ISTANBUL, March 4, 2026 /PRNewswire/ -- Odine, a global technology partner focused on cloud, data and AI-driven transformation, has signed a strategic Memorandum of Understanding (MOU) with Everpure at 2026 Mobile World Congress.

Headquartered in Santa Clara, California, Everpure is a publicly traded American technology company recognized globally for redefining enterprise data storage through modern, software-defined architectures and high-performance data platforms. Its technology enables AI workloads, advanced analytics and mission-critical digital environments across leading enterprises worldwide.
Under the signed cooperation framework, the parties will join forces to assess opportunities in artificial intelligence infrastructure, high-performance computing and large-scale data management projects across public and private sectors. Advanced data platforms will be combined with strong integration and execution capabilities to translate strategic intent into tangible, scalable projects.
The MOU establishes a structured collaboration across Data Storage, Data Services, Data Management, Cloud Native and Application Transformation. It also creates a pathway for future definitive agreements as identified opportunities mature and commercial alignment is achieved.
Announced at MWC, this partnership strengthens Odine's international technology ecosystem and reflects a shared ambition to build resilient, high-performance and future-ready digital infrastructures across Türkiye and the wider EMEA region.
About Odine:
Odine (BIST: ODINE) is a global technology partner combining consultancy, system integration, and AI-powered product innovation. With over 25 years of experience, Odine enables organizations to modernize and transform their digital infrastructures with precision, resilience, and scalability. Our expertise spans from designing and integrating next-generation networks to developing intelligent, cloud-native solutions that empower both telecom operators and enterprises. By combining vendor-neutral advisory, deep integration capabilities, and cutting-edge AI innovation, Odine supports its customers in building future-ready infrastructures that drive efficiency, agility, and long-term growth.
About Everpure:
Everpure (NYSE: PSTG) allows organizations to take control of their data with an industry-leading, ever-evolving storage and data management platform. We help companies unleash the power of their data by ensuring it is secure, accessible, intelligent, and ready to perform in the AI era. We make data management effortless while simultaneously scaling performance and significantly reducing energy consumption. With one of the highest Net Promoter Scores for over a decade, Everpure is the choice of the world's most innovative organizations.
For more information, visit www.Everpuredata.com
Contacts:
Harika Nihan Gündem,
Head of Marketing,
harika.gundem@odine.com
Photo: https://mma.prnewswire.com/media/2925807/Odine_EVERPURE.jpg
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Die vorübergehende Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Erdöl sorgt in der deutschen Politik für deutliche Irritationen. Washington hat entschieden, für 30 Tage den Verkauf von auf See befindlichem russischem Öl zu erlauben, um die Folgen stark gestiegener Energiepreise abzufedern. Aus Berlin kommt quer durch mehrere Parteien Kritik an diesem Schritt, der mitten in den anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine erfolgt und gleichzeitig mit den US-Luftangriffen auf Ziele im Iran zusammenfällt.
Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Entscheidung der US-Regierung als „falsch“ und machte deutlich, dass Berlin an der bisherigen Sanktionslinie gegen Moskau festhalten will. „Wir halten es für falsch, die Sanktionen zu lockern“, sagte Merz. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reich warnte vor den finanziellen Folgen eines solchen Schrittes: Sie mache sich Sorgen, „dass wir Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen“. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter betonte, Russland verdiene durch zusätzliche Öleinnahmen „wieder richtig Geld“ – mit der Folge, dass die Ukraine weiter unter Druck gerate, falls es kein Gegengewicht aus dem Westen gebe.
Besonders scharf fiel die Kritik des Linken-Vorsitzenden Jan van Aken aus, der von einem „doppelt falschen Signal“ sprach. Er verwies darauf, dass US-Präsident Donald Trump selbst einen aus seiner Sicht völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führe und den Iran bombardiere, woraufhin die Ölpreise explodierten. Anschließend erlaube Washington den Verkauf russischen Öls: „Dann sagt er im Grunde genommen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands ist uns egal. Die dürfen jetzt ihr Öl verkaufen. Was ist denn das für ein Zeichen an die Welt?“ Das signalisiere aus seiner Sicht das „Recht des Stärkeren“ – wer Macht habe, dürfe andere Länder bombardieren.
In der deutschen Debatte formiert sich zugleich Widerspruch gegen den strikten Kurs der Bundesregierung. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert einen nationalen Kurswechsel und drängt darauf, dass Deutschland – anders als bisher – wieder russisches Öl importiert. BSW-Chef Fabio De Masi argumentiert, die USA nutzten russisches Öl zur Dämpfung der Energiepreise, während Deutschland trotz explodierender Kosten darauf verzichte. Er plädiert dafür, über die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt erneut russisches Öl zu beziehen, eine Übergewinnsteuer auf Krisenprofiteure einzuführen und die Spritpreise durch eine sofortige Aussetzung der CO₂-Abgabe zu senken.
Damit prallen in Berlin zwei Linien aufeinander: Auf der einen Seite steht der Anspruch, den wirtschaftlichen Druck auf Moskau durch strikte Sanktionen aufrechtzuerhalten, auf der anderen der Wunsch nach Entlastung von Verbrauchern und Industrie in einer Phase hoher Energiepreise. Die US-Sondererlaubnis für russische Ölverkäufe dient dabei sowohl den Kritikern als auch den Befürwortern eines deutschen Kurswechsels als Argument – die einen sehen darin eine gefährliche Aufweichung der Sanktionsfront, die anderen einen Beleg dafür, dass auch enge Verbündete ihre Energiepolitik pragmatisch an den eigenen wirtschaftlichen Interessen ausrichten.