Fünfjahresvertrag erweitert die Zusammenarbeit im Rahmen des konzernweiten Rahmenvertrags für Ingenieurdienstleistungen
BANGALORE, Indien und LONDON, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Quest Global Engineering Services Limited, eines der größten unabhängigen Unternehmen, das sich ausschließlich auf Ingenieurdienstleistungen spezialisiert hat, wurde in den Rahmenvertrag für Ingenieurdienstleistungen von Babcock International aufgenommen und stärkt damit seine Zusammenarbeit mit dem internationalen Verteidigungsunternehmen, das Ingenieur- und Unterstützungsdienstleistungen anbietet.
Der Fünfjahresvertrag baut auf einer seit 2023 bestehenden Zusammenarbeit auf, die Programme in den Bereichen Nukleartechnik, Marine, Luftfahrt, Land sowie Missionssysteme umfasst, und ist Teil einer umfassenderen Strategie von Babcock zum Aufbau engerer, langfristiger Partnerschaften mit wichtigen Zulieferern.
Die jüngste Entwicklung unterstreicht den wachsenden Umfang der Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen und eröffnet Möglichkeiten, zu Initiativen beizutragen, die auf Skalierbarkeit, betriebliche Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und langfristige Widerstandsfähigkeit ausgerichtet sind.
Zur Aufnahme in den Rahmenvertrag sagte Gareth Watson, Leiter der strategischen Geschäftsentwicklung bei Quest Global: „Die Umsetzung nationaler strategischer Prioritäten erfordert mehr als nur fachliche Kompetenz. Unsere Arbeit basiert darauf, dort Widerstandsfähigkeit aufzubauen, wo es am wichtigsten ist, ingenieurtechnisches Fachwissen präzise anzuwenden und Ergebnisse zu erzielen, die auch unter Druck Bestand haben. Langfristiger Mehrwert entsteht nicht durch einzelne, voneinander losgelöste Leistungen, sondern durch Partnerschaften, in denen beide Seiten bestrebt sind, höhere Standards zu setzen."
Das Engagement stützt sich auf die multidisziplinären Kompetenzen von Quest Global, das ergebnisorientierte Umsetzungsmodell sowie die internationale Erfahrung bei der Arbeit an komplexen Programmen. Das Unternehmen wird weiterhin eng mit Babcock und dessen gesamter Partnerlandschaft zusammenarbeiten, um zu Projekten beizutragen, die verschiedene Bereiche und Regionen umfassen.
Die Erweiterung des Auftrags erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Organisationen, die für kritische Infrastruktur, Verteidigung und nationale Fähigkeiten zuständig sind, ihren Fokus zunehmend auf Zuverlässigkeit, Widerstandsfähigkeit, Leistungsfähigkeit sowie eine kosteneffiziente Umsetzung legen. Die Aufnahme in den Rahmenvertrag spiegelt die technischen Kompetenzen von Quest Global wider und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, sich um künftige Aufträge zu bewerben.
Informationen zu Quest Global
Bei Quest Global ist nicht nur das, was wir tun, sondern auch, wie und warum wir es tun, was uns auszeichnet. Wir sind im Ingenieurwesen tätig, aber was wir wirklich schaffen, ist eine bessere Zukunft. Seit über 25 Jahren lösen wir die komplexesten technischen Probleme der Welt. Wir sind in über 20 Ländern mit mehr als 104 globalen Entwicklungszentren tätig; unsere mehr als 23 000 kreativen Köpfe setzen darauf, Dinge anders anzugehen, um das Unmögliche möglich zu machen. Mit einem multidimensionalen Ansatz, der Technologie, Branchenexpertise sowie vielfältige Talente kombiniert, bewältigen wir kritische Herausforderungen schneller und effektiver. Und wir tun dies in den Branchen Luft- und Raumfahrt & Verteidigung, Automobilindustrie, Energie, Hightech, Medizintechnik & Gesundheitswesen, Bahnindustrie sowie Halbleiterindustrie. Für erstklassige End-to-End-Engineering-Lösungen sind wir Ihr zuverlässiger Partner. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.questglobal.com/
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.