Die verbesserte Lösung für den mobilen Außendienst bringt KI-Analysen in Echtzeit direkt an den Einsatzort und vernetzt visuelle Informationen im gesamten ServicePower-Ökosystem, um Nacharbeiten zu reduzieren und den Abschluss von Aufträgen zu beschleunigen.
MCLEAN, Virginia, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- ServicePower, ein führender Anbieter von KI-gestützten Lösungen für das Außendienstmanagement, gab heute eine wesentliche Erweiterung von ServicePower Mobile bekannt, durch die Außendienstmitarbeitern nun KI-gestützte visuelle Intelligenz direkt zur Verfügung steht.

Die erweiterte Lösung kombiniert ServicePower Mobile mit ServicePower Vision AI und ermöglicht Technikern so eine Bildanalyse in Echtzeit im Rahmen ihres Arbeitsablaufs vor Ort. Für Organisationen im Bereich kritischer Infrastruktur – darunter Glasfasernetzwerke bis zum Endkunden, die Anbindung von KI-Rechenzentren sowie fortschrittliche Initiativen im Bereich der Verbrauchsmessung und Elektrifizierung – soll das System dazu beitragen, Qualitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, unnötige Nacharbeiten zu reduzieren und abgeschlossene Arbeiten schneller zur Freigabe zu bringen.
Vision AI analysiert Bilder direkt bei der Aufnahme und liefert sofortiges Feedback hinsichtlich definierter Qualitätsstandards – auch dann, wenn die Netzwerkverbindung eingeschränkt oder nicht verfügbar ist.
Verbesserung der Umsetzung am Einsatzort
Wenn die Inspektionsbilder nach Abschluss der Arbeiten überprüft werden, kann ein Foto von schlechter Qualität oder ein übersehener Mangel einen weiteren Besuch erforderlich machen und die Fertigstellung oder die Genehmigung der Konformität verzögern. Dank der in ServicePower Mobile integrierten Vision AI erhalten Techniker bereits vor Ort eine sofortige Qualitätsbewertung.
Kundenspezifische Schwellenwerte legen fest, ob ein Bild als „bestanden", „knapp bestanden" oder „nicht bestanden" bewertet wird. Dadurch erhalten die Mitarbeiter ein klares Feedback, behalten aber gleichzeitig die Kontrolle über die endgültige Entscheidung. Echtzeitanalysen können dazu beitragen, Nacharbeiten zu reduzieren, die Inspektion und den Abschluss der Konformitätsprüfung zu beschleunigen sowie die Konsistenz zu verbessern, indem unternehmensweit festgelegte visuelle Qualitätsstandards in den Arbeitsablauf der Techniker integriert werden.
Ausweitung der visuellen Intelligenz auf das gesamte ServicePower-Ökosystem
Mit dieser Erweiterung wird Vision AI zudem auf das gesamte ServicePower-Ökosystem ausgeweitet. ServicePower Mobile und Vision AI verbinden gemeinsam den Arbeitsablauf der Techniker, die Arbeitsausführung und die visuelle Überprüfung und verknüpfen so die vor Ort gewonnenen Erkenntnisse mit den Anwendungen, Partnern und Ressourcen, die bei der Erbringung von Außendienstleistungen zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse können in die Funktionen von ServicePower einfließen, darunter Arbeitsaufträge, Terminplanung und Disposition, Aufgabenabwicklung, Ersatzteile und Berichterstellung.
„Der schwierigste Einsatz im Außendienst ist der, den ein Techniker vor Ort, meist allein, bewältigen muss", sagte Reza Hemmati, Chief Product Officer bei ServicePower. „Vision AI in ServicePower Mobile liefert ihnen direkt vor Ort eine zweite Meinung, und diese Beurteilung begleitet nun das Projekt und fließt in den Arbeitsablauf und das Konformitätsprotokoll ein."
ServicePower Mobile kann auch als Benutzeroberfläche für Techniker in Unternehmen dienen, die ein FSM-System eines Drittanbieters einsetzen. Durch die Integration können Mitarbeiter Aufträge entgegennehmen, diese bearbeiten und nachverfolgen, Felddaten erfassen und Ergebnisse mithilfe von Vision AI validieren – wodurch die mobilen und visuellen Intelligenzfunktionen von ServicePower erweitert werden, während das bestehende FSM-System als primäre Datenquelle beibehalten wird.
Prüfdaten können dem entsprechenden Bild, der entsprechenden Aufgabe und dem entsprechenden Arbeitsauftrag zugeordnet werden, um sie für die Berichterstattung, Audits und die Compliance-Dokumentation zu nutzen.
ServicePower-Kunden haben mit Vision AI eine „First Time Right"-Quote von bis zu 99 % erreicht und die Anzahl der Störungsmeldungen um bis zu 50 % reduziert, was die Auswirkungen der visuellen Echtzeit-Überprüfung auf die Qualität und Effizienz des Außendienstes verdeutlicht.
Die ersten Anwendungsfälle von Vision AI konzentrieren sich auf den Außendienst im Telekommunikations- und Versorgungsbereich und unterstützen passive Telekommunikationsinfrastruktur wie Schränke, Masten und Spleißkästen; weitere Gerätetypen sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.
Verfügbarkeit
Die erweiterte ServicePower Mobile-Lösung mit Vision-AI-Funktionen ist ab heute für Android, iOS und im Web verfügbar.
Um mehr zu erfahren oder eine individuelle Vorführung zu vereinbaren, besuchen Sie servicepower.com.
Informationen zu ServicePower
ServicePower ist ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützter Außendienstmanagement-Software, die Unternehmen dabei hilft, ihre betrieblichen Abläufe effizienter zu gestalten und Kosten zu sparen. Durch die durchgängige Optimierung der Mitarbeiterproduktivität bieten die Lösungen Echtzeit-Disposition, intelligente, automatisierte Einsatzplanung für Auftragnehmer sowie ein verbessertes Erlebnis für Kunden, Auftragnehmer und Mitarbeiter. ServicePower genießt das Vertrauen von Fortune-500-Unternehmen, darunter GE Appliances, LG, Electrolux, Hisense und AIG, und ist die einzige cloudbasierte Plattform, die nahtlos sowohl festangestellte als auch freiberufliche Mitarbeiter verwaltet, um die Erstbehebungsquote zu verbessern, die Anfahrtszeiten zu verkürzen, die Kundenzufriedenheit zu steigern und einen schnellen ROI zu erzielen. Mit der Integration von CRM-, ERP- und IoT-Systemen ist ServicePower eine skalierbare, intelligente Außendienstlösung, die den Außendienstbetrieb umgestaltet und die Kundenzufriedenheit erhöht. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in McLean, Virginia, und ist in den USA sowie in der EMEA-Region tätig. Weitere Informationen finden Sie unter servicepower.com.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.