MADRID, Oct. 26, 2026 /PRNewswire/ -- Temu has signed an agreement with Recyclia, which administers the Ecoasimelec and Ecopilas collective extended producer responsibility (EPR) schemes in Spain, to help marketplace sellers comply with the environmental obligations for waste electrical and electronic equipment, as well as batteries.
The partnership will help Temu sellers fulfill their registration, reporting, and environmental management fee payment obligations in accordance with Spanish and European regulations. In addition, consumers will be able to access official collection points to recycle the electrical and electronic equipment, as well as batteries, purchased on Temu, supporting their proper collection and recycling at the end of their useful life.
"We are delighted to collaborate with Temu to help its sellers fulfill their environmental responsibilities in Spain," said the Recyclia team. "This partnership represents an important milestone in the way marketplaces can support their sellers in complying with their regulatory obligations. It also reinforces the integration of e-commerce into the collection and recycling systems already established in Spain."
Temu entered the Spanish market in 2023 and opened its marketplace to European sellers in 2024. In 2025, Temu was recognized as "Best E-Commerce of the Year" at the eAwards and received the Gold Award in the "Marketplace Revelation" category at the Marketplaces Awards, consolidating its growing acceptance among Spanish consumers.
As part of its broader regulatory compliance efforts in Europe, Temu has established partnerships with more than 60 authorized extended producer responsibility schemes, covering categories such as packaging, batteries, and waste electrical and electronic equipment (WEEE). These partnerships help sellers comply with their extended producer responsibility obligations and support local collection and recycling systems across Europe.
"This collaboration with Recyclia enables Temu sellers to more easily comply with their extended producer responsibility obligations under Spanish and European regulations," said a Temu spokesperson. "At Temu, we provide our sellers with practical guidance and resources that facilitate regulatory compliance, while continuing to strengthen our collaboration with local stakeholders across Europe."
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands and business partners. Operating in more than 90 markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
About Recyclia
Recyclia is the organization that brings together the collective schemes Ecofimática, Ecoasimelec, Ecopilas, and Recyclia Envases, focused on the separate collection and recycling of waste electrical and electronic equipment (WEEE), batteries, as well as commercial and industrial packaging waste. Since 2001, Recyclia has managed more than 689,000 tonnes of WEEE and, since the beginning of its operations, more than 93,600 tonnes of batteries. Recyclia is part of several international organizations related to the separate collection of ICT waste and used batteries, such as WEEE Forum and EUCOBAT.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.