Receives More Than 27,000 Claims With Estimated Payouts Exceeding RMB 650 Million
HONG KONG and SHANGHAI, Aug. 12, 2026 /PRNewswire/ -- In response to Typhoon Dolphin, the 13th typhoon of the year, which has triggered red alerts for torrential rainfall across multiple provinces in China, including Zhejiang, Jiangsu, Anhui, Hubei, and others, Ping An Insurance (Group) Company of China, Ltd. ("Ping An," the "Company" or the "Group"; HKEX: 2318; SSE: 601318) immediately activated its emergency response mechanism and established a dedicated task force to coordinate disaster relief and customer support efforts.
Across its life, property and casualty, health, and annuity insurance businesses, Ping An has activated fast-track claims services and 24-hour customer hotline, 95511, to provide timely assistance and claims support to customers affected by the storm.
As of 2:00 p.m. on August 11, Ping An Property & Casualty Insurance ("Ping An P&C") received more than 27,000 typhoon-related claims, with estimated payouts exceeding RMB650 million. Ping An Life Insurance has received one claim and is actively assisting the customer through the process. As of the same date, no related claims have been reported to Ping An Health Insurance or Ping An Annuity Insurance.
Technology-Driven Risk Prevention Supports Disaster Preparedness
Ahead of the typhoon's landfall, Ping An P&C leveraged its proprietary "Eagle Eye DRS Risk Reduction Platform" to continuously monitor the storm's trajectory and deliver targeted weather alerts and disaster prevention guidance.
As of 2:00 p.m. on August 11, the company issued more than 48.99 million alerts, reaching 22.25 million individual customers and 1.16 million corporate clients. Ping An P&C also inspected 2,458 flood-prone locations, assisted in relocating more than 2,770 vehicles exposed to flood risks, and supported local traffic authorities in closing more than 200 high-risk road sections.
In the agricultural sector, Ping An delivered more than 6.64 million disaster alerts and risk mitigation notifications to 534,000 farmers through its app and SMS channels. The company also helped high-risk farming communities reinforce facilities and supported the emergency harvesting of more than 88,000 mu of rice ahead of severe weather conditions.
Deploying Resources to Accelerate Relief and Recovery
To address flood-related losses and secondary geological hazards caused by heavy rainfall, Ping An P&C has deployed 1,866 specialists, including flooded-vehicle claims specialists, new-energy vehicle battery system experts, and auto glass repair specialists.
The company has also mobilized 425 rescue tow trucks and more than 4,000 pieces of emergency equipment and supplies, including flood-control sandbags and water barriers, to support rescue and recovery efforts.
Ping An will continue to closely monitor weather developments and coordinate resources across the Group to provide timely emergency assistance, efficient claims settlement, and ongoing customer care.
Individuals in need of assistance, whether they are Ping An customers or not, may contact the Group's 24-hour service hotline on 95511. If necessary, Ping An will also activate its Global Emergency Assistance Service to provide additional support.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.