HANOI, Vietnam, Oct. 27, 2026 /PRNewswire/ -- Viettel High Technology Industries Corporation (Viettel High Tech), part of Viettel Group, has migrated more than 100 million subscribers and some 5,000 tariff plans at Viettel, Vietnam's largest mobile operator, to vOCS 4.0, its in-house cloud-native charging system. The three-month cutover ran on a live national network with no service disruption.
Replacing a charging system is one of the riskiest projects an operator can undertake, which is why many stick with legacy platforms. Viettel High Tech reduced the risk through real-time data synchronization, parallel running and a phased cutover, with instant rollback at every stage.
The project won the Telecom Review Excellence Awards 2026 prize for Best Technology Deployment in Asia, a first for a Vietnamese company.
What it means for operators:
Viettel High Tech developed every core layer in-house, from a telecom-grade cloud-native platform and NFV-MANO orchestration to real-time charging, subscriber and balance management.
"Passing rigorous tests of real-time self-diagnosis and self-recovery is what allows an operator to keep its promise of 24/7 service to customers," said Luu Manh Ha, CEO of Viettel Networks, which operates the system on Viettel's network in Vietnam. "Above all, owning the charging system means an operator is not dependent on foreign vendors – it safeguards digital sovereignty and preserves business flexibility."
"The charging system is where an operator's business strategy turns into revenue in real time," said Nguyen Minh Quang, CEO of Viettel High Tech. "We believe vOCS 4.0 is ready to help operators worldwide capture the value of 5G and digital services."
In 2017, vOCS 4.0's predecessor, vOCS 3.0, replaced a foreign vendor's platform for 90 million Viettel subscribers. Across both generations, vOCS serves more than 220 million subscribers in 11 countries. Viettel High Tech now offers vOCS 4.0 to operators worldwide.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.