LISBON, Portugal, April 21, 2026 /PRNewswire/ -- Temu has been ranked No. 1 in the "International Marketplaces" category of Portugal's 2026 Recommended Brand (Marca Recomendada) awards.

The Marca Recomendada is an annual list run by Portal da Queixa by Consumers Trust, Portugal's largest consumer complaints and brand reputation platform, where consumers file complaints and rate how well companies resolve them. Winners are determined entirely by consumer ratings — not by brand submissions, jury panels or name recognition.
Temu took the top spot in its category, based on its track record of responding to Portuguese consumers' complaints and inquiries throughout 2025.
"The Marca Recomendada distinction is a clear indicator of trust and performance, highlighting brands that consistently respond to consumer needs and demonstrate a strong commitment to improving customer experience," said Sónia Lage Lourenço, CEO of Portal da Queixa by Consumers Trust, adding that the recognition reflects the voice of consumers throughout the year based on consistent feedback.
"It is a unique distinction in the Portuguese market, as it does not rely on juries or criteria of notoriety, but rather on the real work of brands in providing the best possible customer service, which is reflected in their genuine consumer ratings," she said. "In the International Marketplaces category, Temu stood out in 2025 for its performance in responding to and addressing consumer concerns."
Temu launched in Portugal in May 2023 and began onboarding local sellers in 2024. Since its launch, the company has focused on direct consumer engagement and timely responses to inquiries on Portal da Queixa.
The Marca Recomendada recognition analyzed over 18,000 brands across 337 categories, with winners determined by each brand's 2025 Consumer Satisfaction Index (IS), a score calculated from consumer feedback on response times and how effectively brands resolve complaints.
"We are honored to receive this recognition in Portugal," said a Temu spokesperson. "We see it as encouragement to keep improving the customer experience and continue delivering better service to our customers in Portugal."
According to an IPSOS survey commissioned by Temu, global consumers cite affordability and product variety as the primary reasons for choosing the platform, with nearly 80% rating Temu as offering excellent or good value for money.
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands, and business partners. Operating in more than 90 markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
Photo - https://mma.prnewswire.com/media/2960278/LGGO_PT.jpg
View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/temu-voted-top-international-marketplace-in-portugal-based-on-consumer-satisfaction-302747224.html
Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.
Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.
Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.