA einen ersten Beitrag in Höhe von USD 1 Million an die Stiftung geleistet.
Keith Beekmeyer, Chief Executive Officer der NFG-Gruppe, kommentierte: „Step Forward stellt die nächste Phase des Engagements von NFG dar, etwas zurückzugeben. Durch die Gründung einer unabhängigen Stiftung können wir sicherstellen, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, wobei Transparenz und Integrität im Mittelpunkt unseres Auftrags stehen. Wir freuen uns darauf, unsere Reichweite zu vergrößern und in Gemeinden auf der ganzen Welt eine sinnvolle und nachhaltige Wirkung zu erzielen."
Die Stiftung wird von einem unabhängigen Kuratorium beaufsichtigt, in dem Dr. Kathryn Devos und Cecilia Rague-Kaisha als Botschafterinnen fungieren. Unterstützt werden sie von Shaunte Stapleton (Corporate Manager) und Troylin Evelyn (Sekretärin). Wir werden die Treuhänder bekannt geben, sobald die Stiftung wächst.
Die Einführung von Step Forward baut auf den laufenden philanthropischen Partnerschaften der NFG auf. Kürzlich unterstützte NFG SA die jährliche Kampagne der Lenivan-Stiftung, bei der Kinder in Kenia mit Schulschuhen versorgt werden. Sie trug zur Verteilung von über 300 Paar Schuhen bei und unterstützte darüber hinaus Bildungs- und Gemeinschaftsinitiativen in ganz Afrika.
Die NFG lädt ihre Kunden, Partner und die breitere Öffentlichkeit ein, sich an dieser Initiative durch Spenden, strategische Kooperationen und die Weiterleitung an bedürftige Organisationen zu beteiligen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link zu ihrer Website: https://nfgstepforward.kn/.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.