First study patient treated by Dr. Reem Sharaiha at NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center.
CAESAREA, Israel, Aug. 11, 2026 /PRNewswire/ -- Nitinotes Ltd., developer of the EndoZip™ Automated Suturing System for Endoscopic Sleeve Gastroplasty (ESG), today announced that Weill Cornell Medicine and NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center are now clinical sites in the Company's pivotal U.S. EASE™ Investigational Device Exemption (IDE) trial. The milestone was marked by the completion of the first study procedure at the institutions by Reem Z. Sharaiha, MD, Professor of Medicine at Weill Cornell Medicine and Director of Endoscopy at Weill Cornell and NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center.
The EASE™ IDE trial is evaluating the safety and effectiveness of the EndoZip™ Endoscopic Suturing System for performing Endoscopic Sleeve Gastroplasty (ESG), a minimally invasive endoscopic procedure for the treatment of obesity. The multicenter study is designed to support a future U.S. Food and Drug Administration (FDA) marketing submission.
"The activation of Weill Cornell Medicine and NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center represents an important milestone in the EASE™ IDE trial," said Lloyd Diamond, Chief Executive Officer of Nitinotes. "We are honored to have Dr. Sharaiha leading the study at one of the nation's premier academic medical centers. As enrollment expands across leading U.S. medical centers, we are building the clinical evidence needed to support a simpler, more reproducible approach to performing Endoscopic Sleeve Gastroplasty."
"Obesity remains one of today's most pressing health challenges, and there is a growing need for minimally invasive treatment options that expand access to effective care," said Dr. Sharaiha, who also serves on Nitinotes's Scientific Advisory Board. "The EASE™ IDE trial is designed to generate important clinical evidence that could improve care for our patients, and I am honored to lead the study evaluating the EndoZip™ system."
The EASE™ IDE trial is being conducted at leading U.S. medical centers with expertise in advanced endoscopy and obesity care. The study is designed to evaluate the safety and effectiveness of EndoZip™ and support a future FDA marketing submission.
EndoZip is CE marked in Europe and is limited to investigational use in the United States.
About the EASE™ Clinical Trial
The EASE™ Clinical Trial is a prospective, multicenter, randomized, two-arm, blinded IDE study evaluating the safety and effectiveness of the EndoZip™ Automated Suturing System for Endoscopic Sleeve Gastroplasty in patients with obesity.
About Nitinotes
Nitinotes is a privately held medical device company pioneering automated endoluminal suturing technologies for the treatment of obesity. The company's flagship system, EndoZip™, is a fully automated ESG platform designed to support a standardized approach to endoluminal suturing. EndoZip™ recently received CE Mark approval, authorizing commercial launch in the European Union and other CE Mark–accepting markets.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.