Xcellence leicht gemacht: Bambu Lab bringt den X2D auf den Markt, seinen Flaggschiff-3D-Drucker der nächsten Generation mit DualExtrusion-System

19.04.2026

FRANKFURT, Deutschland, 19. April 2026 /PRNewswire/ -- Bambu Lab hat diese Woche den X2D auf den Markt gebracht – seinen Flaggschiff-3D-Drucker der nächsten Generation mit Dual-Extrusion, der ab 649 US-Dollar erhältlich ist.

Bambu Lab X2D Combo

Bambu Lab stellt den X2D vor – einen neuen 3D-Drucker für alle, die kreativ sein wollen, statt technische Probleme zu beheben. Das Gerät funktioniert wie ein gewöhnliches Haushaltsgerät, druckt aber wie ein professionelles Produktionsstudio.

Jahrelang war der 3D-Druck die Domäne von Enthusiasten, die bereit waren, Stunden mit Kalibrierung und dem Experimentieren mit Einstellungen zu verbringen. Bambu Lab änderte dies 2022 mit der Einführung der X1-Serie, die zum ersten Mal bewies, dass ein 3D-Drucker einfach funktionieren kann – ohne Fachwissen, ohne Versuch und Irrtum, direkt nach dem Auspacken. Der X2D geht noch einen Schritt weiter.

Die wichtigste Neuerung ist die Art und Weise, wie sich der X2D selbst verwaltet. Er kalibriert sich vor jedem Druck automatisch, überwacht den Prozess über Dutzende von Sensoren und gleicht Abweichungen von den erwarteten Parametern in Echtzeit aus. Entweder gelingt der Druck – oder die Maschine stoppt, bevor etwas schiefgeht. All dies geschieht im Hintergrund: Der Nutzer wählt ein Modell aus, klickt auf „Drucken" und erhält ein fertiges Objekt.

Der X2D druckt mit zwei Düsen. In der Praxis bedeutet dies, dass Stützstrukturen – temporäre Konstruktionen, die für komplexe Geometrien erforderlich sind – mühelos entfernt werden können. Anstatt nach dem Druck zu schleifen und zu kratzen, ist das fertige Objekt wirklich einsatzbereit. Für Nutzer, die Wohnaccessoires, Dekorationselemente, Schmuck, Spielzeug oder Modeaccessoires herstellen, ist der Unterschied unmittelbar und spürbar.

Die Druckkammer ist geschlossen und wird aktiv temperaturgeregelt, während ein dreistufiges Luftfiltersystem Partikel auffängt und Gerüche absorbiert. Der X2D lässt sich problemlos im Wohnzimmer, im Atelier oder im Büro aufstellen.

Der X2D ist Teil des umfassenderen Bambu Lab-Ökosystems – The Bambu Experience

Mit dem Kauf des X2D erwirbt man nicht nur einen Drucker. Man erwirbt eine Umgebung, in der Hardware, Software, Materialien und Community als ein einziges System konzipiert sind – und nicht aus Einzelteilen zusammengesetzt.

Bambu Studio, Bambu Handy, MakerWorld, Maker's Supply, Maker's Lab und das Designer-Crowdfunding-Programm sind keine Zusatzfunktionen. Sie bilden den Kontext, in dem der Drucker arbeitet. Filamente sind auf spezifische Hardware abgestimmt. Die Modelle werden mit validierten Druckeinstellungen geliefert. Komponenten sind standardisiert, um gedruckten Entwürfen zu entsprechen. Die Distanz zwischen einer Idee und einem fertigen Objekt wird immer kleiner – nicht weil der Drucker schneller geworden ist, sondern weil jede Reibungsschicht zwischen dem Nutzer und dem Ergebnis bewusst beseitigt wurde.

Das ist es, was Bambu Lab seit 2022 aufbaut und was der X2D weiterführt: ein Produkt, das sofort einsatzbereit ist, und ein Ökosystem, das umso nützlicher wird, je länger man darin verweilt.

3D-Druck ist kein Hobby mehr für Geduldige. Der X2D ist ein Werkzeug für alle, die physische Objekte erstellen möchten – ohne technische Hürden und ohne Kompromisse bei der Qualität.

Der X2D ist ab 649 $ / 629 € erhältlich. Die Combo-Version, einschließlich eines Mehrmaterial-Zuführungssystems, ist ab 899 $ / 849 € erhältlich. Der Verkauf beginnt am Einführungstag unter bambulab.com

Technische Daten:

  • Bauvolumen: 256 × 256 × 260 mm (Einzeldüse) / 235,5 × 256 × 256 mm (Doppeldüsen-Kreuzung)
  • Düsentemperatur: bis zu 300°C; Kammer: bis zu 65°C
  • Dreistufige Luftfilterung (G3-Vorfilter + HEPA H12 + aktivierte Kokosnusskohle)
  • 31 Sensoren zur Überwachung des Filamentwegs, der thermischen Umgebung und der Sicherheit
  • Optionaler Vision-Encoder: Genauigkeit von bis zu 50 Mikrometern
  • PMSM-Motor mit 20-kHz-Abtastrate
  • Geräuschpegel unter 50 dB

Informationen zu Bambu Lab

Bambu Lab ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der Verbrauchertechnologie, das sich der Neudefinition des Desktop-3D-Drucks verschrieben hat. Durch die Entwicklung innovativer Werkzeuge wie der bahnbrechenden X1-Serie schließt das Unternehmen die Lücke zwischen digitaler Vorstellungskraft und physischer Realität und ermöglicht Kreativen weltweit beispiellose Geschwindigkeit und Präzision.

Bambu Lab

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Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.